Ausgabe 
18.2.1797
 
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zirt und arbeitet die Hühner oft herum, daß ihnen Angst werden möchte. Es ist bei den Truthühnern ein Hauptpunkt, daß sie in Garten und Feldern suchen und schar­ren können, damit nicht eine hier die an­dere dahin lauft, und man sie aller Orten aussuchen muß.

Der Verfolg künftig.

Edrb'talvorladang.

Nachdeme Christoph Tugend von Kirch- göns vor langen Jahren nach Holland auö- getretten , dessen Vorladung aber in Ge- folg höchster Verordnung nöthig erachtet worden; so wird derselbe ediftaliter hier­mit vorgetaden, um innerhalb eines Vier­teljahrs so gewiß vor dahiesigem Fürst!. Amt zu erscheinen, als ansonsten nach Be­fund und in gleicher Gema'sheit der ein­schlägigen Fürstl. Verordnungen gegen ihn verfahren werden wird. Signatum Lang­dons am igten Febr. 1797-

Fürsil. Hess Justizamt daselbst.

E. G. v. Zangen.

Bekamrtnrachang von verschiedenen Sachen.

1) Nachdeme der Burger und Peru- kenmacher Hessig freiwillig entschlossen ist, sein in der Sonne neben Schuhmacher Hoch besitzendes Wohnhaus, sodann die in der Schäferei neben Hrn. Assessor Eckstein ste­hende Scheuer, Stallung, Hof und Mist­stätte, öffentlich an den Meistbietenden gegen baare Zahlung verstreichen zu lassen, zu dem Ende Termin auf Montag den 2otendieseöin deö Hrn. Rathschöff Buschen Behausung anb-ranmet worden, als wird solches hierdurch bekannt gemacht. Giessen den 7ten Febr. 1797.

Fürstl. Hess. Oberamt daselbst. R a y ß.

2) Da des verstorbenen Burger und Tuchmacher Friedrich Stvhrm Wittib/ ent­

schlossen ist, künftige Woche, als Freitag den 24 t en dieses Monats, ihr Wohn­haus , bei der Stavtpforte, an den Meist­bietenden öffentlich versteigern zu lassen, worinnen

1) ein großer gewölbter Keller,

2) vier Stuben, nebst 2 Kammern,

3) ein Hof, worinn ein Stall zu acht Stück Rindvieh, nebst zwei Schweinstal- len und einer Miststatte,

4) gegen dem Haus über eine große Scheuer, worinnen zwei große Stalle be- findlich, nebst einer zugemachten Miststatte dabei.

Wer hierzu Lüsten hat, kan sich auf den bestimmten Tag Nachmittags um zwei Uhr im Gasthaus zum Adler einfinden, diean- nehmliche Conditionen anhören, und dem Verstrich beiwohnen. Giessen den i6tm Februar 1797-

Fürstl. Hess. Oberamt daselbst. Rayß.

3) Nachdeme die Erben der verstorbe» nen Stadtlieutenant Bröckingischen Wittwe, freiwillig entschlossen sind, ihr ererbte* Wohnhaus nebst Stallung und Mistplaz, in der Neustadt, neben Joh Philipp Ockel, öffentlich an den Meistbietenden verstrei­chen zu lassen, zu dem Ende Termin auf Freitag den 24ten dieses Morgens 10 Uhr, in dem Bröckingischen Haus anberaumet wsrden, als wird solches hierdurch bekannt gemacht. Giessen den 16 Febr. 1797.

Fürstl. Hess Oberamt daselbst. Rayß.

3) Am Wiesecker Weg ist ein Gemüs- garten zu verlehnen. Liebhaber können bei Ausgeber Preis u. Conditionen vernehmen.

folgende Bäcker sind in der Rrieger- scken Backhandiung za haben:

32 neue Kartenkünste, zu einem angeneh­men Zeitvertreibe, 8. 6 fr,

Der