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ütan mit den Nüssen nur gering anfängt, so wird es mit der Verdauung leichter gehen. Zulrjt, da man 2O bis Zo Nüsse zu stopfen hat, so ist es besser, man gebe sie ihm zu zwei oder drei unterschiedenen malen, als Morgens und Mittags, oder aber Morgens, Mittags und Nachmit- rags , da er sich denn inzwischen erho. leti und ausruhen kann, In den er­sten Lagen müssen sie freilich mit an» derm Korn gefüttert werden, wenigstens muß man sie mit fressen lassen, wenn das übrige Federvieh gefütterk wird, und es ist sehr gut, wenn ihnen das Korn nicht auf Steinen, sondern auf weichen Sand ge» L-orftn wird, am besten ist, wenn man einen viereckigken Kasten machen laßt, eben in der Höhe, daß der Puter bequem daraus fressen kann. Dieser wird mit reinem Sande angefüllet, und darauf Wird das Korn gesireuet-

Wenn nun ein Puter zoTage gemä­stet worden, und bis auf zoNüsse be» kommen hat, so giebt man ihm vom Ziten Tage an allemal eine Nuß weniger, und fahret damit noch i$£age fort, da er denn den lezten Tag noch 15 Nüsse erhält: alsdenn muß er fett seyn, und man schlachtet ihn ab.

Auch kann Man sie fett machen, wenn Man sie acht Tage einsperrt, ihnen in Bier geweichte Gerste, aber kein Saufen vorsetzet. Auf 50 Hühner kommt ein Loth Safran ins Bier.

BekanntMachüttg.

Diejenigen im hiesigen Publikum, Welche glauben und behaupten, die Rau« een, welche dieses Jahr unsere Obst, väume so hart Mitgenommen haben,» men von den an der Chauflee stehenden Pappeln hex, würden bald von ihrem

Jrtßum zurükge'kommen feyn, wenn sie sich die Mühe gegeben hätten , die Rau, pen, welche vor einigen Jahrestdie Pap» peln verdorben haben, genauer zu beob- achten. Sie würden alsdann gesundest haben, daß diese Raupenart eine ganz andre eigne, und von der, welche die Obstbäume verdirbt, gänzlich verschis« dene Gattung fey, die man nirgend, als auf den Pappeln antrift. Ueberdies hat sich die Pappelraupe seit zwei Jahren, da diesen Baumen die Aeste abgenommett worden, nicht wieder sehen lassen. Aus» genommen jenseits K.'einkinden kam sel­bige an etwa zwanzig Bäumen diesen Sommer zum Vorschein. Aber auch hier hat man sie durch das Abnehmen der Aeste sodleich wieder vertilgt.

G. 3. w.

Bekanntmachung von Verschiedenen Sachen.

i) Zwischen Lich und Giesen ist am verwichenen Mittwoch ein langes spani. schcs Rohr mit einem Knopf von Elfen» dein verloren worden, Wer solches fÜn* det und ablieferk, soll für seine Redlich« keit billigmäsig belohnt werden.

2) Ein junger Mensch von 22 Iah« ren, ans dem Landein der Nahe von Gie­sen, der Schreiben, Rechnen, uüd et« was Latein versteht, und von guter Fa. milie ist, sucht als Schreiber irgendwo, eine Stelle zu bekommen. Sollte jemand dem dieses Blatt zu Gesicht kommt, eine Stelle dieser Art offen haben, so ertheilr Hr. D. Nebel dahier, oder auch Hr.Rek- tor Ryth zu Friedberg auf Verlangen nähere Nachricht,

z) Wem ein Gefallen damit geschie« het, ein oder mehrere Grundstücke um­sonst gemessen zu haben, der kan sich bei Unterzeichnetem melden.

G, 5« Werner.

4) Ma»