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Rosenbaums Wittwe zu Nodheim verschiedenes Ge- traide, allerhand Hansrath, Ockonomie- und Küchengeräthschaften, auch Bettung und Weiß­zeug und bergt., öffentlich an den Meistbietenden, gegen gleich baare Zahlung, versteigert werden.

Gießen den 7. März 1839.

Großherzogl. Hess. Stadtgericht.

Müller. L i m p e r t.

311) Freitag den 22. d. M., des Nach­mittags um 2 Uhr, sollen die zum Nachlasse des pensionirten Lazaretb-Verwalters Baerrn gehöri­gen Mobilien, bestehend in Kleidern, Bettung, Commoden, Tischen, Schränken rc. in dem Hause des Konrad Gerhard in der Mühlgaffe öffentlich gegen baare Zahlung versteigert werden.

Gießen den 14. März 1839.

Großh. Hess. Stadtgericht.

M ü l l e r.

299) Die aus dem Nachlaß des verstorbe­nen Anatomiedieners, Johann Jost Wagner von Altenbuseck, vorhandenen Mobilien, bestcbend aus einem Kochofen, Schrank, Kasten, alten Klei­dungsstücken, Menschenleder und dergl., sollen Erbvertheilung halber

Montag den 25. März d. I.

Nachmittags 2 Uhr, in der Wohnung der Jacob Ramspecks Wittwe in der Schäferei dahier gele- gen, öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen den 11. März 1839.

Großherzogl. Hess. Stadtgericht.

M ü l l e r.

312) Montag, den 29. April l. I. Nachmit­tags 2 Uhr, sollen Erbvertheilung halber nach­stehende, zum Nachlasse des Hofuhrmachers Wil­helm Felsing dahier gehörigen Immobilien:

1) 146 Klftr. od. 42 Nth Acker auf der gro­ßen Weide, zchntftei, giebt 26 Alb. Zins auf das Nathhaus;

2) 152 Klftr. od. 52 Nth. Wiese am kleinen Steinweg, zehntsrei;

3) 58 Klftr. od. 17 Nth. Garten in der Scheppecke, zehntfrei, auf dahicstgem Nathhaus, unter den alsdann be­kannt gemacht werdenden Bedingungen, öffent­lich versteigert werden.

Gießen den 14. März 1839.

Großh. Hess. Stadtgericht.

Müller.

287) Mittwoch den 20. d. M., Morgens um 8 Uhr, werden im Heiligcnwald bei Burkhardts- felden, aus dem Hauptwege von Burkhardtsfelden nach Lich, nachstehende Holzsorten öffentlich ver­steigert, als:

77

12 Stecken Vuchen-Scheidholz,

7 Stecken Buchen-Prügelholz,

78 Stecken Eichen-Stangen, von 10, 15 und 20 Fuß Länge, besonders für Wag­ner zu Leiterbäumen, Deichseln rc. geeignet,

210 Stecken Eichen-Prügelholz,

22 Stecken Tannen-Prügelholz,

11 Stecken Bucheu-Stockholz,

20 Stecken Tannen-Stockholz,

131 Haufen Buchen- und Eichen-Neisholz,

37 Haufen Tannen,

1925 Wellen,

40 Stämme Eichen-Bau- und Werkholz, 300 Cubiksuß haltend,

3 Stämme Buchen-Bau- und Werkholz, 47 Cubiksuß haltend und

132 Stämme Tannen-Bau- und Werkholz, 2178 Cubiksuß haltend.

293) Glaserarbeit, veranschlagt zu 43 fl., soll Monrag den 18. d. M., Nachmittags um 2 Uhr, in dem hiesigen Pfarrhaus an den We­nigstnehmenden in Accord gegeben werden.

Nodheim den 13. März 1839.

Der Kirchenvorstand.

305) Bei Andreas Konrad Sack soll Mon­tag den 18. März, Nachmittags 4 Uhr, eine Parthie Heu und Grummet, so wie ein Haufen Dung, an den Meistbietenden gegen gleich baare Zahlung versteigert werden.

Gießen den 15. März 1839.

L Konrad Sack.

309) Künftigen Montag, als den 18. und die darauf folgenden Tage, von Nachmittags 1 Uhr an, sollen in der Wohnung des verstor­benen Hofuhrmachers Felsing dahier, verschie­dene Gattungen von Pendul-Uhren, worunter meh­rere acht Tage gehende, eine mehrere Musikstücke spielende, verschiedene Arten Häng- und Wand- Uhren, sodann eine Parthie silberne und goldene Taschenuhren, worunter mehrere Damenuhren, eine Spieldose, wie auch goldene Ohr- und Fin­gerringe, und andere Bijouterie-Waaren, ein vollständiges Uhrmacher-Werkzeug, mehrere aus­gezeichnete Kupferstiche, Kupfer, Zinn, altes Eisen, Kleider und Weißzeug, Schränke, Commo- den, zwei Sopha's, Glas- und Wandschränke, Tische, Stüble, mehrere Waschbütten, sodann mehrere vollständige Betten, Bettladen u. s. w. Erbvertheilung halber öffentlich meistbietend ver­steigert werden, und werden Steigliebhaber hier­zu cingeladen.

Gießen den 13. März 1839.