Ausgabe 
12.12.1795
 
Einzelbild herunterladen

) 197 C

g) hinlänglichem Holz aus den eigenen beträchtlichen Waldungen,

h) einer Fischerei in der Felda und eini­gen Deichen. .

Hierbei wird weiter angemerkt, daß ein Pachter auch die auf dem Hof befindliche, mit allen Erfordernissen versehene Puder- und Stärkefabrik, so besonder- zu Mästung des Viehes sehr vortheilhaft, mit überneh­men kann, welche ausserdem besondere ver­dachter werden soll.

daö Gut Sorge bei Burggemünden, enthalt

a) hinlängliche gute Wohnung , Scheu­ern , Stallungen, auch ein besonderes Hirten - und Schäferhaus,

b) 44 Mott Homberger Maas Kornaurl- faat in jedes Feld,

c) Wieswache zu 50 bis 60 Fuder Heu, d) drei kleine Gemüö >- und einen Obst­garten , und sind äusser diesen noch eine be­trächtliche Anzahl Obstbäume an denen We­gen angepflanzt,

e) zu 3 bis 400 Stuck Schafen hinläng­liche und gesunde Huthe,

f) eine freie Fischerei in der Ohm,

g) freie Mast für 30 Stück Schweine, mit der Gemeine Burggemünden.

UL

das Gut die Schmitte genannt, ohnfern Kirtorf, bei Lehrbach, versehen mit

a) sehr geräumiger Wohnung, einem besondern Hirtenhauö, nebst einigen Woh­nungen für Tagelöhner,

b) 34 Mott Kornauesaat tti jedes Feld, c) Wieswachs zu zoWagen Heu, d) einem Gemüs- einem Obst- und ei­nem Grasgarten, und befinden sich äusser diesen noch eine beträchtliche Anzahl gu- ter Obstbäume an den Wegen ,

e) zu 200 Stück Schafen hinlängliche

Huthe, , --*44#

f) einer freien Fischerei.

An allen diesen Orten können Brandervrin- brennereien betrieben werden. ,

Zu Verpachtung dieser Güter sind nachste­hende Termine, als:

1) auf Rülfenrod, Montags den n. Jen­ner 1796. .

2) auf Sorge, Dienstags den 12. und

3) auf Smitte, Mittwochen den 13. ge­dachten Monats in loco Rülfenrod bestimmt worden.

Diejenige nun , welche Lust haben eins oder das andere dieser Güter zu pachten ^kön­nen schon jezt, so bald sie es gut finden werden, nähere Erkundigung bei mir ein­ziehen, alles selbst sehen, und sich denn in den angesezten Tagen, Vormittage dahier einfinden, ihr Gebot thun und nach er­folgter alsbaldiger Genehmigung sich de« Zuschlags gewärtigen. Wobei weiter zur Nachricht dienet, daß diejenigen, welche darauf bieten wollen, sich, daß sie der Landwirthschaft kundig und die erforder­liche Caution zu leisten im Stande sind, durch glaubhafte Zeugnisse dazu zulässig zu machen haben. Und da nach geschehener Verpachtung der Güter auch so bald da« darauf befindliche Vieh, Schiss, Geschirr und Frucht nach vorgängiger weitern Be­kanntmachung verkauft werden sollen: s» können diejenigen , welche die Güter pach­ten , sich zugleich das erforderliche Jnven- tarium, insoweit sie solches nicht bereits besitzen, anschaffen. Rülfenrod am zoten November 1795-

Wißet!, von Schenckischer Gerichtshalter, vermöge Auftrags.

XT^cbricbt.

Künftige Woche wird in der Verstei­gerung der Teuthornischen Bibliothek mit den juristischen "Bücher fortgefahren wer­den, und zwar den

Montag

1) von Nro 867bi$9°4- pag.igr184. 2) 322 349. 68 71. 3) 198214. J3 u. 14.

' Dien-