— ) 7- t —
Altsrköum (denn itt betf neuern Zeiten, to0 der menschliche Geist anfängt, remer und aufgeklärter zu denken, sind sie wenigstens nicht mehr so häufig) auszeich, Nen , so würde man eine ungeheure Menge ffafcen. Ja den Häusern erscheinen, nach Vem gemeinenAberglauben, gemtiniglich die Personen, die ehemals darin wohn» ten , und weiche noch etwas auf ihren Herzen haben. Tue ölten hören sie seufzen und winseln: denn sie haben bei ihren keb.ze.ten entweder Geld verscharret, welches sie bewahren, oder den Lebendigen gern zeigen wollen; oder «s geschiehet ihren hinterlassenen Der» wandten und Freunden Unrecht, ihr Vermächtnis ist verdrehet und ihr ütztee Wille ist unvollzogen geblieben » und was berqleichen Alfanzereien mehr.sind. Der Furchtsame wagt eS nicht, des Nachts in eine Kirche ober auf einen Thurm, über einen Kirchhof zu gehen: seine Einbildungskraft wird ihn eine Schaar vott Geistern und Todtengerippen sehenlas, fen, und er wird sich glücklich fd)ayen# Wenn er nur mit demLeden davon kommt und der Hals ihm nicht umgedrehet wird. e*n altert Klöstern Haden Mönche ihrs Behausung; sie gehen als Geister noch in ihren langen Röcken, wie sie bei Leb« feiten gingen, m t einem Bund srl an der Seite, womit sie alle Thurert öffnen Em anormal erscheint der Der» ftorbne, so wie er in den Sarg gelegt wurde, und end-ich läßt der Averglauve sogar — Thiere erscheinen.
Nach dem, was ich gesagt habe, scheint Die ^Beantwortung der Frage: ob c6 Otnn gar feine Gespenster gebe? eben feinen Schwierigkeiten unterworfen zu seyn, und sie geradezu Mit Nein beantwortet werden zu müssen. Inzwischen möchte doch wohl nicht jeder dies Nein so aufö Wort glauben, ich will also mit
Wenigem meine Behauptung nahet sU beweisen suchen.
Der Verfolg irü nächsten Stück.
Ediktalvorladung-
Nachbenannte junge Putsche sind zum Lheil bereits vor geraumer Zeit, zum Ldeii vor kurzer Zeit, äusser Land gegan- gen, und obgleich mehrere unter denselben, ehe und bevor sie zum Kriegsdienst gezogen ober angegeben wordeti, weg» gegangen, so sinb dochjauch andere, mu sich den Fürst!. Kriegsdiensten zu entzie» hen, ausgetretten, und von jenen konn- ten einige als dazu tauglich gezahlt wer» den- Auf erhaltenen hohen Befehl wird also sämtlichen nachbemerkten jungenPur- schen alles Ernstes hiermit anbefohle«, sich innerhalb eines Vierteljahrs so ge» wiß bei dahüsig Fürstlichem Amt zu sisti- ren, als ansonsten pro re nata gegen sie vorgegangen werden wird.
t>on Langgöns.
Wilhelm Röster. Johannes Höhn. Johannes Schäfer. Johannes Schütz- Philipp Müller.
von ^irdbgong.
Wilhelm Kappes. KonradKappes. Johannes Kappes. Johannes Gatzert. Anton Diehl. Johannes Gärtner.
von pohlgöng.
Anton Kollmar. Daniel Kollmar. Johann Philipp Schimmel.
von Leihgestern.
Philipp Leicht, ' Johannes Duden» Höfer. 'Kaspar Dudenhöftr. Johannes Burger.
von Annerod.
Johannes Eis Johannes Engelhard. Henrich Happel, Johannes Mohr.
von Haussen.
Henrich Schmunot. Johanne- Hahmrl. Johannes Groß.
von


