Ausgabe 
16.11.1793
 
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legt, und in welcher, wegen der Verdi­ckung des Baumsafts überhaupt, und wegen der Verflüchtigung des größten Tbeils des wässrigen Saftes insdeson. dere, die Saft» und Luftröhren des Hol. res am meisten geschlossen oder verenget find, und die Verbindung des holzigen Gewebes am stärksten ist. Da es aber hiebei auf die Laae, den Grund undBo. den. die Holzart, Und vorzüglich aufdre einfallende Witterung ankömmk, so laßt sich diese Zeit so genau niM bestimmen, sondern es ist das sicherst^sich nach der ledesjährigen Witterung dabei zu richten. em daher der Winter früh zu Ende, so dörr auch der Wadel früh auf. In den meisten Forstordnungen sind gewlsseMo. nate dazu festgesetzt und m einigen ist so. gar die Beobachtung des Mondscheins und der Himmelszeichen befohlen.

Der Verfolg im nächsten Stük.

Bekanntmachung von verschiedenen Sachen.

i) Samstags den zoten November, Nachmittags l Uhr, soll ein von weiland Fürstl. Bergrath und Professor D. Bau- nur dahier hinterlassener , auf gewissen in den Gemarkungen der Oerter Kinn» linnes, Mendorf Hüttenbcrgs, Lutze, linden und Gießen liegenden Grundstücke haftender, und imOrt Kl-inlinnes erho. den werdender ständiger Fruchtpacht und Geldjinse, in 5 Achtel 1 Meste Ge. scheid Korn, zAchte! 6Meste 3^ Ges. Haber und 19'Albus 5 Heller bestehend, __ wie weniger nicht ein allhier in der Neustadt gelegenes adlich freyes Wohn« Haus von 2Stock mit Hof, Scheuerwo« hry ein Stall, und Hausgarten, ftr« ner eine Wiese von z/sMorgen l6Ruten iQSchue auf der Stephans Mark gele« em und ein Garten von Morgen soRuten 6Schur am Sandkauter Weg

ohnfern dem alten Schlag gelegen, an den Meistbietenden in dem gedachten Baumerischen Hause verkauft werden. Kauflustige, die irgend weitere Nachricht zu haben wünschen, können sich mit ihren Anliegen an den Universitäts-Secreta, rius Oßwald wenden. Gießen den atttt Nov. 1793-

2) 2 bis zoofl. Vormundschaftsgel. der liegen dahier gegen sichere Hypothek zu verleHnen. Ausgeber sagt wo?;

3) Eine Person von Stande, die aufnächstkommendes Neujahr nach Leip­zig reisen will, sucht zur Fuhre noch er. nen guten Gesellschafter, und man ran sich desfalls bei Ausgeber dieses melden.

4) In Marburg wird den2;ten die­ses die Bibliothek des daselbst verstorbe. nen Hrn. Prof. Schröders, den 2ten Dec. d. I. in Merseburg die Bibliothek des Hrn. Grafen v. Zech und den 2ten Ian. 1794. Oit Bibliothek des Hrn. Kon« sistorialrath Seel zu Dillenburg verstrr« chen. Die Katalogen sind bei Ausge« dern gratis zu haben, und er erbietet sich zu Kommissionen.

Aus meiner Lesebibliothek sind bei ver» schieden«» Lesern feit geraumer Zeit noch 'Bücher zurück, die ich mir den Statuten gemäs, zurück erbitte. Der M'sbrauch der damit gemacht wird, bestimmt mich genau auf die Bedingnisse, die dem Ka» talog voranstehen, zu halten, und ohne Schein nichts mehr adzugeben.

Der Almanach für den deutschen Adel, der Göttinger- Gothaer- Offen« bacher- der Revolutions- und Pferde- Almanach pro 1794. wie auch d^r Göttinger, Hamburger und Berliner Musenalmanach sind in bekannten Preisen zu haben« Nächste Woche kom«