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Abhandlung 66er das Bros.

BefchluS.

Die Knetung muß anfangs gelinde angebracht werden, bis sich der Sauer­teig im Wasser zerlassen hat dann das Mehl geschüttet und fo allmählig beide Hände gebraucht.

ES giebt Haushaltungen, wo die Mägde den Teig mit den Füßen kneten; dies ist eine eben so unreinliche als um zweckmäßige Metbode. Bei der gerin- gern Volksklasse ist nicht nur die Unrein, lichkeit Natur, sondern auch so gut als ausgemacht, daß die Ausdünstungen ih, m Füße, wegen dem beständigen Ge­brauch dicker, wollener Strümpfe, star­ker sind, als der Arm - und Händehaut. Wenn auch eine solche Person die Füße vorher sorgfältig wäscht, so bleibt doch zwischen den Zehen immer eine gewiffs Feuchtigkeit zurück, die sich beim Kneten auflöft die Transpiration beim Kne­ten nicht einmal gerechnet,

Jede Hausfrau halte also auf Ab, fchaffung dieser häßlichen Gewohnheit, denn sie erzeugt mehr Nebel als man glaubt, und öffnet wenigstens dem Ekel Thür und Thor.

Gutgebacknes Brod wird daran er, kannt, wenn es beim Anklopfen einen Schall giebt, wenn der innre Thei! ge­lind widersteht, keine große Augen und -Löcher hatrc.

Das aus dem Ofen genommneBrod muß in der Luft erkalten , sonst wird es leicht schimmlicht.

Ueberhaupt ist der Genuß des frisch, gebaknen Brods demjenigen, das einige Tage gelegen, weit nachzufttzen.

In verschiednen Haushaltungen ist es Mode, beim Backen einen sogenann­ten Of-nplatzzu bereiten und siedend heiß zu genießen,

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DieS ist ein wahrer Mord gegen die Gesundheit, sowie insonderhritjederGe. nuß von heissem noch rauchendem Brod.

Es ist nicht rathfam, kleine Brode zu backen, sie dunsten im Ofen zu stark aus nach vier und zwanzig Stunden verlieren sie schon den Geschmack.

Die beste Größe für Haushaltungs. brode ist 12 Pfund. Diese bleiben lan­ger frisch als die noch größern, backen am besten aus, werden nicht so leicht fchimmlicht.

Verschiedene Nationen essen am lieb­sten Weizrnbrod, wirklich ist eS leichter und verdaulicher als Roggenbrot», aber nicht so nahrhaft.

Brod von Manikorn ist das beste nach Weizen, bleibt lange frisch und wohlschmeckend.

Es ist Vorurtheil, daß man sich an gutem Brod den Magen verderben könnte der Fall findet nur beim Ge­nuß des warmen oder des frischen BrodS Statt, ss auch wenn bei der Mahlzeit zu viel Butterbrot) genossen wird.

Nach dem Essen ist eine trockne Brod- rinde sehr nützlich.

Zur Bereitung der Seezwiebackt braucht man mehr Wasser und Sauer, teig als zu anderm Brod. Dieses Brod ist gut, wenn es rein abbricht, inwen. dig glänzt re., es muß gleich in Fässer ge. schlagen werden, die Luft ist ihm schäd. lich.

Bei Ueberficht des gegenwärtigen Rrit- geo, und den Unruhen in Frank­reich.

(Zum Einrücken erhalten.)

Seht Menschenseht ' wie Menschen würgen;

Sie morden sich gleich Wiedas Vieh? Warum? Wer stifte dieses Würgen?

Woher entstand der Krieg jezk hie?

IstS