erschlicht.
Des Herrn Landgrafen zu Hesfen- Dakmstädt, Hochfürstl. Durchlaucht, ha» Den einen neuen Beweis von Höchstdero Landesväterlichen Gesinnungen abgelegt, indem Höchstdieselben allen denjenigen IlaLerthanen, deren Söhne gegenwärtig in Feldkriegsdiensten stehen, und als Rr» traten zu denselben bis auf den 14ten °funi laufenden Jahrs gezogen worden sind, eine halbjährige Contribution aus eigener Bewegung erlassen haben. Neber» Haupt haben Jhro Hochfürstl. Durchlt. auf das menschenfreundlichste dafür ge» sorgt, daß das Ungemach, welches jeden Krieg begleitet, bei dem gegenwärtigen gerechten Krjeg , woran nachdrücklichen Antheil zu nehmen, Höchstdiefelbe durch täuberifche Beeinträchtigungen und allge- Meine Gefahr genöthiget waren, so viel Möglich von Höchsidero Untertanen ab. gewendet würde. Es wurdezu dem Ende für die zurückgebliebene Familien der im Feld stehenden Soldaten eine monatliche Unterstützung ausgesetzt, den Wittwen Der im Feld sterbenden , sowol der Ossi- eiers als Gemeinen, ein Wiltwengehalt bestimmt, und den verwaisten Kindern, welche es bedürfen, eine angemessene Der. pflegung zugefichert; den Streitern selbst aber zur Belohnung ihrer Tapferkriteine mehrtägige Löhnung und ansehnliche Bictualien, wie nicht weniger in die La. zarethe zur bessern Verpflegung der Kran, ken undVerwundeten beträchtlicheSum. Men zum Geschenk gemacht. Da auch für die Soldaten, welche im Kriegsdienst ihre Kräfte aufopfern, durch Befreiung, ömch Mittheilung schicklicher Landdienste, durch Invaliden-Gehalte, durch Auf. nähme in das Jnvalidenhaus ee. so Lan» desväterlich gesorgt ist, so muß dieses gewiß jeden, dra seine Bestimmung ms Feld pust/ Tttm Wh Tapferkeit auf»
munfern , und jeden Rnkerkhanen von den Liebevollen Gesinnungen unserS DurchlauchtiZsten LandssVatsrS noch Mehr überzeugen.
tlebry bsksrgs Gewinnung guter <S>bf^baame# ohne pfropfe« und «Vknliren, durch Absenken m der ^öhs^ (Beschlus.)
Ich bemerke noch, daß man babel auf die Gesundheit des Baumes und deS Zweiges, den man absenken will, frhen muß, daß feine Rinde, und vorzüglich die Rinde deS Zweiges nicht beschädigt oder moosig sey: Bei dem Abnehmen des Zweiges muß man nur das Glatte ab sä» gen und ein völliges Glattschneiden deS Platzes, Wo der Zweig abgenommen wird , beobachten, denn wenn dieOber» stäche rauh bleibt, ober splittrig ist, so setzen sich Feuchtigkeiten an, die daS Wachsthum durchaus verhindern.
Anstatt der Töpfe (an man sich auch geflochtener leichter Körbe bedienen, die aber ebenfalls unten im Boden eine Oef» nung haben müssen.
rvelsche Tarier oder püterg ;u fnofietf.
Man schasst sich im Herbsteinen Vor, rath von Wall- oder Walfchenüssenan,«. stopftdemPuter davon den ersten Tag eine den folgenden zwei, den dritten drei, und fo fort an jedem Tag eineNußmehr in den Hals, damit wird goTage fortgefahren, da er denn goNüsse zu verschlucken hat. Damit aber die harte Schaaie nicht gar zu schwer im Magen liegen möge, pflegt man sie wohl in kaltes Wasser einzuwei, eben. Beim Niederschlucken muß man mit der Hand sanft an der Kehle binun» ter streichen, so werden die Nüsse ohne Mühe hinab zu bringen seyn, und indem man


