Ausgabe 
8.7.1797
 
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twrbctt, und vollkommen gesund bleibe» können.

Wenn sie gesattiget sind, werden sie ans dem Stalle getrieben, und mit fri­schem Wasser in der freien Luft getranket.

Ist die Witterung heiter, so laßt man diese jungen Thicre in dem Bezirke, wo sie das Wasser genießen, so lange es ihnen gefallt; ist sie hingegen übel, so gehen sie selbst in den Stal!, wenn sie ge­trunken haben. Dieser Bezirk muß je­doch geräumig, und eingeschloffen seyn.

Der Verfolg künftig.

Bekanntmachung.

Ein capables Subjekt wird eingela- den, einen ZorWaurchalrunNk' - plan aus dein Deutschen ins Französische zu uber- sezzen. Wer dazu die Fädigkeit hat, kau sich gefälligst bei Ausgeber angeben, und bestimmen, wieviel für den gedrukteu Bogen verlangt wird.

Nachricht.

Aller guten Dinge sind eigentlich nur drey; aber ich kan mir nicht helfen , ich muß zu Michaelis a c. den Sechsten T h e i l meiner sämtlichen Werke heraus­geben , und ersuche freundlichst Gelehrte und Ungelehrte , die so gut seyu wollen und nichts anders zu thun haben, Prä­numeration darauf anzunehmen, und me-iio August einzusenden : an M. Clau­dius zu Wandsbeck,abzugi ben in Ham­burg bei dem Herrn Apotheker Herrmann «m Spvrrsort."

Der Preis für die Pränumeration ist ifl. Gold, und hernach für die Käufer i st. 20 fr. Und dafür erhalt der geneigte Leser zwischen 12 und 15 Bogen uit die­sem und jenem, was ich für gut und nüz- lich halte, und was bereits einzeln ge­druckt und noch nicht gedruckt gewesen. Das übrige werden ihm dir Recensenken

und Journalisten zu seiner Zeit schon sa­gen, und zu rühmen wissen.

Einiges von dein bereits« Gedruckten ist von ihnen grade nicht gerühmt, und, man möchte fast sagen, getadelt worden» Aber, sie sollen es ungerne, und blos aus Liebe zur Wahrheit, gethan haben.

Es ist überhaupt ein sonderlich Ding um den gelehrten Schöppenstuhl. 9Juut sollte denken, daß man sei bst wissen mutte, was man schreibt; doch das ist nicht« Wenn sie es gesagt haben, denn weis man's und muß es glauben. Dawider wäre auch weiter nichts einzuwenden, und wäre ganz gut. Nur eins will dabei stit einiger Zeit Mode werden , was uicht so gut ist.' Die Schöppen fangen nemlich seit einiger Zeit an , sich in ihren Rela- tionen auf eine ganz eigene bechndere Art auszulassen, und herrscht so ein Gemein- ge.ft darin. Das ist freilich bei Ihnen an­ders zu verstehen , und ist freilich nicht die gewöhnliche Grobheit und ^Ungezo­genheit. Aber es klingt natürlich so, und könnte leicht unrecht ansgelegt wer­den. Und das muß uns doch für die Ge­lehrsamkeit und für die Gelehrten leid seyn, und sie sollten es lieber nicht thun«

Das noch Ungedruckte sind hauptsäch­lich Briefe an Andres, christlichen In­halts. Und, wenn die Leute nicht zu­rückhalten und schweigen, die geossen- barte Religion nichts achten; warum toll­ten die schwelgen, die sie von ganzem Herzen ehren und darin ihr Gluck tuchen.

Wandsbeck den 24. Juni 1797.

A s m u s.

An Buchhändler Krieger kau matt die Pranumerationsgelder schicken.

*3n der Rrieg.rschen Buchhandlung sin- folgende neue Bücher zu hüben r

Handbuch der christlichen Dogmenge­schichte von Wilhelm Münscher, Prof.

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