Ausgabe 
18.2.1837
 
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1*7-1 EinH Logis, bestehend in 4 heizbaren S,b " t «<r, H°hp,-S»

Theil an der Waschküche, ift vMÄethen und kann sogleich bezogen werden. Näheres bei Aus, ^eber dieses Blattes.

Vermischte Nachrichten.

167) Wer Bücher von mir geliehen hat, wolle sie mir bis zum Ende laufenden Monats -urückqcben. Später stehen sie ihm wieder zu Diensten. ®r<

17D Den künstlich gefertigten und von mir unter polizeilicher Aussicht unterm 4. d. M. ver- looftrn Blumenstock hat die M 400. gewonnen.

Sommer.

164) Die Unterzeichnete empfiehlt sich, Bett- Couverte nach den neuesten Mustern um die billig­sten Preise zu machen; cS kann auch auf Verlangen die Wolle dazu geschlommt werden. ,

' Johannette Eiff, wohnhaft in der Löwengasse

Llt. C. M 84.

180) Es hat Jemand einen Pusch weiße Marcpu- fedttn verloren. Der redliche Finder wird ersucht, solche, gegen eine gute Belohnung, bei Ausgeber dieses Blattes abzugeben.

156) Unterzeichneter ist Willens, seinen in der Nähe des Buschischen Gartens gelegenen, mit einem Häuschen und vielen der schönsten Obstbäume versehenen Garten zu vcrkanfcn, oder auf einen andern seiner Wohnung näher gelegenen Garten zu vertauschen. Auch hat derselbe einen Keller zu ver­leihen. Binz er.

179) Viehvcrsicherungs- Verein betreffend.

Die Rechnung des Viehvcrsicherungs-Vereins vom Jahr 1836 liegt, in Gemäßheit des §. 6. der Statuten, vom 20/d. M. au 14 Tage lang zur Einsicht der Interessenten auf dein Rathhause offen.

Gießen den 17. Februar 1837.

Der Vorstand.

168) Königl. Sächs. conf. Lebensversicherungs- Gesellschaft zu Leipzig.

Wie sehr die Lebensversicherungen Jedem, er sei reich oder unbemittelt, anzuempfehlen sind, lehrt die tägliche Erfahrung. Der Familienvater ohne

Vermögen, der den Seinigen nach seinem Tode ein sorgenfreies Leben sichern will; der Schuldner, der nach seinem Ableben seine Gläubiger befriedigt wünscht; der Geschäftsmann, der ein anvertrautes, ober im Handel und andern Unternehmungen ange­legtes Capital gegen die Wechselfälle des Glückes schützen will, um unvermeidliche Ausgaben zu decken, um Auseinandersetzungen möglich zu machen, ohne daß sie das Stammverm'ögen anzugreifen gcnöthigt wären; der Kaufmann, welcher der Hemmung seines Geschäfts Vorbeugen will, die daraus entstehen könnte, daß sein reicherer Associe plötzlich mit Tode abginge und er verbunden wäre, dessen Vermögen herauszuzahlcn; derjenige, der uneheliche Kinder ohne Wissen und Beeinträchtigung der rechtmäßigen Erben bedacht wissen will, oder dessen Absicht es ist, edle Zwecke, z. B. milde Anstalten, das Wohl treuer Diener u. s. w. auch nach dem Tode noch zu befördern, ohne den Näherstehenden vielleicht un­angenehme Ausgaben aufzuerlegen; für sie alle bietet die Versicherung des eigenen Lebens oder das Leben eines Andern, das zweckmäßigste, leichteste und sicherste Auskunftsmittel dar. Da die Leip­ziger Lebensversicherungs-Gesellschaft auf Oeffent- lichkcit unv Gegenseitigkeit gegründet ist, so findet ein besonderes Interesse für Einzelne auf keine Weise Statt, vielmehr gehören die entbehrlichen Ueber- fchüsse den sämmtlich lebenslänglich Versicherten, wodurch die ohnehin mäßigen Beiträge vermindert werden. Ein Ersparniß von 6 pf. täglich reicht bei einem Alter von 30 Jahren hin, um ein Capital von mehr als 300 Thaleru auf Lebenszeit versichern zu können.

Rach erlangter Ucberzeugung, daß Lebensver­sicherungen auf" die mannichfachste Art auf die Verhältnisse des Menschen wohlthätig einwirken können, und daß die Einrichtung der Leipziger Lebens­versicherungs-Gesellschaft ihren Mitgliedern wichtige Vortheile darbiecet, habe ich mich zur Ucbernahme der Agentur für hiesigen Ort und Umgegend ent­schlossen, und halte cs für Pflicht, das Publikum mit dem Bemerken hierauf aufmerksam zu machen, daß jede nähere Auskunft, ingleichen die Statuten und andere Drucksachen unentgeldlich crtheilt werden.

Wetzlar den 15. Februar 1837,

F. v. Lenz, Agent der Leipziger Lebensversicherungs- Gesellschaft.

Die in den Jahren 1831 nnd 1832 - lebens­länglich aufgenommenen Mitglieder der Königl. Sächs. conf-Lebensversicherungs-Gesellschaft zu Leipzig haben im Laufe des Jahres 1837 bei Entrichtung ihrer fernem Prämie

25 Procent Dividende zu empfangen.