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sir aufanhere L-lnwanb aufzutragen, voll, fomnuner gemacht. Die Gemälde, sie mögen auf Hol; oder Leinwand sey», wer, den dadurch im geringsten nicht beschädigt.

Hr Dinglrnger in Hannover hat die Kornmagasine dergestalt anzulegen ge, lehrt, daß das Getreide auf demselben nicht von ben Kornwürmern angegriffen werden kann. An zween gegen einander über stehenden Wänden werden so nie» drige Oefnungen gemacht, daß di« Luft horizontal unterhalb dem Kor» durch, streichen kann.

Durch eine Preisfrage der König!. Gesellschaft der Wissenschaften zu Gök« ringen hat man die Pflanzen kennen ge, lernt, die statt der Baumrinden zu Ger» berloh gebraucht werden können. Auch in London hat man darüber glückliche Versuche gemacht.

Die Hannöverische Landwirthschasts- gesellschaft hat ein Mittel, den Gest oder Hefen beim Bcanteweinbrennen zu ver. mehren, bekannt gemacht. Es besteht in einer Vermischung von Rockenschroot, Wasser, Salz und Gest.

Die Oberlausitzische Bienengesell- schäft hat die Kunst, Ableger der Bienen, stocke zu machen, verbessert. Man er. hält dadurch zeitige Schwärme, die fast so viel werth sind, als die alten Stöcke selbst, und die, weil sie sehr fleißig sind, kein Futter gebrauchen. Auch ist man dabei des verdrießlichen Wartens aufdie Schwärme, und der Mühe sie einzufaf» sen, überhoben; die Vermehrung bangt von dem Wirlhe, undnichkvon der Will, kühr der Bienen ab, da mancher Stock sonst wirklich zum Schwärmen gar nicht geneigt ist.

In Wien verfertigt jemand eine weiße Farbe auö Eierschalen, die er Wiener, weiß nennet. Sie dienet zu Anstreichung sowohl hölzerner -Zachen, als auch der Maure» und Statük» ohne Okl, und

ohne daß vorher ein anderer Grund auf- getragen werden darf.

Nachricht.

Es ist die beschwerende Anzeige ge» fchehen, daß an denen offenen Stucker am Nahrungsdrrg wie auch am Trieb auf denen breiten und schmalen zwischen denen Stücker gelegenen Wegen täglich mit denen Ochsen gehütet werde, wobei die auf denen Stückern befindliche Früch­ten und sonstige Pflanzen mit abgehütet und theils sehr beschädiget würden, unk» wird dahero bei §fl. Strafe hiermit ver­ordnet, daß niemand in denen Feldwe­gen zwischen denen Gürherstücken mit ei­nigem Vieh hüten solle. Gießen den röten April 1794.

Fürstl. Hess. Polizei-Deputation daselbsteu.

Bekanntmachung von verschiedenen Sachen.

1) Nachdem« Freitags ben 25t«« dieses Morgens 9 Uhr auf dahiesigem Rarhhaus, das dem verstorbenen Feld­schützen Philipp Balthasar Noll zuste­hende Wohnhaus in der Neustadt, ne­ben Georg Philipp Einlauf und Johann Melchior Müller gelegen , öffentlich an den Meistbietenden gegen gleichdaldige Zahlung verstrichen werden soll, alsrvird dieses hiermit zur Nachricht bekannt ge­macht. Gießen den 8ten April 1794.

Fürstl. Hess. Oberamt daselbst.

Rayß.

2) Nachdem« Donnerstag ben 24!«» bieseS Morgens 9. Uhr auf dahlesigem Rathhaus das denen Kindern des ver­storbenen Burger und Beckermeister Mo, ritz Balthasar Ferber zugehörige Wohn­haus nebst Scheuer) Stallung und Gärt­chen, nahe am Selzerthor gelegen, wie auch «in Vimelnrorgkn Wiese in be», dem