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und Sonne Schaden bringen. Auch muß man bei dem nöthigen Graben und Bearbeiten der «Rabatten dafür sorgen, daß der SpargelaufkeinerleiWeisebeschädigt werde. Man läßt den so gepflanzten Spargel zwei völlige Jahre nach Beheben treiben und wachsen, ohne einen Stengel zu stechen, und wenn er sich auch noch so schön und stark zeiget. Vor dem Winter wird er nicht besonders mit Mist gedeckt. Die dürren Stengel werden gar nicht, odereinen Fuß hoch über der Erde abgeschnitten; sonst beraubt man der Wurzel den ihr so nöthigen Einfluß dec aussc.n Luft. 23m dritten Jahre nach der Versttzung der Pflanzen sticht man einen oder zwei Stengel von den sich am stärksten zeigenden Stöcken; Nie aber eher, als bis schon etliche Stengel von dem nemlichen Stocke unverletzt da ' stehen. Im vierten und den folgenden Jahren werden alle Stengel bis gegen den achten oder zehnten Junius gestochen; jedoch unter der Bedingung, daß jeverzeit wenigstens ein St-ngel auf jedem Stocke stehen bleibt. Also der zuerst sich zeigende Stengel wird nicht eher gestochen, als bis sich der zweite zeiget, und wird er darüber alt, so bleibt er auch ungestochen stehen. Alle übrige heran-kommende aber werden bis zum "gten oder zehnten Junius gesto- ehen. Hierdurch genießt der Stock beständig den Einfluß der Luft, und dessen Leben und Wachsthum wird befördert.
ja ganze Schüsseln voll, wovon der geringste 5 Loth wieget. Oesters erhält man vor» einem Stocke iz bis 1$ ansehnliche Stengel. Gehet ein Stock ab, wie das zuweilen gefchiehet, so kostet es bei dieser Pflanzungsart weiter nichts , als eine neue Pflanze an dessen Stelle zu legen. Hat man einen kleinen Garten, so kann man auf diese Art den ganzen Garren mit Spargel bepflanzen, und dabei doch das nölhige, beliebige Gemüß ziehen. Aber Luft und Sonne. muß der Garten durchaus haben. Unter einem Walke von Bäumen wird aus dem Spargel nichts.
Gottesdienst sm 25. Juni.
In der St. Pancratiuskirche. Morgens Herr Superintendent Bechtold. Nachmittags Herr Superintendent Muller.
In der Burgkirche. Morgens Herr Pfarrer Buff. Nachmittags Herr Superintendent Schulz.
Morgen den 25 Juni hat das Frischbacken der Deckermeister Ludwig Plack, in der Wallpförter Strafe.
Gebohrne und Geraufte bei der St-de- kirch e.
Am 20. Jun. Dem Burger und Seilermeister, Conrad Berger, ein Sohn.
Auf diese Weise erhält man vielen, starken, reinschmeckenden^, zarten Spargel, fast ohne allen Aufwand, und ohne daß der Raum des Gartens durch befon- Lere und kostbare Spargelbeete versperret wird. Der Mist in den gewöhnlichen Spargelbeeten veranlaßt Fäulniß, unvthei- let dem Spargel einen unangenehmen unreinen Geschmack mit. Man erhalt auf »iese Art, wenn auch der Boden keiner prr besten ist, Stengel m bis riLvth,
Gestorbene und Beerdigte bei der Gtadtkircbe.
Am 17. Jun. Dem Burger und Kaufmann, Conrad Balthasar Busch, eine Tochter, alt i Jahr, i Mon.
Am 20. Jun. Katharina, des Burger und Tabaksspinner Joh. Philipp Eckhards Wittwe, alt 77 Jahre.
Ain rr.Jun. Dee Burger und Seilermeister Conrad Bergers Sohn, alt 3 Tage.


