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An fügen zur öffentlichen Kcnntmß bringe, daß Diejenigen, welche wegen eines Fehlers rekla- miren wollen, der durch die Sinne nicht wahr­nehmbar ist, sich mit den im Gesetze vorgeschrie- bencn Zeugnissen versehen müssen, weil sonst auf ihre Reklamationen keine Rücksicht genommen werden kann.

Wer solche Zeugnisse auszustellen hat, und was sie enthalten müssen, darüber werden auf Anfragen die nöthigen Aufschlüsse gegeben.

Gießen den 16. Mai 1838.

Der Bürgermeister

M. Schneider.

59i) Bekanntmachung.

Am 13. und 16. December v. I., verstar- ben dahier der pensionirte Großh. Hessische Kan- zcllist Karl Heinrich Friedrich Müller und dessen Schwester Barbara Müller.

Wer aus irgend einem Titel gegen die Nachlaßmassen derselben, Ansprüche erheben zu können glaubt, hat diese binnen 3 Monaten vom heutigen Tage um so gewisser hierorts geltend zu machen, als sonst die Massen als herrenloses Ent 'dem königl. Bayer'schen Fiscus hinausge- geben würden.

Regensburg den 11. Mai 1838.

Königl, bayer. Kreis - und Stadtgericht. Zeil.

L e i b l e m.

1) 58 Klftr. od, 17 Ruth. Garten in der Schepp- eck, an Conrad Vogt's, G. H. Enkels, Wittwe;

2) 270 Klftr. od. 78 Rmh. Acker in den Rodgarten auf der Rodhohl;

3) 158 Klftr. od. 46 Rlh. Wiese am untersten Riegel, pfad, auf den Bruch stoßend;

4) 130 Klftr. od. 38 Ruth. Acker hinter der Pul« vermühlc, zehntb. 1 K., öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen den 2. Mai 1838.

Großh. Hess Stadtgericht.

Müller.

588) Bekanntmachung.

Auf Antrag des Conditors Carl Silbereisen dahier, sollen

Montag den 21. d. M., Nachmittags 2 Uhr, verschiedene, zu der Zuckerfabrik des Earl Sil­bereisen und Franz Bickes dahier gehörige Gegen­stände und Fabrikate, als: brauner Bärin, eine Quantität Rohzucker und Syrup, fertiger und halbfertiger Zucker, mehrere kupferne Kessel und sonstige Geräthschasten, im Fabriklokal in der Caplansgaffe, im vormaligen Schäferischen Hause, öffentlich an den Meistbietenden, gegen gleich baare Zahlung, versteigert werden.

Gießen den 17. Mai 1838.

Großh. Hess. Stadtgericht.

Müller. Limpert.

Versteigerungen.

506) Montag den 21. Mai d.J., Nachmittägs 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus, die dem Thorschreiber Johannes Nagel dahier zustehendcn Immobilien auf dessen freiwilliges Ansuchen, als; 1) 7,6 Klftr. Wohnhaus mit Stall und Grund nebst Mistcnstäite, neben G. Balth. Stohr in der Löwengaffe, gibt 17% Kr. Zins der Stadt.

2) 192 Klftr. Garten hinten» Kirchhof, nc- oser ben Carl Wusetzky, gibt 49 %

Kn Zins dem Fiscus, zehnlfr. öffentlich meistbietend, unter den alsdann eröff­net werdenden Bedingungen, versteigert werden. Gießen den 27. April 1838.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

550) Auf freiwilliges Ansuchen des Schrei- nermeisters Konrad Müller dahier, sollen Mon­tags den 21. Mai, Nachmittags 2 Uhr, auf da­hiesigem Rathhaus dessen Nachbemerkte Grund­stücke, als:

589) Auf freiwilliges Ansuchendes Burgers und Nathsdicncrs Johannes Moll und dessen Ehefrau dahier, soll

Donnerstag den 31. d. M., Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigcm Rathhause das denselben zustehende 12 Klftr. Wohnhaus und Stall, nebst

31 Garten in der Wolkengasse, giebt

1 kr. 3 Pf. Zins dem Fiskus, öffentlich meistbieicnd, unter den alsdann zu er­öffnenden Bedingungen, versteigert werden.

Gießen den 17. Mai 1838.

Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.

594) Mittwoch den 23. d. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen im Gießer Stadtwald, Distrikt Unterhaag, folgende Holzgattungen, als:

1) 20,000 Bohnenstangen (Kiefern),

2) 100 Eichenwellen,

3) 4,325 Kieferwellen,

4) % Stecken Aspenprügelholz,

5) 175 Birkenwellen,

6) 173 Birken-Reifstangen,

meistbietend versteigert werden.