1368) Meine Punschessenz ist stets auch in Gießen zu bekommen bei Hrn. Höstereich auf der Mäusburg. Mainz den 12. Novbr. 1837.
M. R e y n i e r.
1365) Kinderspielsachen, sowie Glas-, Porzelan-, lackirte Blech-, Bronze- und Gold-Waa- ren, Zündmaschinen, Regenschirme, Herrenhüte und eine Menge sonstiger Gegenstände für Damen und Herrn, verkauft zu den billigsten Preisen
Carl Frech.
1372) Ich mache hierdurch die ergebene Anzeige, daß ich nun auch englische und französische Thibcts, Merinos, Bombassets, tnousselines de laine, wollene Decken, (letztere von 4 fl. bis 25 ft. das Stück) Fnßteppiche in Straminarbeit, Vorlag-Decken in sehr geschmackvollen Zeichnungen, große und kleine Taschen, Reise-Säcke und Stramin - Schuhreuge in bester Auswahl und zu den billigsten Preißen verkaufe, und sehe einem geneigten, zahlreichen Zuspruch entgegen. Zugleich empfehle ich wiederholt mein schönes starkes Lager von
Wollen-Tuch und Bieber, Hosen- und Westen-Zeugen, Flanell rc. rc. und glaube mich, durch sehr glücklich getroffene wohlfeile comptante Einkäufe, und durch den festen Grundsatz: „mit dem allerklcinsten Nutzen zu verkaufen " in den Stand gesetzt, mit jedem meiner Concurrenten auf das Vollständigste wetteifern zu können.
Gießen den 18. November 1837.
Georg Emil Böh m.
1313) Ich mache hiermit die ergebenste Anzeige, daß künftig bei mir stets frische Heefe, nie über 4 Tage alt, zu haben ist, und kann Jedermann mit Recht deren Güte versichern, da sich solche schon lange bei Herrn Gossi in Gro- Henlinden, von dem ich solche beziehe, bewährt gefunden hat.
Gießen den 1. November 1837.
P. R ö d e l, Schuhm achermeister, wohnhaft bei Herrn Kiefer Dörr in den Ncuenbäuen.
1374) Gewässerte Stockfische sind jeden Freitag zu haben bei
I. G. A p p e l.
1378) Trockenes Buchen- Scheitholz sowie Braunkohlen verkauft
I. B. W e i d i g.
1373) Zch habe wieder von den ganz kleinen schönen Pfeifen erhalten, geeignet Cigarren
280
wohlverschlossen rauchen zu können, und halte mich darin, sowie in Bremer- und Havanna- Cigarren bestens empfohlen.
Gießen den 17. November 1837.
Georg Emil Böh m.
Zn vermiethen.
1358) Aus der Casse der Ludewigs- und Luisen-Stiftung können im Laufe des Monats Januar 1838 gegen 7000 ff. zu 4J/„ proCt. ausgeliehen werden, wovon jedoch Capitalien unter 500 fl. nicht abgegeben werden.
Man beliebe sich deßhalb an den unterzeichneten Rechner dieser Casse zu wenden.
Darmstadt am 10. November 1837.
Balzer, Buchhalter.
1281) i 2 6 fl. liegen zum Ausleihen bereit. Bei wem, sagt Ausgeber dieses.
1363) Auf dem Neichcnsand, ittVLit. C. JVa 96 ist eine Stube mit Cabinet mit oder ohne Möbel zu vermiethen; es kann auch auf Verlangen eine verschlossene Küche dazu gegeben und das Logis sogleich bezogen werden.
Wohnungsveränoerung und Anbietung.
1245) Wegen nicht hinreichenden Raums wird der Herr Krcisbaumeister Müller im April nächsten Jahres die sonst sehr geräumige Wohnung in meinem Eckhause an der Schloßgasse verlassen, und ist solche von Mai an anderweit zu vermiethen. Für einen noch größeren Raumbedarf können 3 schöne Zimmer der obern Etage des Hauses dazu abgegeben, auch solche an Personen mit eigenen Möbels oder eine kleine Familie billig vcrmiethct, und alsbald bezogen werden. Näheres wird man bei Herrn Heyer Sohn auf erfolgende Anfrage erfahren können, sowie bei mir selbst.
Gießen den 24. October 1837.
G. Fr. Heyer, Vater.
1390) Die Johannes Trkcbcrts Wittwe auf der Herberge zu Jnheive ist Willens, ihre an der Landstraße nach Hungen stehende Hofraithe, bestehend aus einem Wohnhause von zwei Stockwerken mit vier großen Zimmern, drei Kammern, Küche, drei Kellern unter dem Hause, Speicher, dann aus einer Ziegelbrennerei, zwei Pferde- siallen, fünf Schwcinställen, Scheuer mit einem Keller, einer Waschküche, worin ein Brunnen sich befindet, dann einem Brunnen vor der Thüre,


