Ausgabe 
18.5.1839
 
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spräche bilden zu können glauben, hierdurch auf­gefordert, solche so gewiß binnen 6 Wochen gel­tend zu machen, als sonst der Eintrag in dem Hypothekenbuch gelöscht werden wird und die verpfändeten Immobilien als freies Eigenthum der jetzigen Besitzer betrachtet werden sollen.

Gießen den 2. Mai 1839.

Großh. Hess. Stadtgericht.

Müller. Haberkorn.

Versteigerungen.

' 659) Montag den 27. Mai d. Z., Nachmit­tags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause das zum Nachlaß der Philipp Jacob Herberts Wittwe gehörige Wohnhaus, als:

73 Klftr. od. 21,4 Ruth. Haus mit Hofraum und Mistenstätte, Hinterbau mit Stallung und Holzremisen nebst Scheuer, auf dem reichen Sand, unter den im Termin bekannt zu machenden Be­dingungen, nochmals öffentlich versteigert werden.

Gießen den 6. Mai 1839.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller. L i m p e r t.

653) Mittwoch den 22. Mai 1839, Vor­mittags 8 Uhr, sollen in dem Hangenstein-Walde nachverzeichnete Holz-Sortimente öffentlich meist­bietend versteigert werden, als:

11 Stecken Buchen-Scheidholz,

80 Buchen-Prügelholz,

31 Buchen-Stockholz,

1 Vuchen-Klotzholz,

7425 Buchen-Reißholz-Wellen,

93% Stecken Eichen-Scheidholz,

6 " ,f Eichen-Prügelholz,

49 Eichen-Stockholz,

29% Eichm-Klotzholz,

900 Eichen-Wellen,

62 Stecken Linden-Stockholz,

400 Wellen Linden-Reißholz,

5 Eichen-Stämme mit 268 Cubicfuß,

255 Eichen- u. Buchen-Stangen mit 113% Cbf.

Der Sammelplatz ist die Teufelskanzel.

Gießen am 8. Mai 1839, Der Großh. Bürgermeister

M. Schn ei d e r.

672) Das städtische Haus an der I. und II. Knabenschule in der Neustadt, welches leihfällig geworden, soll Montags den 27. Mai, Vormit­tags 10 Uhr, aus dahiesigem Rathhause meist- biÄend verpachtet werden. Es wird hierbei be-

merkt, daß das Logis am 25. Juli d. I. bezo­gen werden kann.

Gießen am 17. Mai 1839.

Der Großh. Bürgermeister M. Schneider.

666) Freitag den 24. Mai, Vormittags 9 Uhr, sollen im städtischen Fernewald, Distrikte Bruch, Bruderwinter und Strangswiese folgende Holz-Sortimente an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden:

4% Stecken Kiefern-Scheidholz,

30 Eichen-Prügelholz,

33 Kiefern - u. Fichten-Prügelholz,

19% Kiefern- u. Fichten-Stockholz,

5400 Eichen-Wellen,

5700 Kiefern- und Fichten - Brandwellen,

7 Fichten-Stämme mit 89 Cubicfuß,

24 Kiefern-Stämme mit 276% Cubicfuß,

46 Eichen-Stangen mit 29% Cubicfuß,

1075 Fichten-Stangen mit 1925% Cubicfuß,

124 Kiefern-Stangen mit 262 Cubicfuß, 20,675 Bohnen-Stangen,

25 Dorn-Wellen.

Der Sammelplatz ist auf der Steinbacher Straße am Bruderwinter.

Gießen den 17. Mai 1889.

Der Großh. Bürgermeister M. Schneider.

652) Mittwoch den 22. d. M., Vormittags um 11 Uhr, sollen die zur Erbauung eines neuen Pfarrhauses in Ettingshausen erforderlichen Ar­

beiten:

Maurer- u. Steinhauerarbeit,

1)

veranschlagt

daselbst an

453

247

407

43

Zimmerarbeit Dachdeckerarbeit Schreinerarbeit, Schlosserarbeit Glaserarbeit Weißbinderarbeit Spenglerarbeit dem Gemeindehaus

2)

3)

4)

5)

6)

7)

8) in

n ff ff ff ff tt

1859 fl.

1273

267

915 fl.

zu if ff ff ff ff tr ff

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die Wenigst-

Gießen den 12. Mak 1839.

Der Kreisbaumeister.

31 kr.

10

7 ff

58 kr.

15 tf

45

12

33

fordernden veraccordtrt werden. Indem man dies hierdurch zur öffentlichen Kenntniß bringt, be­merkt man zugleich, daß die Risse, Voranschläge und Versteigerungsbedingungen bei dem Großher- zogl. Bürgermeister Jor in Ettingshausen zur Einsicht offen liegen.

M ü l l e r.

652) Mittwoch den 22. Mai, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Behausung der verstorbenen Rathschöff H. D. Asmus Wittwe, die zum Nach-