Ausgabe 
18.1.1794
 
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mißt wirb! WS uralte Rechte nichts mehr gelten , und Raub der heiligen Gefäße zu jedem Tagwerk wird! wo das Gift aller Lasterum sich greift, und der Wurm Der Empörung durch das Mark bergan» zen Nation schon hindurch gefressen hat! wo in jedem Dörfchen das Blut der Un, schuldigen um Rache schreit, und wo ( o dürft« ich cs doch nicht sagen, und mein Work würde zur Lüge) und wo (Bott, sage ich, der Allmächtige verflucht und verläugnet ist! " Wie lange, wie lange ihr Menschen! war ich der guten Hoffnung: Ein Gottesläugner wäre eine Chimäre, ein Ideom, um Gottes Da« fein nur dadurch mehr zu bestätigen? Kurz, ein Gorteslängner konnte nicht da fcyn! Auch hier will ich noch zur Ehre der Menschheit es glauben, Er wäre nicht! ! Allein leider!Er if?!" Ganz Paris schwur am Festtag der Berkäugnung Gottes: Es erkenne keinen Gott , als 8 r e i h e i t, Gleichheit und Vernunft!Sie rissen die Denkbilder des Erlösers und Mittlers von den Altären, vermaledei» ten die Kirchen der Christen, tauften sie «m in Tempel der Vernunft, zerschmelz, ten die heiligen Gefäße zum Schwelgen unö Verprassen, beugten die Kniee vor einer Dirne a) und stellten sie statt dem Heiligsten aufdie Zinne des Tabernakels; die Ersten des Volks, di« Gesetzgeber dec Nation b), Bischösse unb Priesterc) hei» ligten ihr, erwiesen ihr göttliche Ehre, beugten ihre Knie« vor ihr, und der Bube (rrässe ich es nicht wahrer mit Teufel) Der Teufel Chaumette d) also, faHte itt

s)Maillard/ eine jungt Sperusangermn uud bekannte Mrinr.

fc) Die ganze National < Conveittien opferte bei diesem Zcß.

c) Der bekannte Wohllüsiling Massie»/ Bi­schoff treti Beauvais, und -er liederliche Chabot, Kavtrzmer, nebst vielen andern.

i) Mummt, Äemkit!dk-Pt-kus«rys zu Paris.

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der pffentllchrn, enthelligken Kirchs: Sehe, wie wir beute ganz Europa ein Beispiel der Vernunft geben? " In diesem Augenblick, da ich dieses schreibe, verabscheue ich, daß diese Abschwörung der christlichen Religion, diese Entherlr, gung der Kirchen, diese Verläugnung Gottes, auch in mehreren Städten der Provinzen, selbst in Straßburg vvrge» gangen ist. Und wem steht bei solchem Greuel die wahre Vernunft nicht still? Wer schaudert nicht für die Folgen, und wer bebet nicht für die Zukunft, wenn ein solches Gift an steckte und um sich fräße!

Ich suchte im ersten Augenblick, da ich diesen Greuel hörte, allerlei Christen auf! fragte sie ihrer Meinung, und Alle bebten! Fragte sie ihrer Meinung, und Alle trauerten! Fragte sie ihrer Meinung, und Alle schrieen: *>crr, ver­zeihe ihnen, dann sie wissen nicht, was sie thrm! Und hierin bemerkte id>r baß alle wahre Christen find, ohne Bezug auf Nahmen, noch Gebräuche, daß jeder von ihnen in der Liebe und dem Verzeihen das Grundgesetz seiner Religinn fühle und habe! Ader wie nun mit Frankreich? Ist hier auch Liebe und Verzeihen das Grundgesetz der neuen Gottheit? Steht nicht hier ewige Nacht und ewiger Tod vor uns? Ist hier nicht Gefahr für Alles? Ge- fahr für jeden? Fuhrt hier nicht Ge­fahr für die Zukunft Alle Christen ohne Ausnahme näher? Wird nichkihrBand und künftige Aussicht hier gemeinschaft­licher? Im Sieg oder Todgemeinschafk- lieber? e) Fühlt nicht jeher, daßfich sein Blut gegen diese Bosheit erzürnt, sieht nicht jeder ein, daß die Gottes-Berges, fenheir der Königsmörderund Barbaren ______________________ so

e) Der dies lieft, fühlt in feinem dUlvsEU Hkljsll/ w«? ich bitt -killt,