Ausgabe 
17.6.1797
 
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qel, und diesen von unreinem Geschmack. Man hat nicht nörhig, besondere Spar­gelbeete zu machen j sondern man Pflanzt ihn auf die Rabatten , jedoch so, daß keine Pflanze der andern Nüber als fünf bis sechs Fuß ist. Man laßt hierauf zu den oben bemerkten Zeiten in der eben gedach- teii Entfernung in der Mitte der Rabatte ein Loch, ungefehr 2Fuß lang, und eben so breit und lief machen. Ist die untere Erde sehr wild, so wird solche auf die nach- sten Beete vertheilt, und das Lech mit gu­ter. Erde etwa »Schuh 23i'ü hoch ange- füllt, und ein wenig zusamnungrdruckt. hierauf wird die unbeschädigte Pftanze der- aestalt gesetzt, daß ihre Wurzeln, nachdem solche, wenn es nörhig ist, beschnitten wor­den , auegebreitet, und mit guter Erde einige Zoll hoch bed ckt werden. Die Erde wird sanft angedrückt , und alsdann das 8vch mit der nächsten guten Erde ausge- füllt. Nur eine einzige ge'unde, wohl de- staudete Pflanze wird in jedes Loch gep-tzt: durchaus nicht mehrere. D>e Rabatte wird hernach besäet, bepflanzt und gedüngt, als wenn kein Spargel da stunde. Erb­sen , Stangenbohnen und überhaupt was hoch wächst, bringt man ohnehin nicht auf Rabatten. Verfolg künftig.

Nackrickt.

Derjenige, welcher eine Abschrift von dem Manuskript zu besitzen wünschet, wel- «heS die von den beiden sächsischen Chur­fürsten August und Christian dem ersten unter der näheren Aufsicht de» David Deuther und Sebald Schmerzet in den Jahren 1578 bis 1589 unternommene che­mische Arbeiten enthält, kann hierüber nä­here Nachricht bei dem Buchbinder Bern­hard zu Dillenburg in dem Oranien-Nas- sauischen erhalten.

Zugleich kann man bei demselben Ab­schriften von noch mehreren sehr seltenen

chemischen und alchemischen , besonders nä­here Erläuterungen, Zusätze und Derbes- serungen zu schon bereue gedruckten Wer­ken enthaltenden Manuskripten bekommen.

Bekanntmachung.

Mittwochen den 2ilen dieses Monats sotten im Pfarrhaus zu Poh göns mehrere Mannskleider, linn»n Tuch, einiges Sik- berwerk und mehrere Bücher, öffentlich an den Meistbietenden versteigt werden; welches Steigiustigen, um sich besagten Tags an benahmttem Ort und Haus ein­finden zu können, hiermit bekannt ge­macht wird. Langgöns am irren Juni i?97-

Von Commissionsweaen.

Carl Georg v. Zangen,

Gottesdienst am 18. Juni.

In der St. Pancratiuskirche. Mor­gens Herr Professor Palmer., Nachmit­tags Herr Superintendent Müller.

In der Bukgkirche. Morgens Herr Superintendent Schulz. Nachmittag» Herr Pfarrer Buff.

Morgen den 18. Juni hat das Frisch­backen der Beckermeister Adolph Seipp, auf dem Markt.

Getaufte bei der Stadtkirche.

Am 10. Jun. Dem Burger u Fuhr­mann , Georg Conrad Schwan, eine Tochter.

Am 12. Jun. Dem Burger u. Brand- weinbrenner, Christian Müller, ein Sohn.

Beer digte.

Am io. Jun. Ludwig Balthasar, Hrn. Airchensenior Johannes Seipps Sohn, alt iJahr, 8Mon., 14 Tage.

Am 13. Jun. Dem Burger und Be- ckermeister, Christoph Schmid, ein Sohn, alt zMon.