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Ländern, denen Wf '3G Stunden nahe gekommen ist 5 styösfür diese Lander äusserst gefäbrliib. Und sind tu rWdern, Lenen die Pest sich auf i;-oder weniger Standen genähert Hal, freier Viehhandel rind Rmdötchlwrrtte tdwibl: so wird dadurch die Pest im. diesen Ländern mwt$? weidlich weit und breit verdreueh
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VIH. Vvr.be u gurygS—- und H e i b
. Mittel der Pest.
jlX; Ve rhütung der Rindvrehpest^ i Merke: Wenn die Prst sich auf Z9 ( oder wenigere)' Slunöeg genähert pat^ so ist Gefahr Da! und Jedermann must aufmerksam und vorsichtig siyni Die ge< naueste Aufsicht auf fein Rmdrnch mrd auf t-ie-Heerden hatten.; kranft.k Nindvich der DbrkiTcit anzeigen; usid Äer muß den Andern zur Erfüllung feiner Psiicht mahnen. ,,
'Lei Verfolg künftig.
Durch Arzneien bewirken: doß Thiere, wenn sie vvst Pest'gift berührt würden , we- drr angest.-ckf, noch krank werden sollten; das ist unmöglich.
Merke: Alle Dsrbeugungsm'ttel sind unnutz, und, dg sie'sorglos .machen, apch schädlich und verderblich Und durch drei Kieuze, Zauberei;/ Hc^-nbannerer, Se- genspiechen und abergläubische Mittel die Ansteckung abhaiten zu wollen: dessen schämt sich icder vernünftige Mann.
D'ur d-"r 17771 1778 und 1779. im Mekstnburgischrn harschenden Pest sagt ein glaubwürdiger Mann : „ Kein Kraut, „keine Wurzel', hin Pulver und keine „Tranke aus den häuslichen und künstli- „ chen Apotheken sind unversucht geblieben; „man hat ernstliche und lächerliche, kluge „und widersinnige, abergläubische und „vernünftige Mittel durch einander ge- „ braucht und alles vergebens; fo das Geld „verschwendet, und damit nur die trau- „ri>,e Gewißheit-erkauft: daß man, wenn „die Pst ein Thier wirklich ergriff-n hat, „ sich auf gar kein Mittel verlassen könne."
Und ein vortrefiicher Mann, Vicg- tz'Azy«-, dec m-le tausend kranke Thiere in Oft Heilung gehabt hatte sagte: „ Wenn , wir eh'Iich dre Wahrheit sagen wollen; „so "müssen wir gestehen,'daß die wenigen „ Thiere die wieder gesund geworden sind, nU der Natur verdanken."
Akademische Neuigkeit.
Den iSten August erhielt Hr. Ehtl- fh’an Ludwig K 0 delt, aus Scherzhftm m der Grafschaft,Hanau - Lichunberg, dieme» diclnische und chirurgische Doktorwürde. Er war vorher Wundarzt bei dem 8^91* ment Kojal Roußilion, nachher 12. Dra- gonerregiment, und lies einige seiner ge- sammcklen Beobachtungen unter dem Titer Qbfervationes aliquot rucdicae et chirur- g^ae als Inauguraldiss. auf 3 Bogen in 4to drucken.
Den lzten Septembr. erhielt Hr. Io-- honn Jakob Curt mann, aus Alsfeld, welcher hier und zu Marburg studiert hatte, die Dvkterwürde in der Medicin und Ehl* rurqie Er schrieb dazu eine Inaugural* diss Motbpn.m articulationis ac fymphy- üü brevis a.tiologia ac diagnofis, welche auf 4 1/2 Dogen in 4(0 gedruckt ist«
Bekanntmachung von Verschiedenen Sachen.
1) Nachdeme des RegimmtSschreiber Peter Martin Müllers W'.rtwe, ftkiwillig entschlcssen, ihr auf dem Neuenweg neben Philipp Wilhelm Malkomcsius und Becker Wahlnsels aelegei'tö Wohnhaus mit Hof und Stallung,, öff ntlich an den Meistbietenden gegen haare Zahlung ver-
1 ... sirei-


