Ausgabe 
30.5.1795
 
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7)' Wie «-trugen die Acacienbäume dir kältesten Winter jener Gegenden? Wie jene, die im trockenen Erdreiche ? Wie eene, die an Flüssen, Bächen, oder natürlich feuchten , wasserreichen Ge­genden fanden?

-g) Sind von diesen angepflanzten un- nchten Acacienbäumen schon adgehauen morden, und Wie Verhielten sich in die.

11 s«r Gegend tfw Wurzel. Ausschläge je. ner abgetriebenen Bäume?

O Ist tri der Anpflanzung dieser Bäume, und Während ihrem Stande auf der Stelle Kunst angewendet worden, und Worin bestand diese künstliche Hülfe?

Aebrigens erbitte ich mir jede mers- -würdige Beobachtungdie fachkundige Männer beizufügen für würdig finden sollten, wenn auch schon 4n diesen An­fragen nicht darauf gedeutet wordenist.

Xcgterangsratb tNevicna in MannHeim.

Kleber GespensterfarLt And Wespen- iftrrerfchemungen.

Verfolg. ,

sehnliche Beispiele liefern folgende Anekdoten: Ein Wilddieb in Böhmen schoß ein Stück Wild und verkaufte eS an einen Bürger in einem benachbarten Städtchen. Dieser wollte den Fang in der 3Jid)i' über die Seite bringen, faßte das Wild an die beiden Dorderläufte und legte «6 über den Rücken und die Achseln, t(o, daß der Kopf des Wildes mit den aufgerichteten Ohren über seinem Kopfe hervorragte. Den übrigen Theil des Thieres bedeckte er mit einem großen weis­sen Luche, und ging damit, wett er nicht nicht wohl einen andern Weg nehmen konnte, durch das Städtchen und über die Gränze. Auf dieser Wandrung be. regnete ihm der Nachtwächter, der ssch

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nicht wenig rutschte, eine solche Mißg«. statt zu erblicken, das Kreuz vor sich Machte und ausrief: Gott sey mit uns. Hierauf eilte <r in vollem Lausen von dem Gegenstände.seines Entsetzens weg, und wußte am folgenden Tage den Ltn» wvhnern und dem Manne selbst, dem er begegnet war, die scheußliche Gestalt des vermeinten Teufels nicht lebhaft genug tu schildern. Der Sohn des karserir- chen Obristen Contrari , der drei Meilen von Commotau in Böhmen Wohnte, machte sich bisweilen das Vergnügen, auf einem mit twei großen englischen Hunden bespannten kleinen Wagen nach Sotz zu fahren Als er einst in der Abend- Dämmerung ins Sotzer Thor mitten durch die Wache fuhr, erhoben die Soldaten einen Lärm, und meinten, kein andrer, erls der Teufel, sey in einer solchen ge- spenstigen Gestalt eingefahren. Lier tzunge Contrari fuhr nach einem kurzen Aufenthalt in Satz wieder zurück, als «eb«n «in Mann Hum Thore 1 hinaus geritten «ar. Dieser erschrak , vis er Die sekrsame Equipage hinter sich Herkom­men sah, und glaubte ebendas, was Di« Soldaten geglaubt hatten. Con­trari merkte es, ließ dem Furchtsamen Den Vorsprung und setzte alsdenn im Gallopp mit feinen Hunden wieder nach. Hierüber vermehrt sich der Schrecken des ManneS, daß <r ganz krank nach Hause kommt und betlkägsrig wird. Endlich gesteht er den ©einigen , Der Teu­fel habe ihn gejagt und sr müsse sterben. Als dersunge Contrari von dem trnuri# gen Zustande des Mannes Nachricht er­hielt, bat er seinen Vater, «r mögt« dem Kranken die wahre Beschaffenheit der

.Sache melden, dannt er von seiner O.ual befreiet würde. Der Obriste gewährt« ihm dies« Bitte und mahm ihn selbst sammt dem Fuhrwerke, das von Hun, Den sejogen wurde, mit sich. Dieses wirkte.