Tonnen, tote Sauerkraut, ein. Dies giebt im Frühjahr em vortreflicheö Futter fürs Vieh, wenn es demselben aufHäkfel von Stroh gegeben wird, und ist zugleich ein Präservativ für Krankheiten. So verfährt man beim Aufschneiden des weissen Kohls mit allem Abfall desselben.
Am Ende des Oktobers, oder je nachdem die Witterung günstig ist , und man keinen Frost zu befürchten hat, welchen der Kohl durchaus nicht verträgt, fchaft man denselben nach Hause. Je langer man solches aber anstehen lassen kann, desto besser ist es ; denn er wächst nicht nur solange als er auf dem Stamme stellt, sondern er halt sich auch nachmals desto länger im Winter, und faulet nicht so leicht an. Diesen abgeschnittnen Kohl bringt man nicht gleich in Keller, sondern legt ihn im Hause an einen lüftiqen Ort, auf Stroh, so daß die Blätter nach oben gekehrt sind. Sobald es aber im Hause frieren will, wird
bleibe. Diese Stauden bringt man im Garten oder an einem andern Ort, wo sie für dem Vieh gesichert sind j sezr sie reih-n- weis in die Erde, so daß nur allein die Köpfe vorstehen, und alsdenn K^'pf an Kopf befindlich ist. So läßt man sie stehen, bis Frost zu befürchten ist; alsdann giebt man ihnen ern Verdek von Elbsen- •ber langem Rockenstroh
Der Verfolg künftig.
Bekanntmachung.
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er in den Keller gebracht, und also vor dem Frost verwahrt: man legt solchen auf Brettern eben so, als vorhin gesagt worden. Auf solche Art hat man bis in April hin frischen Kohl. Es versteht sich von selbst, daß man ihn zuweilen durchsieht, und das abblattet, was faulen will. Sobald im Frühiahr die Witterung gelinde und bequem wird , läßt man den Kohl insgesamt aus dem Keller wieder in sein Herbstquarrier, aber auch gleich wiederzum Keller bringen, wenn ein neuer Frost ein- treten sollte. Auch bringt man den Kohl auf folgende Art durch den Winter. Man läßt nämlich im Herbste soviel Stauden, als man nöthiq zu haben glaubt, mit den Wurzeln aus dem Lande nehrnrn, und sie von ihren grossen Blattern dergestalt reinigen , daß nichts als der Strunk, die Wurzel und der glattgemachte Kopf daran
Morgen den 14. Mai hat das Frischbacken der Deckermeister Kempf, auf dem Selzersweg.
Gebohrne und Geranfte bei der Sradt- kircbe.
Am 5. Mai. Dem Burger u. Schneidermeister, Ioh. Georg Hofmann, eine Tochter.
Am 7. Mai. Dem Burger und Schuhmacher , Wilhelm Adolph Löber, eine Tochter.
Gebohrne und Getaufte bei der Burg kirckie.
Am 1. Mai. Dem Unteroffizier und Rentheidiener Häfner, ein Sohn.


