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466) Einem geehrten Publikum mache ich hierdurch die ergebenste Anzeige, daß ich mich als Bürger und Damenschneider-Meister dahier etablirt habe. Zugleich hoffe ich, mir durch geschmack­volle Arbeit und reelle Behandlung das Zutrau­en des Publikums zu gewinnen.

L. M. Eckersweiler, Damenschneider-Meister, wohnhaft in der Sonne, Lit. B M. 42.

488) Eine noch in gutem Zustand befind, liche gebrauchte eiserne Kiste wird zu kaufen ge­sucht. Das Nähere ist in der Redaction zu er­fahren.

457) Zudem ich hierdurch dem Publikum den Geschäftsstand der Aachener- und Münchener Feu­erversicherungs-Gesellschaft am 4. Januar 1838 vorlege, bemerke ich noch, daß ich stets bereit bin, die Statuten und Bersicherungsbedingungen zur

481) Ich zeige hiermit einem verehrten Publicum ergebenst an, daß ich von heute an eine Wascherei und Bleiche angefangen habe, sowie ich auch alle Art gewaschenes Zeng zum Bügeln übernehme, und verspreche hiermit die reellste und billigste Bedienung.

Dorothea Franz, geborne Schurz, wohnhaft in der Pulvermühle.

485) Die Gläubiger des verstorbenen stud. med. Karl Oskar Gilmer ans Wimpfen, wer­den hiermit aufgefordert, über den Betrag ihrer Ansprüche an denselben gleichviel ob solche gesetzliche oder ungesetzliche Forderungen begrei­fen specificirte Verzeichnisse bei mir in läng­stens 8 Tagen einzureichen.

Gießen den 27. April 1838.

Dr. B a n s a.

489) Unterzeichnete ist gesonnen, eine Näh­schule zu errichten, auch im Kleidermachen gründ­lichen Unterricht zn ertheilen.

Schneider Stohr's Wwe.

492) Daß ich meine Wohnung verändert habe und nun in der großen Mühlgasse Lit. D. JVä 83 wohne, verfehle ich nicht, hierdurch ergebenst anzuzeigen.

Catharina Zinßer, angestellte Todtenfrau.

467) Von Großh. Hofgericht dahier ermäch­tigt, auf die von demselben unter dem 30. Mai 1832 erlassene und öffentlich bekannt gemachte Verfügung, wonach Gustav Lynker, Sohn des »erstorbenen Majors Lynker dahier, für einen Verschwender erklärt, und dessen Stellung unter Curatel verordnet worden ist, wiederholt auf­merksam zu machen, warne ich hiermit Jeder­mann, sich mit dem genannten Gustav Lynker, dermalen stud. cameral. dahier, in Rechtsge­schäfte irgend einer Art einzulassen, insbesondere demselben Geld zu leihen, oder Gegenstände ohne Zahlung zu verabfolgen.

Gießen den 24. April 1838.

F- Heß, Hofgerichts - Advocat, als Curator des G. Lynker.

Einsicht mitzutheilen.

Gießen den 20. April 1838.

Die Agentur derAach'ncr- und Münch'ner Feuer-Versicherungs-Gesellschaft für die Kreise Gießen, Biedenkopf und Vöhl.

Joh. Balth. Noll.

Geschäftsftand am 1. Januar 1838.

1) Das Aktien-Kapital beträgt . 1,750,000 $(.

2) Die bis zur Ansammlung von

350,000 Fl. zu reservirende Ge­winngutschrift beträgt ä 306 Fl.

15 Kr. per Aktie ", . . . 306,250Fl.

3) Die Reserve für in 1838 ablau- sende Versicherungen und für LUV °»f .*7 4«,698gl.

4) Die aus eingenommenen und cinzunehmcndcn Prämien beste­hende Reserve für 1838 und spä- * tere Jahre beträgt .... 620,498Fl.

5) Für unregulirte Brandschäden sind reservirt 43,750 Fl.

6) Mithin beträgt das Ganze Ge- währleistungs - Kapital anstatt

7)

8)

9)

10)

11)

vorigjähriger 3,019,476 Fl. 3,162,196Fl.

Die Rctto-Prämien-Einnahme, iuel.Nebenkosten vomJahr!837, beträgt 502,77281-

Das am 31. Dezember 1837 lau­sende Versicherungs-Kapital ist gestiegen, gegen dasjenige vom Ende 1836, von 236,969,659 Fl.

auf . ...... 262,011,601 Fl

Die Ende 1836 laufenden Ver­sicherungen betragen mit den in 1837 neugeschloss. zusammen 397,679,004 Fl. An Brandschäden sind bezahlt .

bis zum 31. Dezember 1837 . 2,615,613 Fl. Gewinnhälfte an gemeinnützige

Anstalten bezahlt:

a. seit dem Bestehen der Gesell­schaft

b. für das Jahr 1837 . .

c. von dieser Summe kommt auf das Groß­herz ogth um Hessen .

254,676 Fl.

105,000 Fl.

3,241 Fl.