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M vsktbeilhaften Anbau der Erdäpfel oder Grundbieren, und von der Erzeugung des ErdäpfeLsaamen».
Beschluss
Viele hakken oder felgen gleich nach dem Auskeimrn aus dem Boden, und Wenn der Keim stärker geworden ist, etwa gegen die Heuerndte häufelt man den Stock. Viele Häuseln gar nicht, sondern felgen nur zwei vis dreimal, so oft nemlich di/ Abtreibung des Grases und die Locker, Helt des Bodens es erfordert. Beim le;, ten felgen wird der Grund nur in etwas Näher an den Stock gebracht.
Diese haben in Absicht aufs häufeln Len Grundsatz: Was man dem einen Stock giebt, muß man dem andern neh. Men.
Dies ist wahr, wenn anderst nicht die Vrstigkeit des Bodens, oder die Ab. Haltung des Wassers das häufeln noth. wendig macht.
Ueörigens, man felgt oder häufle, fo thm man es nicht zu spät , sondern vorher, ehe die Wurzeln sich im Boden ausgebreiter Haden.
Und wenn man häufelt, fo arbeite man den Grund nichtspizig an dasKraut herauf, sondern mache den Haufen un# ren breit, daß die Wurzeln Raum ha, den und geschont werden.
4) Der Schöpfer hat nns zur Aus. Wahi fleischfarb- undweisblühendeL d» äpfel geschaffen, die im G-schäm ck s.br verschieden sind. A^e weisblixhenbe Gat» tungen Haden einen süßnchteni Geschmack, und so viel ich noch Leute hörtet so zie. hen sie die fleischfaroiadlübeäde den an» LttU -os.- Mu wähl- also die besten.
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Erzeugung den Grundbieren - Saa- \ mens.
Man kann bei aller vorbrschriebenen Sorgfalt doch oft wenigeincrndkrnz und La liegt der Grund an der fchlewrerr Gattung der Saamengrundbieren. Dan wende sichsjdaher zum Grundbierrniäa. men, und erzeuge eine frisch« unverfälschte Gattung.
Viele dörren blos die Saamenrol» len vom Kraut, und reiben den Sgamcn aus: Allein ich befand mich bei folgen, der Verfahrungsark besser. Im Herbst, wenn die Saamenrollen vom Stock ab, Zufällen beginnen, das Kraut, ohne ci, nen Reifen bekommen zu haben, gelb» licht wird, sammelt man die Saamen» rollen., halt sie in. einem Zimmer, das nicht warmist, aber in dem ee doch Nicht frieret, so lang auf, bis sie weich wer. den. Alsdann nimmt man einen Zuber mit Wasser, steckt ein Messer auf den Rand, und macht einen Schnitt m jede Rolle, und drückt sie in das Waffr'r aus. Der Saame ftzt sich mit dem zähen Schleime zu Boden. Man gießt das Wasser ab , und den zurückbleibenden Saamen filtrit man durch einen Lumpen.
Man legt den Saamen auf ein Fließ, papier, laßt ihn an einem temperirken O-.t, aber ja nicht auf dem Ofen, tro. cken werden, zerreibt ihn und siebet ihn, und hält ihn an einem temperirken Ort zum Gebrauch auf. Wenn <r gut auf. bewahrt wird, hält es sich nrehrere Jahre gut.
Im Frühjahr, wenn man keinen Frost mehr befürchtet,/ macht mau in ein recht gutes Land, das vom Gras ganz gesäubert lst, kleine Graben, etwa einen kleinen halben Schuh von einander, säet ton Säumen, etwas dicker als die Frucht, darein.


