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damit meint ökonomische« Mitbrüder, fich wegen dem Vorurtheile, ^den-Weitzen recht, reif werde«/ sich ao/k sodann, auch den Wind/ dieses reife Getkeide aus» schlagen un{> bisweilen sich in.großen Schade»/ durch Ignoranten von Beam» Len, setzen, Und viele iooMalter auf dem Felde lassen. Wollte ein erfahrner Land» wirth so lange warten/ bis alle Körner im Hirsen/ und besonders im ungarischen schwarzen Hafer reif und hart geworden wären/ so würde er wenig ausdreschen und Körner erbauen/ und beim Flachs^ nicht allein den besten Leinsaamen , sün» Lern auch die Güte des Flachses,' und am Gewichte viel verlieren.
Ich habe sehr oft und vielmal wie» derholte Proben von dem vollkommnen/ -aber noch nicht völlig harten Korne, g<» macht, und auch unter der ErdedettFu^ stand des Wachsthums, die anziehende Kraft und Stärke des Triebes rc. nicht anders, als bei dem harten reifen Körne gesehen.
Alle die, so in dieser Meinung sie. hen, wissen keinen Unterschied, zwischen der Reife und der Vollkommenheit des Getreidekornes zu machen. - Allein es ist wahrhaftige Erfahrung, und nicht- an» ders, durch große Mühe, Kosten und Versuche, von mir befunden worden. Laß ich für gewiß sagen kann , wie ich' ganz weiche Weitzenkörner gesäe.t, und den schönsten gesundesten Weißen erbauet habe; wann nur die völlige Vollkommen» Leit da ist, das heißt, der Keim so sich, bei dem Aufgehen den Lichtstrahlen nahet, so mag die Hülle nebstdem Körper, noch immer etwas weich fühlbar seyn, es scha, Let nichts/ und die Härte findet sich, ehe dieser Weitzen aufgedunsen, eingefaH^ ren, ausgedroschea und auf den Boden» gebracht, unchyor der Sgat-zur P^äpa. rakur geschritten wird./
Der Verfolg ins «Kchsten Stück/ : >
Bekanutmäcbuttg von verfchledener» Sachen.
i) Nachstehende von Hrn. Syndico Krug herrührende Güthrrstücke, als:
i) t/4 Morgen 2;Ruthen Garten vor dem Neuenweger Thor, neben Hrn. Ger» hard Tasch und Jdh. Melchior Muller, am sogenannten Brennofen, .
2) 37 Ruthen 14 Schuh Acker in Lek Schwarzlach, Freiguth, neben Herrn Rarhsschöff Seipp, sodann
eine frischmelkende Kuh, nebst Stroh und sonstiges Gefütter, und einem Hau» fen Mist, . .
sollen Freitag den 28ten dieses Nachmittags 2llbr öffentlich in der Krugischen Behausung in denen Neuenbäuen an den Meistbietenden verstrichen werden; diejenige also, welche zu einem oder dem an» Mrn Lust haben, können fich an gedach» kein Termin im Krugischen Haus einfin» den, und das Weitere vernehmen. Gießen den rlltenMätt i?94*
2) Nachbeme Donnerstag den 27fctt dieses Monats Morgens yUhr auf da» hiesig,m Rakhhaus, der Georg Melchior Vktzbergers Wittwe zugehörige Garten, zwischen dem Selzer • und Neustadter Thor, an dem Kirchenältesten Hrn. Frech gelegen-/ Wegen denen darauf haftenden Schulden, öffentlich an den Meistbieten» Len verstrichen werden soll, als wird svl, che.szur Nachricht hierdurch bekannt ge» macht., Gießen den 8kenMärz 1794.
Fürst!. Hess Ooeramt daselbst. ' .....- Rayß,
. r 3) NaLdeme der von des Gergeem ten Führs'Witwe hinterkassene Garten,^ ayf Leqi,. sogenannM .Hamm, nefatr A-holpp.KipP und Joh Philipp Schie» fer gelegen, welcher zehnösr/i und X/4'’ Morgen-/ 24ZLrtthen, ro Schuh groß ist,. DienWgd,ßn 25ten dieses öffentlich ast'
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