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289) ILit. A. AL 198 in der Schloßgasse find gute weiße und rothe Kartoffeln zu yer- faufen.
424) China-Pomade, welche den Haarwuchs befördert, per Topf 30 Kr., empfiehlt
Ehr. Oppermann.
429) Mit Arrak, römischem Alaun, Anis- Lacriz, Anisöl und Samen, Arrow-Stoot, Baumwachs, Bergamotöl, Berlinerblau, Bimstein, Bischofcffenz, Bleizucker, Bleiweiß, Borar, Bremergrün, Carmin, Carmoisinlack, Klorkalk, Chromgelb, Zitronat, Citronenöl, Copal-Firniß, Da- mar-Firniß, Drachenblut, Eichelkaffee, Elfenbein, Englischroth, Englisch-Pflaster, Essigaether, Feigen und Fenchelsamen, Fischhäute, Flöhsamcn, Gallus, grüner Erde, Hausenblase, Indigo, Kienruß, Kreide, Kugellack, Malaga-Wein, Mineralblau, Muskatblüthe und Nüssen, Neuwiderblau und Grün, Orlean, Pfeffermünz-Kraut, Oel und Kügelchen, Pomeranzen-Aepfel und Schalen, Pottasche, Punsch-Essenz, Rum deJamaica, Saflor,Saffran, Sago, Salpeter, Schellack, Schmirgel, fein gemahlen, Benetianische und Schmierseife, Senf, Schwämme, Syrup, Sterke, Terpentinöl, Thee- imperial, Haysan, Haysensking, Pecco mit Blü- then, Perl, Suchong, Tusch, Vanille, weißem und gelbem Wachs, Weingeist, Wurmsamen, Zimmet, Ceylon und chinefischen, Zinnober, grünen und ro- then, empfiehlt sich zu den billigst gestellten Preise»
L. Friedrich Semmler.
Zu vermiethen.
404) Eine Wohnung für eine stille Familie ist zu vermiethen und Anfangs Juni beziehbar. Das Nähere bei Ausgeber.
388) Drei möblirte Stuben mit Sopha sind auf den nächsten Curs zu vermiethen bei
Jacob Wallenfels, auf dem Neuenweg.
418) Ein gutes Triebviertel ist am Mittelweg zu vermiethen. Bei wem? sagt Ausgeber.
412) Zu Lit. v Mb. i80 in der Neustadt steht ein Clavier zu vermiethen.
293) Ein Logis, bestehend aus 2 Stuben, Cabinet, 2 Kammern, Küche, Keller und Holz- vlatz, ist zu vermiethen bei * C. Levi Reis,
in der Wallthorstraße.
Hierzu ein
Vermischte Nachrichten.
415) Um für die Zukunft bei dem Publikum der Stadt Gießen einen minder kostspieligen Genuß des durch seine Heilkräfte sowohl, wie durch seinen erfrischenden, belebenden und stärkenden Eigenschaften ausgezeichneten Schwalheimer Mineralwassers zu veranlassen, hat sich die unterzeichnete Verwaltung des Schwalheimer Mine- ralbrnnnens entschlossen, vom Monat Mai an, den Sommer hindurch, wöchentlich eine Fuhre und je nach Bedürfniß auch mehrere Fuhren mit Schwalheimer Wasser nach Gießen zu senden, daselbst aber unter billigen Bedingungen geneigten Abnehmern zu debitiren.
Es soll nämlich der gewöhnliche Bedarf einer Woche durch eine Subscription der Abnehmer bestimmt und diesen die subscribirte Quantität Wasser in gut verpropften und gehörig verpichten ganzen Krügen in die Behausung gebracht werden.
Der bei der Verabfolgung zu entrichtende Preis wird bei der ersten Sendung, da durch solche die Abnehmer Eigenthümer der Krüge werden, auf 10 Kr. per Stück festgesetzt, und bei den ferneren Sendungen, im Verhältniß zu den zurückgegeben werdenden Krügen, aus die Hälfte ermäßigt, so daß nach vorgängiger Bestreitung der ersten Kosten die Abnehmer den ganzen Sommer hindurch um den Preis von 5 Kr. per Krug ihren Bedarf beziehen können.
Alle diejenigen, welche in der Stadt Gießen dies- Gelegenheit, billiges Mineralwasser zu beziehe», benutzen wollen, werden hierdurch ersucht, innerhalb längstens 14 Tagen das Quantum, welches sie für die Monate Mai, Juni, Juli und August wünschen, bei Herrn Uhrmacher Carl Trapp auf dem Lindenplatz, in eine bei demselben offenliegende Subscriptionsliste einzutragen, damit nach Ablauf der bestimmten Zcitfrist die geeigneten Maaßregeln zur Ausführung dcy fraglichen Vorhabens getroffen werden können.
Auf möglichste Reinlichkeit bei der Füllung, die für die Folge durch eine Füllmaschine bewirkt wird, können die für den vorliegenden Plan sich ^ntcrcffirenden vertrauen, und empfiehlt man noch schließlich allen künftigen Abnehmern, ihre Vor- räthe der besseren Erhaltung wegen tut Keller auf kiner Unterlage von Holz anfzubewahren.
Einer recht großen Anzahl von Subscribenten sieht entgegen
Schwalheimer Mineral- Die Verwaltung brunnen den 10. April des Schwalheimer
1838. Mineral,Bmnnens.
e Beilage.


