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Aker Tod
Grabesfurcht und Erdennoth, drohen nur im Pilgerlande.
Starker sind der?»ebe Bands als der Trennung Machtgebot, als der Tod.
Christel an Zinn.
Traure nicht!
Wisch' die Thränen vom Gesicht. Jede Nacht hat ihren Morgen, und im Kampf mit Gram und Sorgen scheint oft fern der Hofnung Licht, Traure nicht!
Ueberall , ,
ist des Herrn: Feld, Wald und Thal, schlaft sich'rk gut in seiner Erde, hi6 er ruft ein zweites: — Werde.
Herrlich schaate's im Wiederhall überall.
Noch - und ^ülf^ - Tafel zur Verhütung ver XinSviehpeli, oder Viehseuche.
(Entworfen von D Faust.)
Der Gerechte erbarmet sich seiires Viehes. Sal Spr. 12, 20.
Verfolg/
111. Innerliche Kennzeichen der R i n d v i e h p e st.
Wenn man die Thiere, die an der Pest frank waren, öffnet und die Magen untersucht: so findet man den dritten Magen (den man Psalter, Puch, Mannig» falt oder Loser nennt ) fast immer sehr an- gkfüÄet unO hart
Und schneidet man diesen dritten Magen auf: so findet man dar in demselben und zwischen feinen vielen DlaNern befindliche Futter, (welches im natürlichen Zustande Brey- oder Mas-artig ist,) meistentheilr so verhärtet und ausgetrocknet , daß man es in Pulver zerreiben kann.
Und nimmt man das vertrocknet: Futter auv dem Magen h-raue: so löset sich gewöhnlich die innere Magenhaut mit ab; und man findet im Magen oft rothe und blaue, manchmal schwarze und brandige Stellen.
Merke: Wenn die P'st in der Nahe von 30 oder wenigeren ' S'unden Weges herrscht; so muß jeM Stuck Rindvieh, das an einer Krankheit stirbt, geöffnet und der Psalter muß innerlich untersucht roers den
Merke: Bei der Orffnnng todter Thiere muffen di» 4 Magen nebst den Da men je» heswal aus dem Leibe 9eiau^yt‘nommen ; wer-
Wie ein Geist,
der sich jener Well entreiß, schling' ich bald um dich mich fester, und du rufst: Bist du eö Bester!
der mich wieder leben heißt 3 Ist'ö dein Geist s
w.
Milder Thau
trankt nach Sonnenbrand die Au. Nach des Erntetuges Schwüle, spiegelt bei der Abendkuhle
sich der holde Mond im Thau, auf der Au.
Blik' hinauf!
Ueber jener Sterne Lauf steigt empor der Unschuld Sehnen, und es fangen ihre Thranen, Gottes Engel freundlich auf, Wik' hinauf!
■ .Dlik' hinab!
Fttvden die der Schöpfer gab, welken hin vom Gram getroffen. Nach der Duldung langem Hoffen, winkt dem Leidenden das Grab,' Blik' hinab!
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