Ausgabe 
11.2.1797
 
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Hahn, um ihre Morgengeschafte nicht zu versäumen , dmchNin Geschrei erhalt man, cder Wirth einen Wink, daß sich dar Wet­ter andere und er seine Geschäfte darnach andern formt. Schon aus dieser Ruck, sicht verdient er geschätzt zu werden , Ser Haushahn, wenn er ein guter Führer fei» ner Hühner seyn soll, er muß öfters allem gefüttert werden, weil er bei einer zaylrei- eben Heerde sich zu sehr angreift. Das Hühnermadchen muß auf seinen E'ftr ge­nau Achtung geben, und ihn mit Futter unterstützen. Sin guter Hahn kann höch­stens lv Hühner bedienen. grebt nun aber auch Hahne, die in verschiedener Rück­sicht schlecht genennt werden. Lln der kla­ren Stimme erkennt man daS Vermögen eines Hahnes, wie auch an den kleinen Sporen, kleinem Kopf, und kleinem L)chna. bei. Ferner giebt e- eine Art Hahne, die einen aedoppeiten Kamm haben, diese nennt man Spießhahne, sie sind unfruchtbare, und müssen die Hahne, wenn sie qemppt werden tollen, genau an ihren ^Kämmen untersucht werden, in diesem $ muß man sie kappen und verspeisen.

Bekanntmachung von verschiedenem

Sachen.

v) Mittwochen den izten dieses Mo» aens 9 Uhr, sollen auf dahiesigem Rath« Haus nachstchende, dem Waldförster- nig zusiehende Grundstücke, als:

\) das ehemalige Dröglerische HauS auf dem reichen Sand, neben Schuhmacher ^2) i/2 M r2Rut. Garten am Riegel- pfad oder Altenschlaq, neben Casper Hoff und Johannes Meipert, ein Sluck mit Wintersaamen besamet.

n) 28 fRut. Acker hinter den Schnßgar- ten , neben Hrn ConradWörmsersWittwe und Magnus Schäfer gelegen. r

4) LL Rut. daftlbstam ydrigen Stuck,

5) 49 «Ruf. 6 Sch. Garten am Nahrungs­berg , neben Henrich Friederich Gravelius Wittib, mit Korn besamet.-

6) 56 Rut. 3 Sch. Garten aufdem Sel- tzeröberq, über der kleinen Muhle, neben Philipp Peter Ramspeck, mit Korn be- s" 7)* 7/4 M- 6 Rut. 2 Sch. Garten auf den Ganters Grasen. , _

8) z.Rut. 3 Sck Grabland', am Wies- marer Weg, neben Ludwig Frech und Eliüö Sacken Wittib,

öffentlich an den Meistbietenden gegen haare Qablunq verstrichen werden. Liebhaber da­zu können sich also um die bestimmte Zeit auf dem Rathhaus einsinden , und des Zu­schlags gewärtig seyn. Giessen den zten Februar 1797»

Fürsil. Hess. Oberamt daselbst. Rayß.

2) Nachdeme der Burger und Peru- krnmacher Hessig freiwillig entschlossen ist, sein in der Sonne neben Schuhmacher Hoch besitzendes Wohnhaus, sodann die in der Schäferei neben Hrn. Assessor Eckstein st» hende Scheusr, öffentlich an den Meist­bietenden gegen baute Zahlung verstreichen zu lassen , ' zu dem Ende Termin auf Montag den 2vten dieses in des Hrn. Rath» schöff Buschen Behausung anberaumet wor­den , als wird solches hierdurch bekannt ge­macht. Giessen den 7^v- Febr. 1797,

Fürsil. Hess. Oberamt daselbst». Rayß.

3) Künftigen Dienstag den I4ten die­ses Nachmittags i tthr, sollen in des Stadt­förster Königs Behausung auf dem Rei- cbenfant? , allerhand Hausrath an Kupfer, Zinn und Messing, Weiszeug, Bettung, und Holzwerk, öffentlich an den Meistbie- tenden gegen baare Zahlung verstrichen wer­den, welches hiermit zur Nachricht bekannt gemacht