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rahm bestimmen.
Die Seuche ist eine so arge bösartige
sen heftig einte itt, immer die Spuren ihrer Wuth zurückläßt. Die Ochsen werden niemals wieder so fett , die Kühe geben nicht wieder soviel Milch, wie zuvor, wenn die Seuche bey ihnen heftig gewesen ist. Und oft geschieht auch dii Entscheidung (erifis) der Krankheit nicht gehörig wo- durch eine Versetzung auf die edleren Ein. geweide, wie Lungen und Leber, hervorgebracht werde, welche Abzehrung und Tod
Untersuchung der Frage, .b ein KittOeieb Oie Seuche
über anqestcllt, wie »nS ke Elarc,Camper, Haen, Ouwens und Westerhof benachrichtigen. Man hat Die durch, geseuchten Häupter (durch die natürliche,
viel) mit seuchkrankrn in einen Stall gestellt, aus einem Gefäs fressen und saufen taffen, man hat ihnen den Geifer, das Blut und den Wist, (welcher die gröste ansteckende Kraft hat) in die-Nase etngerieben- man hat sie mit AaS von Gefallenen geimpft: aber alles ohne den mindesten Erfolg. In Holland, wie in Mecklenburg, gelten die durchgeftuchten Stücke doppeltes Geld und der Verkäufer verbürgt sich, daß das Rind die Seuche wirklich gehabt habe. Die Gro» ningifche, so wie dre Frießländische Impf- gesillschaft verkaufte tausend durchgeseuchtr Stücke und sie sah kein Beyspiel, daß die Seuche zum zweytenmal die Häupter befiel. Tie Meinung daß die Seuche zweymat dasselbe Haupt befallen, könne.', laßt sich
bekomme 1 . ..
«m w „nb da Erzählungen ober die geimpfte Seuche — gilt gleich
,cn NbmÄttM-w-rn. welch- M» Mt -i.ll mit f.ud.trant.n in einen Slall «-stellt herrschende Viehseuche zweymat auSgesian- den ^»ben sollen, und man bedient sich desselben als eines Grundes, um die Vor- rüae die Einimpfung zu Nichte zu machen.
^n fod San, welcher dec allgemeinen Meinung eben so sehr , als den Beimr - gen der besten Schriftsieller von der' M widerspricht, verdient eme nchere Untersii- chuns, inwiefern er wahr oder falsch stY.
Die Viehseuche welche auch dleNamen köserdörre, Magenbrand,Uebergallefuhr^ ist schon oft mit den Pocken und Masern dey Menschen verglichen worden. Diese Krankheiten sind in den Landern, wo sie einheimisch sind (Äthiopien und Aegypten) nickt ^ verheerend, als in Europa, wenn »ach einer gewissen Zwischenzeit eine neue Epidemie emttitt. Eben dresed gnr auq» ArankhH daß sie da, wo sie"einigermas. von der Viehseuche, welche n omg». inttti#r bi# SvUkkN ib«
«noblen, Dalmali-n, em^mtfd; 'st.
„fteren (fo wie auch die Pest,. nach den Sn S-f°hrung-n) befallen «mn Mm. (eben nur einmal und er darf sich Gefahr einer neuen 9In(leching Den 9) oder Maserkranken nähern. DerselbeFall ist auch bey der Viehpest. ES sitze^fur diesen Krankheite,! eine gewisse ^pfang lichkeit in den thieriscken Korpern zu sey , welche durch einen emmaUgen .llusvruu/ ^g '^tstehen also dadurch
getilgt wird. Wenn Menschen b" ^.ch (morbi fecunllarii),
Pocken vmatr r4 bis 6 Wochen nach ubersian-
ist dieses ein eben dm er Seuche den Tod verursachen, und
als daS, daß Menschen> mit $ ^lche von Unerfahrnen für ein Necidiv der ohne H'rn oder ohne üuse g'boh rven w gehalten wird. Die Ursachen die- sind. ES ^^;Xab#m?anfunVbm si-Nachfrankheiten lassen sich auf folgende
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