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ser, Wasser und Milch. Will eine Eiterung erfolgen, so sucht man solche zue Zeitigung ju, bringen, indem man dem Kranken beständig warme Milch oder in Ailch gekochte Feigen in den Mund giebt. Eine gänzliche Enthaltung von Wein und Fleisch, sonderlich auf den Abend, befreiet dft von dem hartnäckigsten Zaynweh.
beigese;ren Preises in der Rrieger- schen Buchhandlung ;u haben:
Hoffmann , Iman., DcmonÜratio evan- gelica obfervariombus et commentat. Hegelmaier, 3Tomi. dto. 1774. 5fl, 24 kr.
4). Wird das Zahnweh durch eine allgemeine Schärfe des Geblüts erweckt, so kann es nicht anders, als durch Verbesserung dieser Schärfe geheilt werden. — Je nachdem also die Ursache des Zahnwe- heS ist , nachdem muß auch das Mittel seyn, welches man dawider anwendet. Als ein allgemeines Mittel hat man vorgefchla- geu, ans die Pulsader desjenigen Arms, auf dessen Seite sich das Zahnweh befindet, fkischgeriebmen Mrerrettig so lange
zu legen, bis er eine Blase gezogen hat, welches unfehlbare Wirkung thun sott.
Bekanntmachung.
Fein weiß leinenes Elberfelder Spinalgarn, die Zahl zu 32 kr. ist bei Herrn Lieutenant Becker dahier zu haben.
Aüflöstrng der Eharaden im vorigen Stücke.
so. Rosenhlälter. 2i. Geldbeutel, 22. Gluckstadt.
3) Hangt das Uebel von einem kal- ' ten Flusse ob, so hebt oft ein Purgirmit- tel das Uebel aus dem Grunde. Man nimmt Jalappe, Sennesblätter und prä- parirten Weinstein, ledes 30 Gran, und Folgende Bücher sind für die Hälfte des wohl durch einander, nachdem beigefaten Preises in der Rrieaer- fte zu einem Pulver gestoßen worden. Die Blasenpflaster im Nacken thun oft gute Wirkung, indem sie die Feuchtigkeit wegziehen, und die Ausdünstung wieder Herstellen. Der Tabakrauch ist zuweilen ein kräftiges Heilmittel, theils weil er den Speichelfluß befördert, theils weil er etwas von einer Schmerzstillenden Kraft an sich hat. — Kühlende Arzneien vermehren das Uebel, und man muß hingegen Magenstärkende und solche Mittel gebrauchen, welche die Ausdünstung Herstellen können. Man nimmt dazu mit sehr gutem Erfolge von der besten Fieberrinde, in Pulver , eine Unze, und theilet dieselbe in acht gleiche Theile ab. Anstatt der Fieber, rindr kann man nichts anders gebrauchen, -aS die gleiche Wirkung thäte.
von Hollbergs , Ludw., allgemeine Kir- chenhistorie von Anfang des Christens thums bis auf die Reformation Lutheri. Aus dem Dänischen übersetzt, 6 Tble. 4- Ulm. Wohler 762 12 fl.
Hontheim, I, N., Prodromus hiftoriae trevirenfis diplomaticae et pragmati- cae, 2 Tomi, folio. Auguftae Vinde- licorum. veith. 757 jofl
Horrebow, Pet., Opera mäthematko. phyfica, 3Tom., 4t. Hauniae, Preufs 76. 30kr.
Sagemann«, I., Geschichte der fernen Künsten und Wissenschaften in Italien,
5^",en„'a 8'/W- Weid, mann 777—781. 8fl 6fi.
laeger Hiftorta ecclefiaflica cum paral. lelismoprofanae, 2Tomi, fol. Ham bürg 719 g fl. 24 kr.
lonftonis , loh., Theatrum univerfale omnium animalium quadrupedum, cum fig. fol. Heilbronn. Clafs 75^ r ß . ~ Theatrum omnium animalium infeflorum cum fig. foi. jbid 757 2 fl» 30 kr.


