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Vom Aufläufen öes RmDvr'ebesunv t>en: ^eilmxgen viefes Nebels.
Beschlus.
Weilen nun diese so sichere, glückliche und ohnfedibare Heiimetdode schon an etlichen Hundert Stück Vieh verrichtet worden, und noch niemaien bei einem einzigen fehlgeschlagrn, so wäre es ja de» Mühe werth, o^,ß fast wo nicht ein jeder Laadwlrrh, doch wenigstens in ei- nem jeden Ort, ein oder zwei Personen, solches schicklich zu erlernen insbesondere angrhairen würden; wozu sich derglrk» eben Leute am besten schickten, welche Vermöge ihrer Profession beständig mit dem Vieh umgehen , als etwan die Schmiede, oder noch lieber der Vieh» Hirt, damit wenn ihm von dek Weide Unversehens ein Stück Vieh auf einem Klee- oder Rüben-Acker zu weiden von der Heerdt entgehen sollte, oder ein andermal wie öfters zu geschehen pflegt, von dem jungen mit so vieler Luft ange- füllten Spakjahk-Gras, wenn es besonders schon etwas kühle Nächte erlitten, u, tben auch so begierig voü dem Drehe ringe» fressen wird, auflaufet, und er alsdenn we, der ein innerlich noch äusserliches Mittel hei der Hand, er doch ganz allein manchem armen Mann, der nur ein einziges Stück Vieh besitzt, solches, aus der Gefahr des Zerplatzens sehr leicht zu erretten im Stande sey- '
Z. Roth,
Kurzer Unterricht ÜN8 Anweflungi fäe Diejenigen, fö Tobak pflanzen wollen.
ti Boni Grund und Boden und dessen Beacketung.
Das Land, worinu manTobakpflatt- zen will, darf keinen sumpfichten, nas. feN, auch keinen steinigten Boden babenZ Mrt stark adi-ängenden Bergen, wo die
Erde leicht aöfließt, leiden die jungen Pflanzen auch Gefahr wegwfl-ege;, : da, hingegen wird dazu e n lockrer Boden erfordert. Es muß also dieses Land, bas Tobak kragen soll, wenn es nicht vor dem Winter umgebrochen ist, im Früh, fahr einigemal gepflügt und stärker als zur Brache gedüngtt werden. Man kann einige Jahre nacheinander auf eben bem« selben Fleck Tvbakziehen, wenn man alle Jahre gut dünget. Doch muß das erste Jähr starker als hernach gedünget werden, weil die Tobaksstengel, die stehen bleiben, schon selbst einigen Dünger brin, gen, wenn sie untergepflügt werden. Einige sind der Meinung, daß der Tobak im Sandboden nicht fortkommen wollte; ich glaube aber, daß er im sandigen, mit guter Erde vermischten Lande eben am allerbesten gerathen müsse, weil der Boden locker ist. Ich kenne «ine Gegend, Wo man schon vor beinahe 40 und meh. rern Jahren Tobak mit Nutzen im san- digten Boden bauet«. Nicht völlig eine halbe Stunde davon war der beste Kleyboden, worinn er nicht gerathen wollte, weil diese Art Kley-Land zu feste ist, das Man bei trockenen Zeiten kaum mit einer Schute graben kann, und die Erde in Spalten zerreißt; so ist aber unser Boden nicht beschaffen.
4. Vom Zobak-Saamett.
Einige geben 4 bis 5 Sorten davon an # andere auch wohl 6 dis 7., als:
a. grünen spißblätterigea Virginischen, b. gelben spitzblättrigen oder Zungentobak, weildie Biattcreiner Ochsenzunge ähnlich sehen,
c. Virginischen mit runden Blattern, d. lang und schmalblätterigen Amerikanischen,
e. Ungarischen großblättrigen,
Wa-


