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289) Einem verehrten Publikum zeige ich hiermit ergebenst an, daß ich das von meinem verstorbenen Manne betriebene Dekatir-Geschäft sorttreibe und bitte, mir das ihm geschenkte Zutrauen nicht zu versagen, indem ich mich stets bemühen werde, den Wünschen meiner verehrlichen Kunden bestens zu entsprechen.
Franz Aloisius May'ö Wittwe.
299) Eingetretener Hindernisse wegen kann die auf Montag, den 20. März, festgesetzt gewesene Verloosung einer werlhvollen Sammlung von Kupferstichen, Stablsticheu und Litbographicn erst Donnerstag, den 30. März, stattfinden. — Die aus 45 Preisen bestehende Sammlung ist fortwährend täglich Nachmittags von 1 — 2 Uhr bei Hrn. Buchbinder Georg Selzer einzusehen.
281) Dienstag, den 21. d. M., Morgens 9 und Mittags 2 Uhr findet die Prüfung meiner Schüler im Schullocale Statt. Zu derselben werden alle verehrten Eltern und Vormünder der Schüler, wie alle Freunde dcrIngend- bildung hiermit geziemend cingeladen. — Der Unterricht für bevorstehendes Sommer- Semester beginnt wieder: Dienstag, den 18. April, Morgens 7 Uhr. Den Eltern, welche ihre Kinder meinem Unterrichte und auch meiner Erziehung anzuvcrtrauen beabsichtigen, werde ich auf Anfragen mit Vergnügen nähere Auskunft mittheilen; überhaupt etwaige Wünsche, wenn ich von denselben nur in Kenntniß gesetzt werde, bestmöglich st berücksichtigen. Dr. Ennemoser.
307) Ich mache hiermit bekannt, daß mein Familicnwagen Sonntag, den 19., Mittwoch, den 22., Montag, den 27., Mittwoch, den 29. März und Sonntag, den 2. Slpril, nach Frankfurt abgeht, zu dem festgesetzten Preis von ä Person 1 fl. 30 fr.
Magnus Schwan, im Hirsch.
305) Anempfehlung des K. Willer'- schen Kräuteröhls.
Endesunterzeichneter erkläre andurch mich des Haaröhls von Herrn K. Miller in Znrzach bedient, und zu meiner großen Verwunderung, mich nach einem Gebrauch von einigen Wochen von dessen Wirksamkeit überzeugt zu haben, indem mittelst dessen Anwendung eine kahle Stelle auf meinem Kopfe, die ich schon seit einigen Jahren, in Folge eines darauf erhaltenen Schlages, hatte, wiederum mit dichten starken Haaren überwuchs. Ich habe
dcsserners erkannt, daß dieses Haaröhl nicht nur das Wachstbum, sondern auch noch die Erhaltung, den Glanz und die Schönheit der Haare befördert; weßhalb ich es mir zur angenehmen Pflicht mache, dem Erfinder desselben gegenwärtiges öffentliches Zeugniß auszustellen, in Widerlegung aller und jeder über ibn ausgcstrcuten Verläumdungen, welche um so nugegründeter sind, als Herr Willer bereits eine Menge ähulicher Attestate besitzt, die ihm von meinen Bekannten, so sich seines Haaröhls mit Erfolg bedient haben, ausgestellt worden sind.
Bern, den 12. Juni 1836.
(L. S.) gezeichnet Laroche.
Daß Vorstehendes eine getreue, richtige Ueber- setznng des mir im Original vorgcwiescnen von Herrn Lareche in Bern, in französischer Sprache, ausgestellten Zeugnisses zur Anempfehlung des K. Willer'schen Kräuterhaaröhls sei, beurkundet nach vorgeschriebener Vergleichung mit llnterschrift und angewohntem Jnsiegel.
Basel, am 9. Februar 1837.
(L. &)
Walter Merian, öffentlicher Notar.
Die Aechtbeit der vorstehenden Unterschrift und des Siegels des Herrn Walter Merian, öffentlich geschworuen Notarius in hiesiger Stadt, wird andurch beurkundet.
Basel, den 9. Februar 1837.
(L. S.)
Im Namen von Bürgermeister und Rath des Kantons Basel Stadt,
Der Staatsschreiber: tzichtcnhahn.
Zum Kennzeichen der wahren Aechtheit meines Schweizer - Kräuteröhls ist jedes Fläschchen mit dem Königs. Französischen Brevet - Pettschaft und die umwickelte Gebrauchs - Anweisung nebst Ilmschlag mit dem Königs. Französischen Wappen und des Erfinders eigenhändigen Namenszug versehen. —
Hauptsächlich ist noch zu bemerken, daß in jeder betreffenden Stadt nur eine einzige Niederlage von meinem ächten Schweizer-Kräuteröhl sich befindet, und zwar für Gießen, bei I. D. Felsing's Wwe., bei welcher das Fläschchen gegen portofreie Einsendung nm 2 fl. zu haben ist.
Zurzach am 8. März 1837.
K. Willer.
Erfinder und alleiniger Verfertiger des ächten Schweizer - Kräuter - Oehles.
293) Die Tapetenfabrik von Brand in Frankfurt empfiehlt sich im Verkaufe neuer, geschmackvoller und wohlfeiler Tapeten und Bordüren, wozu die Muster bei Univ.-Buchbinder Balser in Gießen zur Ansicht bereit liegen.


