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Haltung stühj-itsg lu (»tagen, fo sind fol. gende Polizei« Vorkehrungen dabei jutref* fen:

i. Das Vieh ist unter der Aufsichtder Polizei zu schlagen.

2. Hat das Fleisch noch seine gesunde rothe Farbe, ist das Blut noch gerinnbar, nicht dünn und aufqelößt: so kann es von allen genossen werden, welche keinen Ab­scheu dagegen haben. Nur muß

3. darauf gesehen werden, daß daS Fleisch nicht über 24 Stunden uneingesal» zen bleibe und geräuchert werde.

4. Därme und Kopf werden ungeöff­net auf dem Wasen tief vergraben. Alldort

5. die Haut öfters ausgewaschen und getrocknet, ehe sie in den Handel gebracht wird; so auch

6. das Unschlitt an einem entfernten Platze ausgelassen, abgesaumet, auvgeküh- let und der Abfaum vergraben,

XXV. Ein jeder Viehbesitzer soll end­lich bei dieser Zeit auf die Wart und Pflege seines VieheS ganz besonders Acht haben, dasselbe täglich wenigstens einmal firieaeln und putzen lassen, wodurch die so heilsame Ausdunstung erhalten wird: aus den Stäl­len muß täglich zweimal aller Mist und Miststrutzen geschafft werden: noch besser ist es, wenn derselbe mit Wasser kann ab« geschwemmet werden. Derselbe ist täglich mit Wachholderbeer - oder Eisigrauch aus« zuräuchern, dann werden Thuren und Fenster geöfnet, und der Stall auf solche Art ausgelüftet. Das Vieh darf nur mit reinem Wasser getrünket werden. Das Futter soll in gehörigen Zwischenräumen, nicht zu viel auf einmal, vorgelegt werden, damit das Gefressene gut wiedergelauet und verdauet werden könne. Auch ist eS rathsam, einigemal in der Woche Salz zu geben. Die Arbeit ist den Zugochsen sehr zuträglich, nur dürfen sie dabei nicht über­trieben und erhitzet werden»

plan zu einer vi'ebassi enran;gesellsck-fe von D. Nebel.

Da die Rindviehseuche in hiesiger Cta^r und Gegend immer noch wuthet, und bevor der ganze Diehsiand die Seuche ausgehalten hat und wenig gerechnet 2/3 desselben wegqerafft sind, wahrschein­lich nicht aufhören wird, so habe ich die Einimpfung als ein Mittel zu Vermmde- rung dieser Gefahr vorgeschlagen. Ich habe vier Häupter geimpft, nemlich eine Kub, die ich von einigen groemüthiqen Deyträ- gen angekauft habe, ein Rind, das He. Reg. Rath Heß; ein Rind, das Hr. Post­administrator Nebel, und ein Kalb, daS Hr. Amrmanu Bott dazu anschafften. N, i. «st durchgeseucht, n. 3. hat die Krank­heit noch nicht ausgestanden, welche aber nicht sehr heftig zu werden scheint. N. 2. und n 4. sind umgestanden, ersteres den i2ten, letzteres den i zten Tag. Ich glaube, die Ursache dieses nicht ganz glücklichen Er­folgs darinn suchen zu müssen, dass die Häupter sämtlich sehr mager und schlecht genährt waren und deswegen, da der Aus­schlag schon hervvrgekommen war, an Ent­kräftung starben. Eine andere Ursache war die, daß ich, um den Versuch Vesta überzeugender zu machen, den Eiter von einer sehr kranken Kuh nahm, welche zwep Tage darauf umqestanden ist. Die beyden Schwierigkeiten lassen sich nun h-ben. Man kann pafferendes Vieh auswählen und rer- neren Eiter zur Impfung anwenden. ES wäre also dem anqefangenen Institut der Impfung ein Fortgang zu wünschen und ich wage es aus dieser Ursache, meinen Verehrtesten Landsleuten und Freunden den Plan einer viehasiecuranz vorzulegen. Er ist dieser.

Ein oder mehrere Stücke werden auf Kosten derer, die sich zu der Assekuration eine» oder mehrerer Stücke verbunden ha- bkn, angekauft. Z, E. ein Stück wird für 2vThtk