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496) Unter Zurücknahme der nach JV& 415 des Gießer Anzeigeblatts eröffneten Subscription, dient hierdurch dem Publikum zur Nachricht, daß vom 1. Mai an das Schwalheimer Mineralwasser bei Herrn Kaufmann Fclsing auf dem Markte und Herrn Uhrmacher Carl Trapp auf dem Lin- denplatze, welche für die Folge Hauptniederlagen haben, in einzelnen Krügen um den Preis von fünf Kreuzer — im Dutzend aber um den Preis von 4% Kreuzer ausgegcben wird. Die Krüge werden zu vier Kreuzer berechnet und für diesen Betrag, in sofern sie rein und unbeschädigt sind, zurückgenommen. Bei der Füllung, Verpropfung und Verpichung der Krüge wird man auf Reinlichkeit und Aceuratesse möglichst Bedacht nehmen.
Schwalheimer Mineralbrunnen den 25. April 1838.
Die Verwaltung daselbst.
473) Z e u g n i S s.
Der Unterzeichnete, welchem die Seitenhaare bereits gänzlich ausfielen, beschickte sich eine Flasche des Willer'schen Kräuteröls aus der Niederlage des Hrn. B. Roder in Nheinheim, und be- h(lfi von der ersten Stunde des Gebrauchs dieses herrlichen Mitreis sich die Haare wieder festwurzelten, und die ausgefallenen, in weniger als zwei Monaten so dicht nachwuchsen, daß ihm der Gebrauch einer zweiten Flasche bereits schon entbehrlich geworden wäre.
Er bemerkte hierbei, daß seine Familien-Vor- fahren bereits ihre Haupthaare schon in ihren besten Jahren verloren haben, und er selbst, ohne den Gebrauch des Willer'schen Oels sicher eine starke Glatze haben würde, weßhalb er dasselbe an Jeden empfiehlt, der dem Verlust seiner Haare abhclfen will.
Fahrhaus, bei Waldshut, den 8. Febr. 1838. Untersch. M. Schreck, Postenführer.
Daß Postenführer Schreck dieses Zeugniß als von ihm eigenhändig ausgestellt wiederholt bestätiget habe, wird hiermit auf Verlangen von der unterzeichneten Stelle beurkundet.
Waldshut den 12. Februar 1838.
Großh. Bad. Amtsrevisorat, I. A. d. R. (i,. 8.) Unterschr. Schupp, Th., Commissär.
Dem. Original gleichlautend:
Zurzach den 20. Februar 1838
Test. Der Bezirksamlmann,
(L s.) Unterschr. Frey.
Die Acchtheit der Unterschrift des Hrn. Bezirksamtmanns Frey und des amtlichen Stempels beurkundet in
Aarau den 22. Hornung 1838.
pr. Kanzlei Aargau,
(L. 8) Ter Rathschreiber, Unterschr. Suter.
Die k. k. östr. Gesandtschaft in der Schweiz bezeugt hiermit die Aechtheit der obstehenden Unterschrift. Bern den 23. Februar 1838.
(L. s.) Unterschr. Frhr. v. Er berg.
Vu ä l’Ambassade de France en Suisse, pour legalisation du sceau et de la Signatare ci-dessus de M. Suter.
Berne le 25. Fevrier 1858.
(L. S.) Le Secretaire d’Ambassade, Signe A. De Montignv.
Nr. 8. (Gratis.) Geschehen bei der königl. Preußischen Gesandtschaft in der Schweiz, zur Beglaubigung der vorstehenden Unterschrift der Staatskanzlei des Kantons Aargau und des beigedruckten Amtssiegels.
Bern den 26. Februar 1838.
In Abwesenheit des Hrn. Gesandten, (L. 8.) Unterschr. Weltlich.
Nr. 109. Die königl. Bayerische Gesandtschaft in der Schweiz bezeugt hiermit die Aechtheit nebenstehender Unterschrift der Staatskanzlei des Kantons Aargau und des beigedruckten Amtssiegels.
Winterthur den 28. Februar 1838.
Für die Gesandschaft,
(L. s.) Unterschr. Frhr.v. Sulzer-Wart, Sohn.
Nachtrag: Zur vollkommenen Ueberzeugung der allgemeinen Aechtheit und Vortrefflichkeit meines Schweizer-Kräuter-Oels sind gerichtlich beglaubigte Urkunden und Dokumente von k. k. hohen Beamten legalisirt, als die gründlichsten Beweise bei meinen Commissionärs in den vorzüglichsten Städten Europas zur Aufbewahrung für Jedermanns Einsicht deponirt.
Zum Kennzeichen der wahren Aechtheit meines Schweizer-Kräuter-Oeles ist jedes Fläschchen mit dem k. franz. Brevet-Pettschaft, und die umwickelte Gebrauchs-Anweisung nebst Umschlag mit dem k. sranz. Wappen und des Erfinders eigenhändigem Namenszug versehen.
Hauptsächlich ist noch zu bemerken, daß in jeder betreffenden Stadt nur eine einzige Niederlage von meinem ächten Schwcizer-Kräuter-Oel sich befindet, und zwar für Gießen, bei Frau I. D. Felsing, bei welcher das Fläschchen gegen portofreie Einsendung um 2 fl. zu haben ist.
Zurzach den 18. April 1838.
K. Miller, Erfinder und alleiniger Verfertiger des ächten Schweizer-Kräuter-Oeles, brevetirt von Sr. Maj. Ludwig Philipp, König der Franzosen.
464) Bei günstiger Witterung findet Morgen eine musikalische Ouartett-Unterhaltung, durch Herrn Schierholz, auf Schiffenberg Statt.
L y n k e r.
Hierzu eine Beilage.


