Ausgabe 
21.10.1797
 
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Ländern, denen Wf '3G Stunden nahe gekommen ist 5 styösfür diese Lander äusserst gefäbrliib. Und sind tu rWdern, Lenen die Pest sich auf i;-oder weniger Standen genähert Hal, freier Viehhandel rind Rmdötchlwrrtte tdwibl: so wird da­durch die Pest im. diesen Ländern mwt$? weidlich weit und breit verdreueh

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VIH. Vvr.be u gurygS- und H e i b

. Mittel der Pest.

jlX; Ve rhütung der Rindvrehpest^ i Merke: Wenn die Prst sich auf Z9 ( oder wenigere)' Slunöeg genähert pat^ so ist Gefahr Da! und Jedermann must aufmerksam und vorsichtig siyni Die ge< naueste Aufsicht auf fein Rmdrnch mrd auf t-ie-Heerden hatten.; kranft.k Nindvich der DbrkiTcit anzeigen; usid Äer muß den Andern zur Erfüllung feiner Psiicht mahnen. ,,

'Lei Verfolg künftig.

Durch Arzneien bewirken: doß Thiere, wenn sie vvst Pest'gift berührt würden , we- drr angest.-ckf, noch krank werden sollten; das ist unmöglich.

Merke: Alle Dsrbeugungsm'ttel sind unnutz, und, dg sie'sorglos .machen, apch schädlich und verderblich Und durch drei Kieuze, Zauberei;/ Hc^-nbannerer, Se- genspiechen und abergläubische Mittel die Ansteckung abhaiten zu wollen: dessen schämt sich icder vernünftige Mann.

D'ur d-"r 17771 1778 und 1779. im Mekstnburgischrn harschenden Pest sagt ein glaubwürdiger Mann : Kein Kraut, keine Wurzel', hin Pulver und keine Tranke aus den häuslichen und künstli- chen Apotheken sind unversucht geblieben; man hat ernstliche und lächerliche, kluge und widersinnige, abergläubische und vernünftige Mittel durch einander ge- braucht und alles vergebens; fo das Geld verschwendet, und damit nur die trau- ri>,e Gewißheit-erkauft: daß man, wenn die Pst ein Thier wirklich ergriff-n hat, sich auf gar kein Mittel verlassen könne."

Und ein vortrefiicher Mann, Vicg- tz'Azy«-, dec m-le tausend kranke Thiere in Oft Heilung gehabt hatte sagte: Wenn , wir eh'Iich dre Wahrheit sagen wollen; so "müssen wir gestehen,'daß die wenigen Thiere die wieder gesund geworden sind, nU der Natur verdanken."

Akademische Neuigkeit.

Den iSten August erhielt Hr. Ehtl- fhan Ludwig K 0 delt, aus Scherzhftm m der Grafschaft,Hanau - Lichunberg, dieme» diclnische und chirurgische Doktorwürde. Er war vorher Wundarzt bei dem 8^91* ment Kojal Roußilion, nachher 12. Dra- gonerregiment, und lies einige seiner ge- sammcklen Beobachtungen unter dem Titer Qbfervationes aliquot rucdicae et chirur- g^ae als Inauguraldiss. auf 3 Bogen in 4to drucken.

Den lzten Septembr. erhielt Hr. Io-- honn Jakob Curt mann, aus Alsfeld, welcher hier und zu Marburg studiert hatte, die Dvkterwürde in der Medicin und Ehl* rurqie Er schrieb dazu eine Inaugural* diss Motbpn.m articulationis ac fymphy- üü brevis a.tiologia ac diagnofis, welche auf 4 1/2 Dogen in 4(0 gedruckt ist«

Bekanntmachung von Verschiedenen Sachen.

1) Nachdeme des RegimmtSschreiber Peter Martin Müllers W'.rtwe, ftkiwillig entschlcssen, ihr auf dem Neuenweg ne­ben Philipp Wilhelm Malkomcsius und Becker Wahlnsels aelegei' Wohnhaus mit Hof und Stallung,, öff ntlich an den Meistbietenden gegen haare Zahlung ver-

1 ... sirei-