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1260) Montag den 6. November d. I., Vormittags 9 Uhr, sollen auf dahiesigem Rath­hause nachfolgende städtische Grundstücke der Ver­steigerung an den Meistbietenden ausgesetzt wer­den, nämlich

Seite2381 M. 22 des Flurbuchs 69,8 Klftr. oder 201046 Nth. Garten an Christian Mandlers Wittwe gelegen.

Seite 2605 JVö. 1 des Flurbuchs 199,8 Klftr. oder 59 Nth. unter dem Mühlwehr.

Die Bedingungen werden vor der Versteige­rung bekannt gemacht.

Gießen den 18. October 1837.

Der Großh. Bürgermeister M. Schneider.

1233) Die Lieferung der für den Univer- sitäts-Marstall im Jahre 1838 erforderlichen Four- rage, soll Montags den 30. d. M., Vormittags 10 Uhr, aus der Geschäfksstube der unterzeichne­ten Stelle, an die Wcnigstuehmenden versteigert werden, wozu man die Steigliebhaber einladet.

Gießen am 16. Oktober 1837.

Großh. Hess. Universitätskasse Martin.

1261) Künftigen Montag den 6. November d. I., Vormittags um 9 Uhr, soll auf dem Hofgut Schiffenberg eine bedeutende Quantität alles Bau- und Brennholz partienweise, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht wer­denden Bedingungen, an die Meistbietenden öffent­lich versteigert werden.

Gießen den 27. October 1837.

Hofmann.

1254) Die Lieferung des Brodes und war­men Essens für dahicsiges Arresthaus rc. auf das Jahr 1838, soll

Mittwoch den 8. November l. I., Vormittags um 10 Uhr, in der Wohnung des Unterzeichneten, an den WenigstnehmendcU versteigert werden.

Gießen den 26. October 1837.

Der Rechner der Criminalkasse, Secretair Merk.

1246) Iagdverpachtung im Forste Gießen.

Frei.tag den 1. December d. I., Vormittags 9 Uhr, sollen im Gasthaus zum Einhorn dahier die Domanialjagden in den Feld- und Waldgcmar- kungen:

1) von Frankenbach, Crumbach, Fellingshausen, Königsberg, Naucnheim', Waldgirmes und Heuchelheim Forstreviers Königsberg;

2) von Staufenberg, Mainzlar, Daubringen, Lollar und Ruttershausen Forstreviers Buseck;

3) von Wieseck sammt Hangenstcin und Anne­rod sammt Fernewald Forstreviers Gie­ßen und

4) von Kleinlinden und dem sogen. Herrn- wald Forstreviers Schiffen berg, in schicklichen Abthcilungen vom 15. Februar 1838 an auf weitere 11 Jahre öffentlich verpachtet werden.

Es sind nur bekannte rechtliche Leute als Jagdpächrer zulässig; keine, die sich bereits Jagd­vergehen schuldig gemacht haben, keine Fisch-, Krebs- oder Waldfrevler, keine Leute ohne Ver­mögen, oder solche, die durch die Jagd ihr Ge­werbe vernachlässigen und in ihrem Rahrungs- stande zurückkommen würden. Alle Pachtlustigen, deren deßfallsige Qualification nicht notorisch vor­liegt, haben sich hierüber bei der unterzeichneten Stelle spätestens 14 Tage vor dem Vcrstcige- rungstermin genügend auszuweisen. Nachge­bote werden nicht angenommen.

Gießen den 24. October 1837.

Großh. Forstiuspection Dr. Heyer.

1240) Gutsverpachtung.

Das vormals Freiherrlich von Harthausensche, jetzt Gräflich Görtzische Hofgut zu Georgenbausen, im Großh. Hess. Kreise Dieburg, soll Montags den 4. Decembcr- d. Z., Vormittags 9 Uhr, auf dem Gute selbst meistbietend öffentlich verpachtet werden.

Das genannte Gut liegt 2 Stunden von Darmstadt an der nach Erbach führenden Chaussee, in einer sehr anmuthigen und fruchtbaren hegend; es enthält beiläufig 433 Hess. Morgen des besten Wiesen - und Ackerlandes, besteht größtentheils aus ganz großen, der Hofrgithe nahe gelegenen Parccllen, ist in dem besten Culturzustqnde und mit sehr vielen Obstbäumen bepflanzt. Es ist mit den nöthigen Wohn- und Oeconomie - Gebäuden (zum Theil ganz neuen) versehen, besitzt einen neuen, sehr gut rentirendeu Schwärzischen Dampf­brennapparat, und gewährt, wegen der Nähe von Darmstadt und der vorhandenen Sttaßenver- bindungen, für den Absatz aller Erzeugnisse Pie vortheilhafteste Gelegenheit, insbesondere betreibt es eine sehr einträgliche, dermal mit einer an­sehnlichen Kundschaft in Darmstadt versehene Melkerei. Die Verpachtung wird einmal im Gan­zen, einmal stückweise, nach Umständen auch unter Absonderung einzelner Stücke und Reduktion auf ein kleineres geschlossenes Gut, erfolgen, die-