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440) Das Verzeichniß einer Sammlung mei­stens gutgehaltener und schön eingebundener Bücher und Kupferwerke, welche Montag, den Iten Mai d. I. und die darauf folgenden Tage, Nachmittags 2 Uhr, öffentlich an den Meistbietenden gegen baare Zahlung versteigert werden sollen, liegt bei dem Unterzeichneten zur Einsicht offen.

Die Versteigerung wird in dem Hause des Hrn. Felstng auf dem Markte abgehalten.

Gießen den 20. April 1837.

Ehr. P hl. Vogel, wohnhaft bei Hrn. Nagelschmied Lenz ohn- weit der Stadpforte.

440 Montag den 24ten April, Nachmittags um 1 Uhr, werden im Heyer'schen Garten auf dem Wall verschiedene Meubles, bestehend in zwei Kleiderschränken, wovon einer von Eichenholz, große Portraits, Zinn und sonstige Küchengeräthschaften, namentlich ein sehr guter Küchenschrank, gegen gleich baare Zahlung öffentlich versteigert.

Besondere Bekanntmachung.

427) Aufforderung. Die Ehegattin des Großberzogl. Polizeiraths Rauch dahier besitzt in der Gemarkung Wieseck folgende Grundstücke:

Pae. 3316/7 1 V. 31/12 Rth. beim Kessel,

3316/7 1 V. 31/12 Rth. daselbst,

3316/ i V. 2S/7 Rth. daselbst,

33V7gu 1 Morgen 20/3 Ruth, daselbst,

33-y. 2 V. 7/5 Rth. an der Ursulum,

welche ihr von ihrer Mutter, der verstorbenen Post­meister Kempf, gcbornen Seipp, durch Erbfolge zu- gefallen sein sollen. Da sie sich nicht urkundlich über den Erwerb dieser Grundstücke ausweisen kann und dieselben jetzt veräußern will, so fordert man diejenigen, welche allenfalls aus irgend einem Grund Ansprüche auf sie zu haben vermeinen, hier­mit auf, diese so gewiß innerhalb 4 Wochen von heute an dahier anzuzeigen und zu begründen, als sonst die Veräußerung derselben gerichtlich bestätigt werden wird. Gießen den 14. April 1837.

Großherzogl. Landgericht allda. P l o ch.

Feilgebotene Sachen.

429) Bei Unterzeichneter sind gute Böhmi­sche Bettfedern stets zu den billigsten Preisen zu ha­ben. Job annette Eiff,

wohnhaft in der Löwengaffe.

453) Ich habe in Kommission eine große Quantität Braunkohlen z'.l verkaufen, anch werden Bestellungen auf große Quantitäten angenommen.

Fr. Schwaab, in der Hintergasse JVa 442.

462) Ein Hühnerhund guter Race eine Doppelflinte mit Percussionsschloßund ein Büch­sensack, sind zu verkaufe«. Ausgeber sagt wo.

339) Ein sehr gutes und schönes Fortepiano von Mahagoniholz ist wegen Mangels an Raum zu verkaufen, bei wem? sagt Ausgeber.

Zu vermietben.

434) Bei Schreinermeister Zimmermann in den Neuenbäuen ist eine meublirte Stube zu ver- mieth en.

433) Eine meublirte Stube mit Sopha ist zu vermiethen bei Schneider Franz.

432) Ein Logis für eine kleine Familie, wel­ches sogleich bezogen werden kann, ist zu vermie- then bei Ludwig Selzer.

428) Das ehemals Fränkische Haus in der Löwengasse ist im Ganzen oder theilweise zu ver­miethen und das Nähere zu erfragen bei

Theo dor Lo tz.

430) 3 Stuben, 1 Kammer, Küche, Kel­ler und Holzstall sind zu vermiethen und sogleich beziehbar bei Jeremias Kunz

auf dem Neuenweg.

436) Das von Hrn. H. G. S. Accessisten Calmbcrg seither in meinem Hause bewohnte Logis, bestehend in zwei gut meublirte« Zimmern, ist durch dessen Abzug von hier wieder frei geworden und kann sogleich anderweit vermiethet und bezo­gen werden. Friedrich Ha b en ich t.

438) Ein gut mcublirtes Zimmer ist in Lit. B M. 10 zu vermiethen.

435) In Lit. C .AS 45 sind 3 Zimmer und 1 Kabinet, mit oder ohne Meubles zu vermiethen und sogleich zu beziehen

419) Zn der Casse der Ludwigs- und Lui­sen-Stiftung liegen 6000 fl. zu 4|% Zinsen zum Ausleihen bereit, wovon jedoch Kapitalien unter 500 fl. nicht abgegeben werden. Man wende sich deshalb an den unterzeichneten Rechner dieser Casse.

Darmstadt den 8. April 1837. Balzer, Gr. Buchhalter.

404) In Lit. A M 58. üt der Wallthor- straße sind 2möblirte Stuben mit Sopha's zu ver­miethen.

365) Das von Herrn Criminalrichter Nöllncr bewohnte Logis ist weiter zu vermiethen und kann aus Verlangen bald bezogen werden.

H. Leicht, Instrumentenmacher.