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Zwetschgen hüt, wird dergleichen Obst mit ben | Butzen und Schalen vom geschnitzelten Obst in ein Faß gethan, und wenn die Gahrung vorbei ist, zu Branrwein gemacht.
16.
wie viel das L>bst gemahlen wird.
Das Obst wird nie ganz zu Brei gemahlen; doch auch nicht zu wenig, und wenn es in den Mosttrog gethan worden ist, so wird der Trester zwei - bis dreimal umaearbeitet und auf das neue gepreßt. Auch müssen die Löcher in den zwei Sel- tenbrettern der Mostpresse manchmal durchlöchert werden.
§- 17*
Vom Trester und dessen Gebrauch.
Die ausgepreßten Trester können, wie Traubentrester, in ein Faß einqeschlagen und oben mit Gaisenkoth oder Laimen verwahrt und gebrannt werden. Ich fand aber bei der Holztheurung keinen merklichen Profit davon; besonders, da man den Trester nur zweimal in der Presse um* schaffen darf.
Fortsetzung.
Die Trester werden auch dem Melk- und Zugvieh gegeben, jedoch jenem nicht unmittelbar vor oder gar unter dem Melken , weil die Milch säuerlich davon schmeckt -und davon unangenehm wird. Hat man viel Trester und man kann solchen Nicht gleich wegfüttern, so kann solcher auf der Bühne gedörrt und nach und nach auf dem Brühfutter gefüttert werden. Manche, die Mn V'eh haben, geben dieTresterden Taglöhnern für Lohn und Speise. Man muß aber Achtung geben, daß fie den Trester wohl auepressen. - ,
Der Verfolg künftig.
Litkeräriscbe Anreizen.
i) Den Freunden einer lehrreich unterhaltenden Lektüre mache ich hiermit be
kannt, daß ich ein Bändchen meiner historisch- moralischen Arbeiten, ir biS 14^0- gen stark, auf Subseription herauszugeben gesonnen bin, unter dem Titel:
Miscellaneen für Menschenkennmiß und Moralität.
Diese meine Arbeit enthalt folgende 6 Geschichten : i) Hauptmann Rosenberg, eine Geschichte in Briefen. 2) Pfarrer Hillmar, oder der glückliche Gatte und Vater, em Gemälde häuslicher Freuden. 3) ^utr Herwich oder die belohnte Tugend. 4) Emilie Tillrot und Sophie Waltau, ofcer die stiefschwesterliche Liebe. 5) Caroline Tau. 6) Scenen aus dem Leben Heinrichs von Ottenwalt. — Der Preis des Exemplar- ist zö kr. Ansbach im Julii 1798
P. C. W. Morus, der Theologie Kandidat.
Alle, welche auf dieses Werk fubscri- biren wollen, werden ersucht, sich deshalb binnen hier und 6 Wochen mündlich oder schriftlich, jedoch in lezterm Fall in fran- firten Briefen an den Unterzeichneten zu wenden. Giesen den 10. August 1798.
I. L. Unger, in der Heyerschen Buchhandlung.
2) Don dem angekündigten Kupfer- werk, Salzburgs schönste Gegenden, ist das erste Blatt , welches die Gegend von Leopoldskron verstellt, von Nesselthaler gemalt und in London gestochen, bei dem Kunst - und Buchhändler Stamm angekommen und ä z fl. zu haben.
Gottesdienst am 19 August.
In der St. Pancratinskirche. Morgens Herr Superintendent Bechtold» Nach» mittags Herr Magister Beck.
In der Burgkirche. Morgen- Herr Pfarrer Buff. Nachmittags Herr Kandidat Schmidtbyrn.
Mot-


