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Kennzeichen aufmerksam zu machen, als: Jedem Fläschchen ist das königl. franz. Brevet-Pettschaft beigedruckt. Ter Umschlag so wie die Gebrauchs- Anweisung, sind mit dem königl. franz. Wappen nebst des" Erfinders eigenhändigen Namenszugs versehen, und der letzteren, d. h. der Gebrauchs- Anweisung, sind außer einer Menge eingelaufenen Attestate noch 19 Zeugnisse beigegeben, die durch Unterschrift und Siegel hoher europäischer Staats­beamten aufs Beste beglaubigt und bekräftigt sind.

Bon diesem einzig ächten Schweizer-Kräuter- Oel ist die einzige Niederlage für Gießen, bei Frau I. D. Felsings Witnve, bei welcher das Fläschchen gegen portofreie Einsendung um 2 ft. zu haben ist.

Zurzach in der Schweiz, den 1. Juni 1839.

K. Witter,

Erfinder und alleiniger Verfertiger des ächten Schweizer-Kräuter-Oeles.

701) Fahrgelegenheit.

Ein geehrtes Publikum setzen wir hiermit in Kenntniß, daß wir unsere bisher bestandene An­stalt, zur größeren Bequemlichkeit der Neisenden und um alle Wünsche zu befriedigen, vom 2. Juni an so erweitert haben, daß nicht nur, wie seit mehreren Jahren, täglich ein bequemer Fami- licnwagen Morgens um 5 Uhr von Friedberg nach Gießen und Abends von da zurück, sondern auch noch ein zweiter Wagen jeden Nachmittag um 4 Uhr von Friedberg nach Gießen und Mor­gens um 5 Uhr von Gießen nach Friedberg ab- fährt, so daß die Neisenden, welche sich derselben bedienen wollen, sowohl in Einem Tag von Frank­furt nach Gießen, als auch von Gießen nach Darmstadt gelangen können. Indem wir damit die Anzeige verbinden, daß wir künftig nicht mehr, wie bisher, am Gasthaus zum Einhorn, sondern am Gasthaus zum Darmstädter Haus an- und abfahren und der Inhaber des letztgenann­ten Hauses, Herr Busch, alle dahin einschla­genden Bestellungen annimmt, erlauben wir uns die Erklärung beizufügen, daß wir Alles thun werden, was in unfern Kräften steht, jeden bil­ligen Wunsch der Neisenden zu befriedigen. ,

Der Preis für Eine Person ist von Gießen nach Friedberg, wie von Friedberg nach Gießen, 48 Kreuzer.

Friedberg im Juni 1839.

Die Gesellschaft der Familienwagen H. Haustein & Coinp.

745) Am 1. d. M. ist zwischen Gießen und Lollar ein Päckchen verloren worden, enthaltend

Kattun, Mousselkn, Spitzen und Band, mit der Adresse: „Frau Dr. Buff in Battenberg." Der redliche Finder wird gebeten, es gegen eine Be­lohnung auf dem Polizeibüreau abzugeben.

Gießen den 7. Juni 1839.

750) Am Donnerstag, als am 6. Juni, ist Jemand in den Abendstunden in der Nähe des neuen Arresthauses ein 1 Jahr altes, schwar­zes Dachshündchen entlaufen; derjenige, wel­chem eö zugelaufen ist, wird ersucht, dasselbe, gegen eine angemessene Belohnung an die Erpe- dition d. B. abzugeben.

740) Maier £< Landauer,

in dem gewesenen Liebkncchtischen Hause der neuen Kirche gegenüber wohnhaft,

zeigen einem geehrten Publikum hiermit ergebenst an, daß sie in hiesiger Stadt eine Wein- und Kaffee- Wirthschaft, so wie ein sehr schön und gut eingerichtetes Billard errichtet haben. Gute Speisen und Getränke, so wie billige und freundliche Bewirtbuug werden die Mittel sein, sich eilten recht zahlreichen Besuch zu verschaffen.

Hiermit verbinden wir die weitere Anzeige, daß wir unsere bisher betriebene Weinhandlung en gros, nach wie vor, in noch bedeutenderem Umfange, fortbetreiben und mit sehr guten Wei­nen von den besten Jahrgängen und vorzüglichen Lagen, assortirt sind.

747) Der Buchbindermeister und Etui-Arbeitcr Simon Stiebet zu Marburg sucht einen Lehrling.

741) Meinen innigsten Dank dem geehrten Publikum für den am verflossenen Sonntag so unerwartet starken Besuch meiner Wirthschaft auf der Hardt.

ff. Osswald.

750) Bei günstiger Witterung findet heute Samstag Nachmittags, den 8. Juni,

gutbesetzte Harmonie - MusiS

bei mir Statt; wozu ergebenst einladet

Wieseck den 8. Juni 1839.

L. K l i e b e.

742) Morgen Sonntag, den 9. Juni, dem hohen Geburtstage Sr. Königlichen Hoheit, des Erbgrossherzogs von Hessen und bei Rhein, ' Zur Feier

Fest und Grrtree-Balt

auf der Hardt.

ff. Osswald.