Ausgabe 
1.3.1794
 
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gebohrne rechnen. Unter 200 Kindern, weiche in einem Jahr gebühren werden, ftrin man nur l/echnen, welches unter der Geburt stirbt. Die Kinder sterben am häufigsten am ersten Tag nach der Geburt- nemlich 300 oon 1,000. Im er­sten Monat 1 ach der Geburt sterben 550 von 1,000. Unter 65 bis 7° Gebohrnen ist ein paar Zwillinge. .

Von Kiavern, welche dir natürlichen Blatiern bekommen, sieryen 8 von hun­dert. Hingegen von denen?, weiche occu- Urte Blattern haoen, stirbt » von hun­dert oder anderthalbhund rt.

Nach einer Berechnung, welche vor 17 Jahren in England gemacht wurde, befanden sich unter 100,000 Menschen, welche gestorben sind,

7 von 100 Jahren

5101 5 102 4103* L 104 4 i°5 1 106 I 107

Unter einer Million Verstorbenen Wüten nach eben dieser Berechnung

7 von 108 Jahren.

3 Io9 ~

4 110

3 111

3 112

3116

2118

und nach eben diesem Verhältnis befin- det sicd unter 3,200 Menschen allemal einer von 100 Jahren. ,

Man findet mehr alte Leute tn der- gigten, als in niedrigen und helfen Län> $<rn®ie Anzahl der in einem Land le­benden Menschen verhält sich $u der An­zahl der Kinder, die jährlich darinn ge. dohrm werden, wie 2$ dis 28 jurins.

Die Anzahl der Eben in einem Land ist zu der Anzahl der Einwohner, wie 175 zu 1000. In einem ganzen Land kann man nicht mehr, als 4 Kinder aus eine Ehe rechnen. In den Städten rech­net man nur 3 1/2. .. _

Die Anzahl der jährlich getaufte« Kinder verhält sich zu der Anzahl der Fa­milien in einem Land, wie 10 zu 60.

Die Männer welche im Stand sind, die Waffen zu tragen , machen in einem Land den vierten Thcil der gefammtm Einwohner aus. ,

Es werden vcrhältnismäsig wehe Knaben, als Mädchen gebohren. Allein es sterben ungleich mehr Knaben, jo daß unter den lebenden, welche i7Iabre erreicht haben , sich mehr Knaben, als Mädchen befinden. Von 25 bis 55Jah­ren sterben mehr Weiber, als Männer. Allein bey zunehmenden Alker scheinen die Weiber ein dauerhafteres Leden im Durchschnitt zu führen. Doch sind die Beyspirle von sehr hohem Alter, welches rin beträchtliches über hundert Jahre be­trug, blos von Männern.

Bekanntmachung von verschiedenen Sachen.

1) Nachdeme der zeitige Hr. Rector Superintendent Und D. Bechtold dahier entschlossen ist, seinen vor dem Neustäd- ter Thor gelegenen freyadelichrn Garten stückweiß und zwar dLrarstalten erb und eigenthümlich zu verstreichen, daß das in dem Garten mit einem Spalier umge­bene Stück, worinnen das große woblge- baute Gartenhaus befindlich und wel­ches 1 Morgen i/4tei im Ruthenmaas ent­halt der üorige Theil des Gartens aber in halbe Morgen auch etwas mehr so wie er von den hiesigen Feldgeichwor- nen vertheilt worden ist, verstriche»wer­den soll i so wird solchrS iu jedermanns Wissenschaft hiermit bekannt gemacht und könne«