Ausgabe 
8.2.1794
 
Einzelbild herunterladen

** ) 2^ (

«)' länglicht rotb* Erdbieren, die sehr viele Augen haben, und die am ergiebig# flen ftn6? Gi- sind oder im G-schmack »ich- Z°»! s° gu- wi- Nro.s. u"d auch iveßen ihren vielen und tiefstcckenden Keimaugen nicht so vonheilhaft zu be» Nutzen. Sie massen ziemlich weitläufig gesteckt werden.

II. Frühe Erdäpfel.

Non diesen hat man zwei Gattu«, -aen, halbfrühe und ganz frühe. Leztere werden schon um Jakobi zeitig, wenn man sie gleich erst zu Ende des Aprils aussteckt. Beede Gattungen sind im Geschmack gut, und weil sie gros wer# den, ergiebig. Man thut wohl, wenn man sich nur die ganz frühe Gattung beilegt; denn man bekommt sonst leicht einen vermischten Saamen, weil sie nicht leicht von einander, äusser in der Zeit des Reiswerdens, zu unterscheiden sind. Man darf beide Gattungen eng stecken, weil sie auf einem Haufen wachst».

B. Weißblühende Erdäpfel.

i> runde, gelblicht weisse, sogenannte Buttergrundbieren. Sie find, wenn sie ein gutes Land haben, sehr ergiebig, ha­ben aber einen füfilichten Geschmack, der vielen nicht behagen will. Das Kraut steht aelbgrün, und hat mit dem Kraut der Pfälzererdäpfel viel Aehnlichkeit.^

Sie müssen ziemlich weitläufig ge» steckt werden, und folglich Raum haben. 2) die blaß fielschfarbigte sogenannte Pfälzergrundbieren. Diese Gattung ist, wenn sie fettes Land hat, die ergiebigste unter allen, aber im GeschmaG sind ist

M auf dem Schwarzwald werden sie ^am häufigsten ungedaut. Sie breiten sich im Boden nicht sehr aus, daher darf man sie ziemlich eng stecken.

Per inner« Güte überhaupt, die teste unter allen. Für Menschen ftndfie nicht einmal geniesbar, und beim Brey fönnew sie nicht so nüzlich stvn, als die übrigen Arten, weil sie wassencht und locker sind. Zu einem Ta'g und über Nacht stehen lassen , hat man am Morgen fast nichts als Wasser, hin» gegen bei den andern-Gakkungen erya.r märt auf ähnliche Avt eine ordentliche Taigmasse. Sie müssen, wegen dergro» ßen Quantität, die an einem Stock Wächst, weitläufig gesteckt werden.

Der Verfolg im nächsten Stuck.

Nachricht.

Da bisher die Maas Milch annoch zu 8kr. verkauft worden, und deshalde» dahiesiges Publikum verschiedene -se* schwerden geführt hat, als wird.hier» durch verordnet, daß niemand künftig die Maas Milch höher als 6 kr. bis auf weitere Verordnung in dahiesiger Stavt verkaufen solle, bei Vermeidung tip« t Gulden Strafe. Gießen den S^en Febr. 1794.

Fürsil. Hess. Policei-Deputation paselbsterr.

Bekauutmachuug von' vsrschiedetten Sachen.

1) Nachdem- Andi'eäsDechertsEc. den, freiivistig enkschlöffeh find, nachbe» meldtr Gütherstücke, als:

g/4 Morgen, sNuthen, 14 Schuh Acker im'Ceifetsrodt, stößt cüf den Glttderg^ W-gj an Philipp Müllen und Conrad

1/4'Morgen, i Ruthen, O Schub Acker auf-der Waid an Soldat Mstm und Hahn von.Heuchelheim,^/ _ /

1/2Morgen, Z9Ruthen, 2SchsibWiese am Badenburger Pfad, an der Vehder» gischen Witkwr und Lieuken./Schml.dtö Mm-, '