darein, Und bedeckt ihn leicht. Wenn ihn im wäbr?,r^rm Keimen ein Frost über- fattt, so gehet kein Ksrnlein auf.
Es steher lang an, bis er aufgehet, und anfangs zeigt er sich nur in 2 sehr kleinen dunkelgrünen BlärtkeiN/ aber nach und nach erstarktderStenqel, und wenn Las Land recht fett und hitzig ist, so kann der Stengel Manns hoch wachsen, und das erste Jahr Blüte und wieder Scra» ruenrollen treiben. Aber wenn das Land mager und nicht locker ist, so wächst der Stengel auch kaum iZoll hoch. Von 1 Loth Saamen erhielt ich 1 Scheffel Erd. apfel, wovon der gröste wie ein Hennenei war. Man hebt alle Erdavfel davon, auch dir, die nur wie die Erbsen sind, sorgfältig auf, lieft im Frühjahr 2 dis 3 kleine und 1 bis 2große in ein Loch. Im Herbst ließt man alsdann die taug« li-chsten zum wiederausstecken aus.
Gewöhnlich ist es, daß die Erdäpfel die vom Saamen erzeugt werden. in« wendig rotbe Ringe haben, die beim Sie- den schwarz und eckelhaft werden. Dieft Ringe verlieren sich in 3 bis 4 Jahren. Man muß also immer nur so viel nächst« tz'en, daß man genug hat, wenn sich die Ringe verlieren. Es giebt auch solche Erdäpfel, di«vomSaamengezogen tour« Letr, dir weisse Rinden haben, und inwen« diz fast ganz roth sind. Diese muß man ganz ausrottrn. Man sammle drr Saa« menrolle« von den rvthen runden Erd« Üpjrln, und man wird brauchbaren Erd« apfelsaamen und brauchbare Saamerd- äpfel bekommen.
UebriZens muß ich noch das erin. nern, daß man das Erbäpftkkraut ja nicht eher übschneide, als-bisesgrlbticht wird und verderben will, dennsonstwird der Wachsthum der Erdäpfel plöjkich gehemmt.
Einige Resultate aus tzer politischen Re
ch enkun ft.
Wenn man die Listen der Bevölkerung von verschiedenen Landern, so ge» wiS es dieselbe zu berechnen möglich ift, miteinander vergleicht, so ergirbt sich, daß man es so ziemlich als Gewiöheikan- nehmen kann, daß
1,000 Millionen Menschen auf der Erde leben. Wenn man die Summe aller Jahre, welche eine be» stimmte Anzahl von Menschen, z. B. eine Million, erreichen, zusammen addirt, und das Facit. wieder gleich verrheilt, so werden für jeden Menschen, im Durch» schnitt gerechnet, 32Jahre als Lebensal« ter kommen. Diesem Verhältnis zu Folge sterben auf der Erde
jedes Jahr zoMillionm
jede Woche 174,000 jeden Tag 82,000 jede Stunde 3,400 jede Minute 60 jede Secunde 1
Wenn man die Summe von zoMillionen Menschen, welche in einem Jahr sterben, mit den 1000 Millionen, welche zusammen ledrn, mit einander vergleicht, so wird wiederum dae getvöhnljche Alter ci« nes Menschen, im Durchschnitt ßenom* men, 30 Jahre betragen.
Die Anzahl der Gestorbenen verhält sich zu der Anzahl der Gebobrneu tu einem Jahr, wie sich aus allen Listen ex, giebt, im Durchschnitt genommen, wie 10 zu 12.
Nach diesem Verhältnis werden also wi?« der gebohren, ;
- in einem Jahr 36Millivnm
in einer Woche 686 800
in einem 98 400
in einer Stunde 4,080
in einer Minute 72 in kinrr Secunde
Es


