Ausgabe 
27.4.1793
 
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braune Stute, mit weissen Hinterfuß ßen, so etwas schwerer als vorge­dachte beide Pferde, ist,

aus den Stallen diebischer Weise ent­wendet worden; es wird dahero jeder­mann hiermit ersucht, wer von denTba- tern oder dem dermaligen Aufenthalt die­ser gestohlnen Pferde einige Wissenschaft hat, solches bei Oberamt dahier anzu- zeigen. Giesen den azten April 1793»

Fürst!. Hess. Oberamt allda.

5) Es wird ein junger Mann ge<r sucht, der eine schöne Hand schreibt, und Rechnen nebst etwas vom Buchhalten versteht Nebst freier Station, werden jährlich 2co.fl. Gehakt versprochen, so wie das nölhige Reisegeld. Diejenigen, welche sich dazu tüchtig finden, wenden sich an den Hrn. Reg. Rath und Profes­sor Dr. Crome, in Gießen.

6) Es ist hier in Marburg ein jun­ger Mensch vermißt worden, von dem man befürchten muß, daß er im Wasser umgekommen ist. Sollte er gefunden werden, so wird gebeten, daß man es hierher melde, damit man sein Begräb­nis besorgen kann. Alle Kosten dieses Mel* dens sollen dankbarlich ersezt werden. Sollte er aber noch leben und dieses lesen, o! so magerzurückkehren zu seinen betrüb' ten Verwandten und Freunden, die ihn sehnlrchst «rwartcu, und in deren Gefell« schäft er wieder Ruhe finden wird. Mak' bürg den 24ten April

-/) Nachstehende Summen sind als patriotische Beyträge zum Behuf dec Hessen-Darmftädtischen Truppen in die­ser Woche an uns emgesandt worden:

45.fi. von dem Hrn. Baron v. Senken- berg.

zao. fl. 42 kr. welche durch den Herrn Oderschenk von UtterN'odt an dem

Hoch-

2) Nachbeme Freitags den z.Mar l ^. nachstehende dem dahiesig verstör- denen-Burger und Schmidtmrisier, Ge- org Melchior Becker fen. zuständige da» hier gelegene Gütherstücke, als:

i) ar Ruthen 2 Schuh Garthe», stößt auf die Blach, neben Johann Conrad Lony, sodann

2) 56. Ruthen 2. Schuh Garkhen auf dem Garthftld, neben Daniel HöstreichS Wittib, giebt azAlb. 6Pfenn. Zins, 3« Alb. 3 Pfenn. Zins vor ein Huhn, und i4Alb. v. Schwalbachische Zins, freiwillig öffentlich aufgesteckt und an den Meistbietenden verstrichen werde» sollen; als können diejenige, welche auf sothane Gütherstücke mitzustreicheu gesonnen sind, sich in dem anberaumten Termin Nach» mittags um 2. Uhr in des Weinhändler Hrn. Schiefers Behausungeinfinden und dem Verstrich beiwohnen. Gießen den röten April 1793 _ , _

Zürstl. Hessisches Oberamt daselbst. Schott.

4) DemWernerRitter, Einwohner von Merkel, Fürst!. Hcffin Cassel. Amts Gudensberg, sind in der Nacht vom 23. auf den 24ten laufenden Monats, zwei Pferde, als nemlich

1) eine Stute, von Farbe schwarz, 7. Jahralt, woran die Hinterfüße nicht beschlagen sind,

2) «in Wallach , ebenfalls von Farbe schwarz, mit einem weiss«» Blümchen vor dem Kopf, so einen- starken Schnurrbart auf dem Maul und ei, neu langen Schweif hat, und zwar an 4 Füßen, jedoch jedes Hufeisen nur mit 6 Nageln beschlagen, und 3 Jahr alt ist, mit einem krummen Zahn. Nlchtweniger

3) dem Ioh. Adam Pfennig von daher in der nemlichrn Nacht eine apfel­