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Gedanken
Ahee die Naumzuchc im (Br offen f zur Besetzung der Haupt- und Landstrassen mit Raumen.
Verfolg.
Siebentausend Schritte betragen noH keine Meile, und um eine Male Wegs mit Bäumen zu besetzen, dazu können 5000 Stücke gebraucht werden. Wenn ich nun Die 7000 Schritte einer Meile gleich, und nur 2600 anstatt 5000 an setze so wird mich doch Niemand beschuldigen können,/ Daß ich mich überrechnet halte.
Meine Baum-Allee erträgt also vom 2ysten Jahr ihres Alters an. gerechnet, jährlich Thlr.
ohne Kostenaufwand .. .. 130
Nun setz ich, sie habe und könne ertragen! vom lsten bis loten Jahr Nichts» Thlr:. vom roten bis 2oten jährlich 30 — 300 vom2isten biszosten — 90—900
vom giften bis gosten — 130—1300.
v.vM4osten bis zosten. — 200 — 2000
Zusammen 4500
Mithin auf 56Iahre lang im Durchschnitt jährlich 90 Thaler.
Die ersten Anlage - und bisherigen Unterhaltungskosten erftzt der nunmehrige Werth der Bäume, indem solche höher als um 1000 Lhaler verkauft werden könnten.. Eine Sirassn - Allee von 100 Meilen lang, müfte >a nach dieser masigen' Berechnung- jährlich einen neuen Gewinn, von 90,000. Thalern einbringen. ;
Ich habe nur einen einzigen Kopf der mir ader so lib ist, als dem. chinesischen K iser der Snnige Diesen meinen Kopf- setz' idj daran, m:t einem Auftvand von jährlichen 5 bis 6000 Ibukrn in einer 3?’t von längstens to Jahren eine halbe Mllion versetzdnrer Ovstbäume zu erzjchen,-
vorauögefezt, daß der Ankauf und die Befriedigung des bel.öthigten Platzes zu einer grossen Baumschule, als etwas, das seinen Werth für sich behält, nicht darunter begriffen sey, und daß keine solche Hindernisse eintreten, die menschliche Kräfte und Einsichten übersteigen, als worunter Erdbeben, Feindes-Einfall und Verheerung, ausserordentliche Kälte oder Gewitterschaden, Überschwemmung und dergleichen zu: rechnen sind.
Alles, was menschliche Kräfte verstat- ten, was die besten Einsichten erfordern,, und soviel Fleiß und Thatigkeit nur immer erwartet werden kann, das getraue ich mir zu leisten, wenn mir Gott das Leben fristet. Aber auch alsdcnn, wenn, der Tod mich von einer solchen Pflanzung, abrufen sollte, wird doch die Unternehmung nicht vergeblich gemacht seyn, denn, ich würde die beste Art der Behandlung andere lehren, oder schriftlich hinterlassen.
Daß es mehrere- Manner gebe, die- vielleicht eben, das- leisten können, daran will ich nicht zweifeln. Ob aber viele sind, welche nicht aus Beruf oder Zwang, sondern aus Regung, mehr als 20 Jahre- lang den- Vorth-blen bei der Baumzucht: mit eben £>em Eifer nachaefpürt haben; die mit der gross sten Gedult und zugleich» Mit nner Art von Leidenschaft, sich selbst vieler eigenhändigen Bemühungen nicht ent- fchlaqen , nicht, geschämt haben, wenn auch', Rang und äussere Veihältnisse solches nicht allemal erlauben wollen:: das ist eine- andere Frage, die sich nur aus dem Erfolg beuitkeilen läßt', und es sey mir erlaubt, hiervon etwas anzufübren, was dem: ganzen Publikum, unter dem ich lebe,, sattsam: bekannt ist.
Ein Plaz von beinahe 20 Morgen groß,/ wurde im Jahr 1776. zu einer Waldbaumschule planitteingezäunt, mir vielen grossem


