Ausgabe 
25.1.1794
 
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tende Gefahr, wenn ihr sie nicht in der ersten Geburt zerstört, würbet vor euren Zenfkern, tj? vor eurer Thür, tritt schon mir einem Aust über Die Schwellen eures Dauses, Uno ihr zaudere nocfc Völ­ker, Alle Europens! den Stahl in die Brust der Gortesläugner nr stoßen!

Und Du, große Beherrscherin der kapfernReUsscn ! Große, gerechteste Ca­tharina ! Wenn Du die Schreckenpost Lieser für Religion und alle bürgerliche dies- und jenseitige Glückseligkeit, Zu­sammenhang und Ruhe zerstörenden Auftritte hören wirst, solltest Du wohl La noch entstehen, Deiner unendlichen Macht Schrecken uuf die Ungeheuer Frankreichs hinzuwälzen, den vereinig, ten Mächten ganz mit deiner Hochkraft Leizutreten und der vielköpfigten Hydra Len lezten Stoß zu versetzen? Nein, Du kannst es nicht, Gerechteste unter allen Königinnen! Ger-chkestr unter allen Frauen! Schau hin, große Kaiserinn, auf das Blut des Gesalbten! Höre das Röcheln der sterbenden, ermordeten Rönigskinder! Sieh auf die Tausende Der Unschuldigen, so um Rache schreien, und Dir, du Mächtigste, aus jenen ft. ligen Gefilden um Hülfe für ihre Hinter, laßne, durch alle Weiten herumirrende Anverwandten zuwinken! Ha! ich sehe dein mitleidvolles, zusammrngepreßtes Mutterherz! ich sehe die Toränen in dei. vemAuge, die du den unschuldig Bla. tendrn nachschickst, ich sehe den Schmerz, den du bei dem marternden Gedanken fühlest, daß alle Religion, alle Gottes­furcht , alle Liebe Des Menschenge- fchlechrs aufhören, und Mord, Unsi­cherheit , Schandthaeen und Gottesver- läagnung statt jener eintrertcn sollen! Ha'! ich sehe, wie deine Stirne sich nun mit gerechtem Zorn umhüllt! Ich sehe, wie Deine gerechttfl Befehle jum Huf­

bruch wider die Gottaötrünnigen in die Provinzen laufen! Ich sehe, wie Deine mächtigen Heere für Gottes Sache sich herbeidrängen! Ha! ich sehe, wie Deine unüberwindlichen Phalauxe sich dem Rhein nähern, Deine furchtbaren Flot­ten durch den Ocean, vielleicht selbst durch die Dardanellen laufen u. J. w. und Tod und Verderben auf die Königs» Mörder und Goltesläugner hinschleu. dern! Ich sehe, Catharina, wieDuder Welt wieder Friede schaffst und Deinen großen Thaten dir Größte hinzuwindest! Und wie sollten die übrigen christli» chen Nationen aus Norden l nicht den nemlichen Gang gehen und die gerech­teste aller Sachen zu vertheidigen, herbeieilen; und warum, sage ich, soll Amerika und die Schweiz, deren Freund­schaft sich das prahlerische Frankreich in all seinen Lügenblättern so sehr rühmt, warum, sage ich, sollen diese auf ein. mal die Religion ihrer Väter verlasse«, Gottesläugner und Königsmörder Der# lheibigen, und den Bund Gottes, die Stütze all ihrer bisherigen Glückseligkeit und inneren Ruhe mit Füßen treten! Nein, dies können sie nicht! das werden sie nicht, oder ich, und alle rechtschaffne Welt verkennten diese brave Völker! Selbst Sclim, wenn ihm dieser Greuel zu Ohren kömmt, wird izt den Franken, da diese die Binde ihrer politischen Heu. chelei abgezogen , und der Satan in sei» ner Gestalt erscheint; da Frankreich, sage ich, den gefährlichen Anschlag selbst ver- räth, welchen es auf Selims Turban, so wie auf alle Kronen hak; auch fein Zepter zittert, auch sein Gott, unser aller, so wie Selims Gott geschändet, verflucht, verläugnet ist Ha! auch Selim wird den Franken die Stärke sei. ner Macht zeigen, und die Bosheit die­ses ruchlosen Volks bekämpfen helfen! Es ist w flicht Mhs t>ik Sache der

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