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Gulden — an die Verpfänder baar heraus be­zahlt werden muß.

Gegenstände, welche außerdem zur Verwer- lhung in obigem Termin abgegeben werden sol- len, müssen unter Angabe des Preises der ein­zelnen Stücke, genau verzeichnet, bis zum 9ten Marz hierher eingeliefert werden.

Gießen den 6. Febr. 1839.

Die Pfandhausvcrwaltung.

Bieler. Pfeil.

Versteigerungen.

115) Dienstag den 19ten Februar d. Z. und die folgenden Tage, Nachmittags 2 Uhr, sol­len auf dahiesigem Nathhaus eine große Parthie, zur Concursmasse des Kaufmanns Christian Ger­hard Tasche. dahier gehöriger Eisen-, Mcssing- und Blech-Waaren, namentlich verschiedene Schlös­ser, Wandschrauben, Bcttrollen, Schlittschuhe, allerhand Schrauben und Beschläge, Theebretter und bergt öffentlich an den Meistbietenden, ge­gen gleich baare Zahlung versteigert werden.

Gießen den 6. Februar 1839.

Großh. Hess. Stadtgericht.

Müller. L i m p e r t.

122) Dienstag den 12. Februar, Vormittags

9 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause:

die Schneiderarbeit an den Mänteln der Nacht­wache, veranschlagt zu 31 fl. 12 fr.,

die Fertigung der Mützen für die Nachtwache, veranschlagt zu 16 st.,

an die Wenigstnehmenden überlassen werden. Gießen den 7. Februar 1839.

Der Bürgermeister. I. d. V.

der Beigeordnete Christian Schneider.

121) Montag den 11. Februar, Vormit­tags 9 Uhr, sollen in dem Gemeindewald der Gemeinde Gießen, Distrikt Stolzenmorgen, Phi­losophenwald und Zollstockswäldchen

57% Stecken Eichen-Scheitholz, 54% St. Eichen -Prügelholz, 45% Stecken Eichen- Stockholz, 1165 Eichen-Wellen, 35% St. Kiefern-Scheitholz, 11% St. Kiefern-Prügel- holz, 14 St. Kiefern-Stockholz, 1175 Kie- fern-Wellen, 14 St. Birken-Scheitholz, 3 St. Birken-Prügelholz, 6 St. Birken-Stock- holz, 250 Birken-Wellen, 20 Kiefernstämme mit 480 Cubikfuß, 4 Eichenstämme mit 96

Cubikfuß, 2 Kiefernstangcn mit 16 Cubikfuß, 222 Eichenstangen zu 281 Cubikfuß an den Meistbietenden versteigert werden. Der Zu- sammenkunftsort ist vornen am Philosophenwald.

Gießen den 8. Februar 1839.

Der Großh. Bürgermeister.

A. d. V.

der Beigeordnete Christian Schneider.

137) Fruchtversteigerung.

Montag den 11. Februar, Morgens 9 Uhr, werden im Hause des Bürgermeisters Myll in Mainzlar:

9 Malter Waizen,

52| „ Korn,

45 „ Gerste und

59^ ,, Hafer

öffentlich versteigert.

123) Dienstag den 12. Febr., Nachmittags 2 Uhr, sollen an der Stadtpforte und auf dem Vieh­markte mehrere Haufen Mauersteine und behaue­ne Sandsteine meistbietend, gegen baare Zahlung, versteigert werden. Justus Kann.

134) Donnerstag den 14. Februar, des Vormittags um 10 Uhr, werden auf hiesigem Rathhause ein Schrank, ein Tisch, eine Kommode und eine Stubenuhr wegen rückständiger Forst­strafen meistbietend versteigert.

Gießen dett 8. Februar 1839.

Der Domänenbote

\ Dauernheim.

139) Lieferung einer Feuerspritze.

Die Gemeinde Mainzlar beabsichtigt, eine neue Feuerspritze nach Vorschrift Großberzogl. Regierung vom 3. Juli 1830 Tafel I. fertigen zu lassen.

Dieses wird hiermit für die Verfertiger von Feuerspritzen mit dem Bemerken zur Kenntniß ge­bracht, daß die Veraccordirung derselben Mon­tags den 25. Februar d. I., des Vormittags um 10 Uhr in der Wohnung des Unterzeichneten stattfinden wird.

Mainzlar den 18. Januar 1839.

Der Großh. Bürgermeister Myll.

140) Donnerstag den 14. Februar, des Vor­mittags um 9 Uhr, soll in dem Gemeindewald der Gemeinde Staufenberg, im Distrikt Alter,