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Beilage
407) Die Lebensversicherungs- Gesellschaft zu Leipzig
ist durch den günstigen Fortgang ihrer Geschäfte abermals in den Stand gesetzt, im Jahr 1838 den in den Jahren 1831, 32 und 33 lebenslang lich versicherten Mitgliedern eine Dividende von
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zu gewähren. Indem ich dieses erfreuliche Resultat hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringe, versichere ich meine Bereitwilligkeit zu nnentgeld- licher Austhcilung von Statuten und Annahme von Versicherungsanträgen.
Gießen den 11. April 1838.
E. C. Rühl, Agent der L.-V.-G. zu Leipzig.
399) Tapeten und Möbel.
Unterzeichneter empfiehlt sich in einer neu erhaltenen Auswahl von Tapeten und Bordüren, neuester Desscins, welche besonders billig und vorräthig zu haben sind.
Auch habe ich eine Auswahl gutgepolstcter Möbel, neuester Facwn, stets zu den billigsten Preisen vorräthig.
.Christian Reiber, Tapezierer.
393) Ta n ) u n t £ r r i r!) t.
Unterzeichneter beehrt sich, einem hiesigen hoch- ;uverehrenden Publikum hiermit crgebeust anzu- zcigen, daß er mit Anfang des kommenden Monats Mai in hiesiger Stadt einen Lehr-Cursns in der höher« Tanzkunst, sowie mit dem damit verbundenen Anstands-Unterrichte eröffnen wird.
Diejenigen respect. Ettern, welche geneigt sind;, ihre Söhne und Töchter meinem Unterrichte gütigst anzuvertrauen, bittet er, sich gefälligst vorläufig bei dem Messerschmied Herrn Sortorins, wo das Nähere zu erfahren ist, zu melden.
In Erwartung einer gütigen und zahlreichen Theilnahme empfiehlt sich crgebeust
L. L i e b i ch aus München, Tanzlehrer am Gymnasium zu Weilburg.
426) Die seitherigen Anfragen, ob mein deutscher Kleesamen von der letztjährigen Erndte sey, geben mir zu erklären Veranlassung, daß mir eine ältere Waare, die ich freilich billiger zu erlassen, nicht aber für deren durchgängige Keimfähigkeit zu garantircn, im Stande wäre, noch nicht inS Hans gekommen ist. Ich habe mich bei dem Einkauf durch den Preisunterschied nicht bestimmen lassen, einer älteren Waare deshalb den Vorzug einzuraiMen', indem die kleine
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Preisdifferenz mit den späteren nachtheiligen Folgen, welche bei einem doch nur unbedeutenden Ersparniß für den Oeconomen erwachsen können, nicht in Vergleich zu bringen ist.
I. G. Appel.
411) Ein Mann vom Lande hat am Abend des 10. dieses Monats drei kleine Krauthobel in irgend einem Hause in hiesiger Stadt stehen gelassen, ohne derselben wieder habhaft geworden zu sein. Man ersucht diejenigen, welche davon Kenntniß haben, solches der Expedition mittheilen zu wollen.
431) In den neuen Bäuen ist am Char- freitag Morgens um Uhr ein Kanarienvogel weggeflogen; der etwaige redliche Besitzer erhält gegen dessen Abgabe an die Expedition eine Belohnung von einem Thaler.
417) JVo. 76 hat die Schatulle gewonnen. Ludwig Matthias.
409) In dieser Woche ist ein braun seidener Regenschirm in meinem Laden stehen geblieben, gegen die Einrückungsgebühren kann derselbe bei mir wieder in Empfang genommen werden.
W. L ü d e k i n g.
408) Ich beehre mich, einem geehrten Publikum hiermit anzuzeigen, daß ich eine neue ein- nnd zweispänuigc Chaise habe verfertigen lassen
Gießen den 12. April 1838.
Magnus Schwan, im Hirsch.
413) Die Muster neuer, sehr schöner und billiger Tapeten und Bordüren von der Fabrik des Herrn Brand in Frankfurt, liegen zur Ansicht und Auswahl bei
E. C. Balser, auf der Mäusburg.
430) Am zweiten Osterfeiertage findet Gntröe-Ball im Saale des Prinzen Carl Statt, wozu die Einlaßkarte 18 Kr. kostet, welche aber als Zahlung wieder angenommen wird.
Wilhelm Schwan, zum Prinzen Carl.
419) Am zweiten Osterfeiertage ist Ball im Buschischen Gartcnsaalc. Eintrittspreis 9 Kr.
410) Bei günstiger Witterung findet Montag den " zweiten Osterfeiertag eine musikalische Quartettunterhaltung, durch Herrn Schierholz auf Schiffenberg Statt.
L y n k e r.


