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f. Walachsiischm großen rundblattei
eigen, g. Ammersforter spißblatterigen.
Die Sore« Lit.b. ist wohl am best nund in Deutschland und Holland am stark- sten eingeführet. In der Gegend Nürnberg Zeugen sie den wohlschmeckendsten Todak, aber sie ziehen ihn auch aufSpar- ge!.-Feldern, womit in hiesigen Gegenden der Landmann selten versehen ist. .Von Walacheiischen großen rundblätte. rigen Lit. f. hat mir «in guter Freund Saamen gesandt, und versichert, daß er davon recht guten wohlschmeckenden Tobak erhalten habe« Der unter Lit.a. bemerkte grüne Virginische soll die grö* ßesten Blätter haben; allein zu dick, daß sie im Trockenen zu viel verliehren, und zu fett, daß er einen unangenehmen Geschmack behält; die übrigen Sorten sollen nicht einträglich feytt.
2. Von Einweichung und Ausstreuung des Saamens.
Zum Einweichen nimmt man einen wollenen Lappen von weissem Flanell, oder macht einen Beute! davon, (einige wollen, es müsse rothes wollenes Zeug seyn, ändert behaupten, blaue und einige andere Farben wären schädlich) in diesen Beutel ober Lappen schüttet man den Saamen, so man säen will, legt ihn «twan 24Stunden in laulichtes Wasser, hernach hangt man ihn nicht weit vom Ofen auf, oder legt ihn in ein Geschirr, und feuchtet ihn 5 bis 6Tage nacheinander an, daß der Beutel nicht trocken wird, welches sonst das Keimen verhindert. Daher ist wohl das beste, solchen in ein Geschirr zu legen, beim Aufhän, gen kann solcher sehr leicht trocken werden, wenn das Besprengen einmal ver- gissen wird; sieht man nun, daß der Saamen keimen will/ so ist es Zelt ihn
zu säen. Sodann vermengt man ihn mir ekwan viermal so viel Asche oder trockenem Sand, damit der gekeimte GaaMe nicht in Klumpen und uneben ge- säet werde. Die Einweichung des Saamens geschieh«! am besten zu Anfang des Aprilmonats.
Der Schlus irrt nächsten Stück.
Bekanntmachung von verschiedene» Sachen.
1) Nachdem«Dienstagsden7.October Morgens 9Uhr aufdahiesigemRath- Haus nachstehende demDurgerundRoth- gerbet Johann Casper Vetzberger zuste- henbe Feldgüther, als:
rüRuthenGarten am CtofdokferWeg neben Conrad Pepler,
i/4 Morgen 19 Ruthen Acker in der Schwarzlach, neben Joh. Jost Schiesser, Zs Ruthen Garten am untersten Riegelpfad, neben Joh. Conrad Pepler,
1/4 Morgen 21 Ruthen Wiese hinter der Aue, neben dem Wiessecker Pfarrguth, Schuldenhalber öffentlich an den Meistbietenden verstrichen werden sollen, als können diejenige, welche Lüsten haben mitzustreichen, sich alödann einfinden und des Zuschlags gewärtig seyn. Gie. (en den i6tenSeptembr. 1794.
Fürst!. Hess. Obetamt daselbst. Rayß.
2) Künftigen Dienstag Nachmit- tags um 2llhr sollen:
1 Paar schwere Ochse«,
1 großer Wagen und
2 Pflüge
an die Meistbietende käuflich überlassen werden. Die Kauflustige können sich zu der bemerkten Zeit in des Herrn Generalmajor von Schmalkalöers Haus ein- finden. Giesen am i8tenSept. 1794.
G. F. Müller.
3)Künf-


