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055) Ach mache hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich das seither von Herrn W. Schwa n in Pacht gehabte

Gasthaus pun Schwanen bezogen habe, und die bestandene Gastwirthschaft daselbst sortfübre. Ach habe weder Kosten noch Mühe gescheut, alles in den elegantesten und be­quemsten Zustand setzen zu lassen, und werde nun auch alles anfbictcu, den Anforderungen der mich besuchenden verehelichen Gäste aufs genügendste zu entsprechen.

Gießen im August 1837.

Conrad Müller.

967) Meinen hiesigen und auswärtigen ver­ehrten Freunden und Gönnern mache ich hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich ebenfalls stets be­reit bin, Gegenstände, welche in das hiesige Pfand­haus gebracht und worauf Geldvorschüsse genommen werden sollen, auf Bestellung in den Wohnungen gegen eine kleine Belohnung abzuholen und in das Pfandhaus zu bringen.

Meine bekannte Rechtlichkeit, Pünktlichkeit und die strengste Verschwiegenheit sichern mir gewiß ge­neigten Zuspruch zu, welches Zutrauen ich bei jeder Gelegenheit zu würdigen wissen werde.

Gießen den 17. August 1837.

M o's e s Meyer, wohnhaft Lit. A. JVa 13, der Kirche gegenüber.

965) Ich theile hierdurch dem verehrten Pub­likum ergebenst mit, daß ich mein Geschäft im Kappenmachen für Herren wie früher betreibe, und verspreche, unter Zusicherung reeller Bedienung, die billigsten Preise.

N a u h e i m e r.

968) Ich habe aus der Fabrik von G. Hochstätter eine Auswahl von Tapeten bezogen, und werde für die Folge ein bedeutendes Lager davon unterhalten, dasselbe jederzeit mit den neue­sten in dieser Fabrik erscheinenden desseins ver­vollständigen, so daß ich im Stande bin, meinen geehrten Abnehmern immer eine geschmackvolle Auswahl vorzulegen, und auch dieselben zu den äußerst billigen Preisen abzulaffen.

Zugleich empfehle ich noch eine Auswahl von Canapees, Divans und Stühlen zu den billigsten Preisen.

H. Hochstätter.

980) Ich ersuche meine werthett Handclö- freunde, meinem bisherigen Fuhrmann B. Keßler

von hier, künftig weder Geld noch leere Faß für meine Rechnung anvertrauen zu wollen.

Großenlinden den 16. August 1837.

Jean Gossi.

978) Ich mache hiermit bekannt, daß ich demjenigen, welcher auf meinen Namen etwas lehnt oder borgt, für nichts hafte.

Alexander Naumann.

975) Meinen Gönnern und Freunden mache ich ergebenst die Anzeige, daß ich mein Logis ver­ändert habe, und jetzt Lit. C. JV&. 25. auf dem Seltersweg wohne.

Jacob Völker, Schuhmacher.

960) Bei günstiger Witterung wird kommen­den Sonntag, den 20. August, Herr Schicrholz eine Quartett-Unterhaltung in meinem Garten zu geben die Ehre haben, wozu ich ergebenst einlade.

Wieseck am 19. August 1837.

C. K l i c b e.

971) Sonntag den 20. und Dienstag den 22. August, findet Musik im Seipp - und Asmus'schen Garten Statt.

Gleiberg den 17. August 1837.

C. H o f f m a n n.

919) Bei günstiger Witterung werden Mor­gen, Sonntag den 20. August, die Hautboisten des zu Wetzlar garnisouircuden Schützenbataillons bei Wirth Heinrich Deibel in Wieseck eine Blech- Instrumental - Harmonie - Musik zu geben die Ehre haben.

964) Morgen, Sonntag den 20. August, findet musikalische Unterhaltung Statt im Buschischen Garten.

969) Ein Frauenzimmer, welches zu kochen versteht und über ihr Betragen Zeugnisse aufweisen kann, kann sogleich in Dienst treten.

Das Nähere bei Ausgeber dieses.

Frischbacken.

Sonntag den 20. August. Conrad Ufer au Llndenrlatz, JovanneS Noll in der Neustadt, Conrad Kempf auf dem Eelter-weg.