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das??ben zu nehmm. — Es gehört eben deswegen p^t ungleich mehr Vorsicht und Aufmerksamkeit dazu, sich Dafür in Sicher, heil zu stellen. —
!. Die schwächliche Erziehung.
Kein gewissere- Mittel giebtS, den Lebensfaden eines Geschöpfs gleich vom Anfang an recht kurz und vergänglich an-, zuiegen, als wenn nun ihm, in den ersten Lebensjahren , eine recht warme, zärtliche und weichliche Erziehung giebt, auch dabey nichts versäumt, es übermäßig mit Nahrungsmitteln auszustopfen und durch Kaffee, Chocolade, Wein, Gewürze und ähnliche Dinge, die für ein Kind nichts anders als Gift sind, übermäßig zu reitzen. Dadurch wird nun die innere Eonsumtion gleich vom Anfang an beschleunigt, das intenfue Leben so frühzeitig egaltirt, die Organe so schwach, zart und empsindlich gemacht i daß die Lebensdauer durchaus nicht lange bestehen kann. Gewiß in einer solchen Treibhaueerziehung liegt ein Hauptgrund der so entsetzlichen Sterblichkeit der Kinder.
1!. Ausschweifungen der Liebe- Verschwendung der Zeugungskraft— Onanie, sowohl physische, a l s m ora I ische.
Von allen Lebensverkürzungemittelrr ist seins so zerstörend, als diestS. Keine begreift alle vier Requisiten der Lebensver- kürzung so vollkommen in sich, als dieses. Es vermindert die Lebenskraft, befördert also die Consumtion des Lebens, und verhindert die gehörige Restauration, weil nicht nur dadurch die nöthige Ruhe und das Gleichgewicht gehindert, sondern weil auch insonderheit allen, auch den Seelen- orqanen die nöthige Kraft entzogen wird.— Hierzu kommt nun noch die Gefahr eines der schrecklichsten Gifte, das venerische bey dieser Gelegenheit einzusaugen. —
Wrs heißt zu viel in dem Genuß der physischen Liebe? Wenn man sie zu frühzeitig (ehe nun noch völligausg-eb.ioet ist, beym weiblichen Geschlecht vor dem ibten, beym männlichen vor dem 2OJahr') ge»' nießt; wenn man diesen Genuß zu l ft und zu stark wiederholet (d. d wenn Müdigkeit, Verdrossenheitdarauferfolgt;; wenn man durch öftern Wechsel otr G<Aenst aride oder gar durch künstliche Reize oder durch Gewürze, hitzige Getränke die Natur an- strengt. —
Alles oben Gesagte gilt von der Onanie in einem gen; vorzüglichen Grade. Man hat die traurigsten Opfer dieser unnatürlichen Sünde.
Die moralische Onanie besteht in einer Anfüllung und Erhitzung der Phantasie mit lauter schlüpfrigen und wollüstigen Dil» dern, wodurch die ganzeExistenz eine« jol» chen wollüstigen ein fortdauerndes Reitz- sicber wird.
Der Verfolg künftig.
XlAdmdjt.
Denjer igen Personen, welche von uns zu wissen verlangt haben, wo sich die in der letzter,, Landzeitung Nrn. 139. angeführte Geschichte von einem Menschen, der einen vor 17 Jahren begangenen Meineid auf dem Topbette bekannt hat, zugetraaen haben soll, dienet zur Nachricht, daß sie sich nicht in unsrer Stadt , wo uns niemand bekannt ist, der von Räubern und Mördern mißhandelt worden wäre, sondern an einem andern Ort unferfi Landes ereignet hat. Sie scheint auf obrigkeitlichen Befehl, in die Landzeitung eingcruckt worden zu seyn, um nicht allein einen jeden , der sie liesst, von Meineiden ab;u-, schrecken, sondern auch rin en jeden. der meineidig geworden ist, zu erinnern, was er zu thun hat, um die Unruhe seines Gewissens zu stillen u s. w.
Müller. Buff.
Bekannt-


