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#hb detttklche Anrpeisung, wie man Vttvch einen, a,n jedem Orte wohnenden Schmidt,. oder andere im XHetalI arbeitende Handwerker, eine sichere Wetterableitung mit sehr geringen Rolfen an allifpatp Gebäuden an- legen laßen kann.
( Beschlus.)
Eine einzige nach beschriebener Anweisung .eingerichtete Ableitung ist auch hei einem großen Gebäude zureichend, wenn gleich zur Aussaugung des Bli. tzes oben an Mehrern Enden Anstalt zu machen wäre; nur muß einer jeden am Gibel befindlichen Auffangungsspitze, es sey nun mittelst einer metallenen Bede. Sung der. First, oder durch einen-andere Zusammenhang, eine Verbindung mir Der herunterrgehendenAbleitzingurerschaf. fet werden. -Dieses Metall kann ferner^ vach .Befi.nden Ler Unistände, geradezu^ vder mit. Umschweifen, von einem Ende Les Gebäudes zum andern, und von dort Lie Übrige Ableitung, wo man -s am schicklichsten hält, herunter geführt werden.
Endigung der Leitung unten am Gebäude
Um endlich dem Strahl unten einen freien Abfluß zu verschaffen, führe man die Ableitung, wo möglich, bis in ein offenes Wasser, wenn es auch nur eine Gasiegrirrne wäre, nicht aber in ein be. decktes Siel, oder in einen tzefen Brun, nen, als wodurch ein« Aufsprengung ver» ursacht werden könnte.
Wenn sich keine Gelegenheit findet, am Fuße des Gebäudes e.in offenes Was ser, oder eine Gassenrinne zu treffen, so lasse man die Ableitangmur eben an der Oberfläche der Erde aufhörch, oder man kann sie auch ein paar Fuß rtzf in hie
Erde leiten, nur sind diejenigen Steven zu wählen, wo sich nicht leicht Menschen aufhalten; so ist auch die Nähe von gar zu leicht feuerfaygenden Sachen,--als Stroh u. d. g. zu vermeiden.
Ist es ein Striemen Eisen, Kupfer, Bier, oder ein messingener Drakh, so verkleidet man sie, so hoch Menschen rei. chen sonnen, mit einem hölzernen Ka. sten, damit nichts davon abgerissen werde. Wo ein Kanal oder ein fliefenb Wasser bei dem Hause vorhanden ist, da muß das Metall bis in das Wasser des. selben herunter reichen, deshalb es am besten ist, daselbst einen Streifen Blei anzuwenden. Wo ein offenes Wasser be. findlich ist, so kann das untere Ende der Ableitung gleichfalls aus einem Streifen B/^i_bestehen, welchsr am Ende zuzuspj. tz.en L .pnd mit einem Winkel an derObrr- stäche der Erde an einer etwas vertief» t(n Stelle einen Fuß lang oder mehr vom Haufe abzubiegen wäre, ober er kann auch ein paar Fuß rief in die Erde geleitet werden.
Wenn eine metallene Regenröhre, bie am Hause herunter gehet, zur Blitz- ablettung angewandt wird, so muß, wenn sie nicht bis zur Erde herab reicht, unten, wo es am bequemsten ist, ein Streifen Blei oder ander Metall wohl daran ge. füget, und in den hölzernen Kasten, dar. inn sie eingefaßt zu seyn pflegen, herab geführt, oder wenn sie sich unmiireldar über einen Kanal oder Wasser ergießt, an dem Gebäude bis in das Wasser fortgeführt werden. Wenn aber die Röhre auch dicht über der Erde in einem höl. zernen oder steinernen Schuh aufhörte, so muß doch noch ein Streifen Blei von der Röhre ab, aus dem Schuh heraus, bis in die darunter befindliche Gassen» rinne, oder.wenigstens bis auf Oie bloße Erde, oder auch in bie Erde gehen.
So


