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hüten, daß ffe ihre Hauben ober sonst et­was über sich nicht sehen können.

Reiben sie bad Schielen sich schon an­gewohnt , so qiebt man ihnen alles von der Seite, die derjenigen entgegengesetzt ist, wohin sich das Auge schon gewöhnt hat.

Man legt ihnen zugleich ein Pflaster von pt-rumanischem Balsam und gelbem Wachs in Vie Schläfe und bestreicht sie ih­nen Morgens und des Abends mit Mus- katenbalsam. Das beste Mittel ist, wenn man sie Larven tragen läßt, wodurch sie, alles gerade anzusehen , genöthiget werden.

Geräucherte Schinken für Schmeißflie­gen zu bewahren.

' Man macht von fein durchqesiebter Asche, schwarzem Pfeffer und Wasser ei­nen Teig, bestreicht damit die Ritzen oder Oeffnungen an dem Schinken, wenn er aus Vern Rauche kommt, und hängt ihn an einen kühlen Ort, wo es weder zu warm, noch zu feuchte ist.

Athem, hat eine heische Stimme, will sich erbrechen, es stehet stille, schüilelt mit dem Kopfe, trampelt stets mit den Fußen und will nicht fressen.

Dar beste Mittel dagegen ist, daß man , sobald man es gewahr wird, d?m Schweine unter der Zunge undan den Oh­ren zur Ader läßt, das Maul fleisig mit Weizenmehl und Salz ausreibt, und ihm kühlende und abführende Mittel, als: faure Molken, Bieressig, Schießpulver giebt, oder Wasser, in welchem rin Eß­löffel voll gestoßener Leinsaamcn abgekocht worden, mit eben so viel Milch vermischt, und ihm eingiebt.

Wenn man den Schweinen, von der Zeit an wenn sie auegeirieben werden,« chentlich ein paar Händevoll Asche in den T/ank rührt, so werden sie nicht leicht von dieser Krankheit befallen werden. Geht die Bräuneschon umher, so kann man je­dem täglich eine Handvoll geben.

b) Das Rankkorn.

Schmeißfliegen im Sommer von aller­lei Fleische abzubalten.

Man reibt das Fleisch mit dem be­kannten Salat - und Suppenkraute Dra­gon. Es hält alle Fliegen vom Fleische ab, und bekommt auch davon keinen wi­drigen Geschmack.

Einige Rrankbeiten ver Schweine und Mittel dagegen.

a) Die Braune

Diese Krankheit ist eine Entzündung des Halses, welche von zu stark gelittenem Durst bei großer Hitze, auch von einem kalten Trunk nach starker Erhitzung, und tirf m Blute herruhrt

Es schwillt dem Schweine die Zunge, und sie wird braun, Mau und schwarz, es hehalt dir Augen stark auf, hvtt schwer

Das Rankkorn ist eine weiße Blatter, von der Größe einer Erbse, am Gaumen der Schweine, welche sie am Fressen ver­hindert. Er wird ihnen auf folgende Art genommen. Man wirft sie nieder auf die Erde, steckt ihnen ein Stück rundes Holt in das Maul, damit sie es offen halten müssen, und schneidet ihnen mit einem scharfen Mssser diese Blatter rings herum au« In dieses Loch streuet man alsdann klein gestossenen Ingber undOttnruß, wirft ihnen taube Nesseln in den Trank, füttert sie gut, und sperrt sie in einen besonder« Stall, c) Die Finnen.

D'e Finnen sind harte, weisse Kör­ner, an der Zunge und im Fleische, in de­ren stdem em Blasenwurm steckt.

Sie rühren von geschwindem und aff- zustarkem Saufen auf großen Durst her, nwvurch w< Säfte in Stockung gtt-ih.n.'

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