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und Winterblumenkohl, je nachdem man den Samen aussael. Der Same des Sommerblumenkohl- tvirO im März an einem warmen Orte gesaet, damit die Pflanzen wider rauhe Luft gesichert sind. Weil aber die Erdflohe demselben sehr nach» stellen, muß man sie fleißig m«l Rußwasser bcgtessen, und mit feiner Asche tätlich dünne überstreuen. Sobald Vie Pflanzen die Größe haben , daß sie versezt werden fön» nen, verpflanzt man sie an einen sonnenreichen Ort in fette- Erdreich , und behandelt sie übrigens, wie die vorigen Kohlarten. Man begießt und behaft sie fleißig. Den Winterblumenkohl zu ziehen , ist jchwe- rrr als bei andern Kehlarten , weil die Pflanzen weit zarter sind. Daher macht man dazu ein kaltes Mistbeet, worein man die Pflanzen, die man aus dem im Julius gesaeten Samen erzogen hat. 'So lange noch kein Frost zu befürchten, laßt man es offen; aisdenn aber bringt man den Kasten in die Höhe, und legt die Fenster draus.
Der Verfolg künftig.
Bekanntmachung.
Da Uevelgesinnte das Gerücht ver« breitet Haden, als ob der General Legrand, während seine- Hierseyns, sich der freyen Ausübung de- Gottesdienstes widersetzt hätte: so macht man hiermit, auf dessen Auftrag, den Einwohnern der hiesigen Stadt, so wie den Geistlichen be. kannt: „daß der General nicht die geringste „Ordre in dieser Hinsicht ertheilt habe, und „daß seine Absicht keineswegs sey, sie in „ der Ausübung des öffentlichen Gottes- „diensteS zu hindern."
no applicatus a Io, Phil Vogler &c. cum fig. ä.rnaj.
Ein jedem Liebhaber der Botanik zu Giessen, jedem der Oekonomie Beflissenen daselbst ganz unentbehrliches Werk, dem nicht nur eine beträchtliche Nachlese von Pflanzen beigefügt, sondern das auch so eingerichtet werden soll, daß der bekanntlich schon seit vielen Jahren sehr raruno rheuer gewordene Catalogus plantarum Dilitnii dadurch ersetzt und entbehrlich gemacht wird.
Gottesdienst tim 21. Nisi.
In der St Pancratiuskirche. Morgens Herr Professor Palm-r. Nachmittags Herr Superintendent Müller.
In der Burgkirche. Morgens Herr Superintendent Schulz. Nachmittag- Herr Pfarrer Buff.
Am ^immelfabrrstag.
In der St. Pancratiuskirche. Morgens Herr Superintendent Bechtold. Nachmittags Herr Pfarrer Buff.
In der Burgkirche. Morgen- Herr Pfarrer Buff. Nachmittags Herr Superintendent Schulz.
Morgen den ar. Mai hat da- Frischbacken der Beckermeister Iughard, an der Stadtpforte.
Gebohrne and Getaufte bei der Scadt- kir cb t.
Am 12. Mai. Dem Burger und herrschaftlichen Slückgieser, Johannes Reimann , eine Tochter.
Beerdigte.
Am 15. Mai Des Hrn. Stadllieute- nants Neuling Ehefrau, alt 47 Jahre.,
In der Krieg er sch en Buchhandlung wird nun bald herauSkommen:
Flora Gieffcnfis five Catalogus plantarum Dillenii, fyftemati Linnaea-
Getaufre bei der Burgkirche.
Am n. Mai. Dem peinlichen Gerichts. Assessor Hm. D. Sundheim, ein Schn.
Am 17. Mai. Dem Hautbolsten beim Depot, Philipp Balthasar Köhler, eine Tochter.


